Programm Menschen mit Demenz in der Kommune 2009/2010:
Zweite Förderrunde stellt eine halbe Million Euro bereit
Anträge auf eine Projektförderung können bis zum 28. Februar 2010 bei Aktion Demenz e.V. eingereicht werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie Zugriff auf die erforderlichen Antragsformulare finden Sie unter www.aktion-demenz.de.
Neue Termine für Pflegestammtische 2010 stehen fest
Termine in der Gaststätte des Proviant-Magazines, Schillerstraße 11a, Mainz:
3. März, 9. Juni, 8. September, 8. Dezember
jeweils 18.30 Uhr
Termine im Hotel-Restaurant Warsberger Hof, Dietrichstraße 42,
Trier:
1. März, 7. Juni, 6. September, 29. November
jeweils 18 Uhr
Fortbildung der überörtlichen Betreuungsbehörde und der Landesarbeitsgemeinschaft für Betreuungsangelegenheiten 2010 für das Netzwerk Betreuungsrecht
Die Fortbildung findet am 28. und 29. April 2010 im Bildungszentrum Erbacher Hof (Ketteler Saal) in Mainz statt. Sie beginnt am Mittwoch um 9.30 Uhr und endet am Donnerstag ca.16.30 Uhr.
Pflegenoten: Vereinbarung in Rheinland-Pfalz ermöglicht Veröffentlichung der Prüfberichte
In der Frage der Veröffentlichung von Transparenzberichten zur Pflegequalität haben alle Partner einen wichtigen Fortschritt erzielt. In der Vergangenheit hatte es umfassende Hinweise gegeben, dass besonders bei den geprüften ambulanten Diensten die tatsächliche Qualität deutlich besser war, als die Noten das abbildeten. Damit bestand das Risiko, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen nicht zuverlässig zu informieren und gleichzeitig die Arbeit von tausenden motivierten Pflegekräften schlecht zur reden.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auch wenn das Jahr bereits einige Wochen alt ist, möchte ich Ihnen auf diesem Wege herzlich alles Gute und viel Glück und Zufriedenheit für 2012 wünschen.
Dreyer: Keine wirkliche Neuausrichtung der Pflegeversicherung
Als völlig unzureichend hat Sozialministerin Malu Dreyer den von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf für ein „Pflege-Neuausrichtungsgesetz“ kritisiert.
Regionalforum „Gut leben im Alter“: Sich gemeinsam für ein gutes Leben im Alter einsetzen
In einer Reihe von Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Landes, soll der landesweite Beteiligungsprozess den Aktionsplan der Landesregierung „Gut leben im Alter“ weiter entwickelt werden. Zunächst werden sieben Regionalforen durchgeführt. Diese werden ergänzt durch kommunale Beteiligungsworkshops, die ab Sommer 2012 in allen Regionen des Landes veranstaltet werden.
Dreyer: Rahmenbedingungen für ein Älterwerden in Würde schaffen
Geriatrie ist ein Thema, das weit über die medizinische Bedeutung hinausgeht. Das Hauptziel ist, älteren Menschen einen bestmöglichen Gesundheitszustand zu verschaffen und damit zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und Selbstbestimmung beizutragen.
Der 10. Pflegestammtisch soll entsprechend der Jahreszeit in einer humorvollen Atmosphäre verbracht werden. Einen humoristischen Rückblick zu Themen wie der Pflege zu Hause, dem Hausbesuch durch den MDK, Möglichkeiten einer legalen Rund-um-die-Uhr-Betreuung sowie der Suche nach einer guten stationären Einrichtung erlaubt Franz-Josef Euteneuer vom Begegnungsforum Haus Franziskus in Trier. Außerdem gibt es selbstverständlich viele weitere hilfreiche Informationen.
4. Pflegestammtisch am 2. September in Mainz und -ÄNDERUNG!- am 14. September in Trier
Sozialministerin Malu Dreyer lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein
zum 4. Pflegestammtisch.
BITTE BEACHTEN SIE:
Der ursprünglich für den 7. September in Trier geplante Pflegestammtisch ist auf den 14. September, 18 Uhr verschoben worden!
Am 1. Januar 2010 ist das Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) in Kraft getreten. Es ersetzt das Heimgesetz des Bundes.
Das Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) ist ein Schutzgesetz für volljährige Menschen mit Behinderung und volljährige pflegebedürftige Menschen, die in Einrichtungen leben. Es ersetzt den ordnungsrechtlichen Teil des Heimgesetz des Bundes.
Erstmals in Rheinland-Pfalz haben sehr gut besuchte Pflegestammtische stattgefunden. Sie sollen besonders Menschen, die andere pflegen, eine Plattform zum Austausch geben. Hier sollen sie über Probleme, aber auch über gute Beispiele reden. Das für solche Gespräche Bedarf da ist, zeigten die ersten beiden Stammtischtreffen in Mainz und Trier.
FORUM-Interview mit Sozialministerin Malu Dreyer, Rheinland-Pfalz
Pflege: Statt Kopfpauschale eine Bürgerversicherung für alle
In dem hier nachzulesenden Interview mit dem Online-Magazin Forum Sozialstation, wendet sich Sozialministerin Malu Dreyer strikt gegen das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Rösler, eine jährlich ansteigende Kopfpauschale in die soziale Pflegeversicherung einzuführen,
Fachveranstaltungen im November 2010:
Erste Erfahrungen mit dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG)
Seit dem 1. Januar 2010 ist das rheinland-pfälzische Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) in Kraft und hat das Heimgesetz des Bundes abgelöst.
Damit stellen sich für Träger und Trägerinnen von Einrichtungen Herausforderungen bei der Umsetzung von Neuerungen und Entwicklung von Konzepten. In vier regional verteilten Veranstaltungen wurden erste Erfahrungen diskutiert.
Weiterentwicklung der Transparenzvereinbarungen nicht in Sicht
Eine Weiterentwicklung der Transparenzvereinbarungen für die ambulante und stationäre Pflege ist vorerst nicht in Sicht. So erklärten kürzlich zwei Verbände privater Pflegeeinrichtungen ihren Ausstieg aus den Gesprächen zwischen den Vereinbarungspartnern.
Den geplanten neuen Bundesfreiwilligendienst hat
die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) als
«vertane Chance» kritisiert. «Es ist mutlos, dass Familienministerin
Kristina Schröder (CDU) nicht die Kraft gefunden hat für einen
einheitlichen Dienst», sagte Dreyer in einem Gespräch mit Imke Hendrich von der Nachrichtenagentur dpa in Mainz.
Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!
Ein ereignisreiches Jahr - nicht nur in der Pflege - neigt sich seinem Ende entgegen. Das Redaktions-Team des Menschen pflegen Newsletters bedankt sich bei allen Abonnentinnen und Abonnenten! Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute & Gesundheit für 2012.
Das Land begegnet demografischen Herausforderungen
„Die Landesregierung hat die Herausforderungen des demografischen Wandels mit Blick auf die Hilfen für behinderte und pflegebedürftige Menschen sehr frühzeitig erkannt. "Wir arbeiten seit Jahren kontinuierlich daran, die Versorgungsstrukturen so weiterzuentwickeln, wie es die Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf künftig brauchen“, erklärte Sozialministerin Malu Dreyer im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz.
Wir freuen uns, Ihnen heute wieder einen aktuellen Newsletter mit vielfältigen Inhalten rund um das Thema Pflege zustellen zu können.
Übrigens: Ganz neu für Sie eingerichtet haben wir die Rubrik "Veranstaltungen"!
Land will Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld stärken
Die meisten Menschen im Alter - auch im Falle von Pflege- und Unterstützungsbedarf – möchten zuhause leben. Die Herausforderung in der Zukunft liegt in einer guten Infrastruktur, in der pflege- und unterstützungsbedürftige Menschen alle Hilfen ohne weite Wege in Anspruch nehmen können.
Malu Dreyer: Land stärkt Selbstbestimmung von älteren und behinderten Menschen mit dem Entwurf eines Wohnformen- und Teilhabegesetzes
Mit einem Wohnformen- und Teilhabegesetz will die Landesregierung die Selbstbestimmung und Teilhabe von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen stärken.
Für die schnellstmögliche Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vor allem zugunsten einer zunehmenden Zahl an demenzkranken Menschen plädierten die Arbeits- und Sozialministerinnen und –minister der SPD-geführten Länder ihrer Jahreskonferenz in Leipzig. Ministerin Malu Dreyer bedauert, dass die Kolleginnen und Kollegen der unionsregierten Länder den Vorschlägen und Forderungen nicht gefolgt sind.
Als einen guten Tag für die Pflege bezeichnete Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz die Empfehlungen des Experten-Beirats zur Umsetzung eines neuen Pflegebegriffs.
Im Kern empfehlen die Expertinnen und Experten der Bundesregierung, zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit nicht mehr die erforderliche Pflegezeit, sondern den Grad der Selbstständigkeit bei der Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens (Teilhabebedarf) zugrunde zu legen.
Im Auftrag des Sozialministeriums erarbeitete das Steinbeis Transferzentrum Gerontologie und Soziales (GeroS) in Freiburg einen Leitfaden für die kommunale Pflegestrukturplanung.
Dieser Leitfaden wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestrukturplanung vorgestellt. Nach § 3 des (LPflegeASG) haben die Landkreise und kreisfreien Städte die Aufgabe, für ihr Gebiet Pflegestrukturpläne für ambulante Dienste, teil- und vollstationäre Einrichtungen aufzustellen und diese regelmäßig fortzuschreiben.
Kick-Off-Veranstaltung des Landesleitprojekts „Branchenmonitoring und Fachkräftebedarfe in den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz“
Am 5. November 2010 fand die Auftaktveranstaltung des Landesleitprojekts „Branchenmonitoring und Fachkräftebedarfe in den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz“ statt. Das Landesleitprojekt ist Teil der „Initiative Gesundheitswirtschaft“ Rheinland-Pfalz mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Im Mittelpunkt des Projekts steht der aktuelle und zukünftige Fachkräftebedarf der Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Sozialministerin Dreyer eröffnet Pflegestützpunkt in Bitburg, Trier und im Landkreis Trier-Saarburg
Die regionalen Verträge über den Betrieb von Pflegestützpunkten in der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg wurden in Anwesenheit von Sozialministerin Malu Dreyer unterzeichnet.
Sozialministerin Malu Dreyer nahm im Mehrgenerationenhaus in Bitburg an der offiziellen Eröffnung des ersten von vier Pflegestützpunkten im Landkreis Bitburg-Prüm teil.
Fortsetzung der Pflegestammtische in Mainz und Trier
m November 2008 hatte Sozialministerin Dreyer den Startschuss für Pflegestammtische in Mainz und Trier gegeben. Im März 2009 folgte die zweite Stammtischrunde und zwar mit gutem Erfolg, diesmal zum Thema „Pflege zu Hause, aber wie?“
Gesundheitsministerin Malu Dreyer informierte in Mainz anlässlich des Geriatrietages 2009 des Landesverbandes Geriatrie Rheinland-Pfalz rund um die geriatrische Versorgung in Rheinland-Pfalz.
Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, die geriatrischen Versorgungsstrukturen im Land weiter auszubauen und den geriatrischen Sachverstand grundsätzlich in allen Krankenhäusern zu stärken“, so die Ministerin. Dazu sei es dringend notwendig, die geriatrische Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten zu fördern.
Wenn Pflegebedürftige 24 Stunden am Tag in ihrer Wohnung betreut und versorgt werden müssen, ist dies meist nicht ohne Hilfe von außen zu leisten. Eine 24-Stunden-Pflege durch deutsche Pflegedienste verursacht recht hohe Kosten. Der Einsatz ausländischer Haushaltshilfen und Pflegekräfte wirft vor allem die Frage auf, ob eine solche Beschäftigung erlaubt ist.
30. November und 2. Dezember 2009 jeweils ab 18:00 Uhr: 5. Pflegestammtisch in Mainz und Trier
„Ein gutes Pflegeheim – worauf muss ich achten?“ lautet das Thema der 5. Pflegestammtische in der Gaststätte des Proviant-Magazins in Mainz sowie im Warsberger Hof in Trier.
Die Vorträge aus den Fachveranstaltungen zum LWTG sind eingestellt
Seit dem 1. Januar 2010 ist das rheinland-pfälzische Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) in Kraft und hat das Heimgesetz des Bundes abgelöst.
Damit stellen sich für Träger und Trägerinnen von Einrichtungen Herausforderungen bei der Umsetzung von Neuerungen und Entwicklung von Konzepten. In vier regional verteilten Veranstaltungen wurden erste Erfahrungen diskutiert.
Neu! Berichte aus der Pflege zum Thema Arbeitsbewältigung (Nr. 8) und Alternsgerechte Arbeit in der ambulanten Pflege (Nr. 10)
Die Aktualität des Themas "Entwicklung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit der Pflegekräfte und die Zukunftsfähigkeit der ambulanten Pflegedienste" führte zur Fortsetzung des Modellprojektes PIZA (Partizipation und interaktive Interdisziplinarität für eine zukunftsfähige Arbeitsforschung).
Mit der Plakataktion „Demenz geht uns alle an!“ hat Sozialministerin Malu Dreyer am Welt-Alzheimer-Tag, dem 21. September 2011, den Startschuss für einen weiteren Baustein ihrer Demenzkampagne Rheinland-Pfalz gegeben. Mit dieser Aktion will die Ministerin darauf aufmerksam machen, dass Demenz eine Erkrankung ist, die alle gesellschaftlichen Kräfte fordert. „Von der Politik über Pflegefachkräfte, Medizinerinnen und Mediziner, Ehrenamtliche, Vereine, Nachbarschaft und jeden einzelnen – das Thema Demenz müssen wir gemeinsam angehen“, sagte Dreyer.
Regierungserklärung
Malu Dreyer: Für ein gutes Leben im Alter
In der Regierungserklärung zur Seniorenpolitik vor dem rheinland-pfälzischen Landtag, legte Ministerin Malu Dreyer den Schwerpunkt auf die gesellschaftliche Teilhabe und die soziale Sicherheit älterer Menschen als zentrales Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Ziel ist ein gutes Leben im Alter.
4. Pflegestammtisch am 14. September 2009 in Trier
Sozialministerin Malu Dreyer lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, den 4. Pflegestammtisch am Mittwoch, 7. September 2009, in Trier zu besuchen.
Thema: „Rund-um-die-Uhr Betreuung zu Hause – legal machbar und bezahlbar ?“
Dreyer stellt Gesetz für selbstbestimmtes Wohnen und Teilhabe im Landtag vor
Mit einem Wohnformen- und Teilhabegesetz will die Landesregierung die Selbstbestimmung und Teilhabe von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen stärken.
Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer hat mit seiner Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschule erfolgreich an einem Bundesmodellprojekt zur Erprobung neuer Ausbildungsmodelle in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege teilgenommen.
An dem Modell haben sich acht Standorte mit insgesamt 15 Schulen der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege aus acht Bundesländern beteiligt. Im Rahmen des Modells wurde am Ende der dreijährigen Ausbildung einer der drei regulären Berufsabschlüsse in der Pflege erworben.
Neues Konzept mit verschiedenen Kernelementen im Haus St. Josef der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Kreuznach
Das Haus St. Josef ist ein Haus der vierten Generation in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. In der 2008 erbauten Einrichtung setzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Hausgemeinschaftskonzept um. Ziel des Konzeptes ist die Aufhebung der Trennung zwischen den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege und sozialer Betreuung.
Dezentralisierung bedeutet, dass die Hausgemeinschaften weitgehend selbstständig sind. Es gibt einen strukturierten Tagesablauf, der sich an den Interessen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner ausrichtet. Damit haben die Mitglieder einer Hausgemeinschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung.
Gesundheitsfachberufe
Land schafft Voraussetzungen für berufliche Mobilität in Europa
Ein neues Gesetz regelt für Rheinland-Pfalz die Anerkennung von Qualifikationen in Gesundheitsberufen, die in anderen EU-Staaten erworben wurden. Der rheinland-pfälzische Landtag beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf des Sozialministeriums, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer mitteilte.
Malu Dreyer: Verweildauer in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz höher als erwartet!
Arbeits- und Sozialministerin Malu Dreyer gab in Mainz die Ergebnisse einer Langzeitstudie "Zur Verweildauer in Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz (ViPb)“ bekannt, die sie im Rahmen ihrer Initiative „Menschen pflegen“ im Juni 2005 in Auftrag gegeben hatte.
Unter dem Motto Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt.
Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten zusätzlich zu einem zinsgünstigen Darlehen der KfW Förderbank bis zu einer Höhe von 100.000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro.
Die AOK Rheinland-Pfalz überweist weiterhin das Pflegegeld zum Ersten des Monats.
Das Hessische Landessozialgericht hat Anfang Dezember 2008 ein Urteil gefällt, das für Personen, die von ihrer Pflegekasse Pflegegeld beziehen, einen Nachteil bringen kann.
Pflegestützpunkte: Rheinland-Pfalz in der Vorreiterrolle
Rheinland-Pfalz richtet flächendeckend Pflegestützpunkte ein und übernimmt eine Vorreiterrolle in Deutschland – Ministerinnen Schmidt und Dreyer stellen Umsetzungskonzept vor
Malu Dreyer: Nach den Bundestagswahlen Pflegebedürftigkeitsbegriff überdenken
Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer begrüßte, dass sich der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erstmalig mit den Empfehlungen des Experten-Beirats zur Umsetzung eines neuen Pflegebegriffs befasst hat. „Bereits mit der Pflegereform war festgelegt worden, dass auch Menschen mit dementiellen Erkrankungen oder anderen Einschränkungen der Alltagskompetenz stärker Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Das soll nun mit dem neuen Pfle-gebedürftigkeitsbegriff umgesetzt werden“, so Dreyer.
Pflegestammtische in Mainz (22. Juni 2011) und Trier (20. Juni 2011) mit Ministerin Malu Dreyer zu dem Thema: Zeit für mich – Erholung von der Pflege.
Als pflegende Angehörige haben Sie sich einen Urlaub verdient!
Expertinnen und Experten informieren Sie bei den 11. Mainzer Pflegestammtischen über die verschiedenen Möglichkeiten zur Unterstützung Ihrer persönlichen Auszeit.
Malu Dreyer kritisiert Pflegemodell der CSU und fordert Sondersitzung zur Pflegereform
Mit dem Ziel, eine gemeinsame Positionierung der Länder zu den inhaltlichen Anliegen und Erwartungen an die angekündigte Pflegereform zu formulieren, forderte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer als Sprecherin der SPD-geführten Länder eine Sondersitzung der Arbeits- und Sozialminister aller SPD-geführten Länder.
Malu Dreyer: Land will Menschen gutes Leben im Alter ermöglichen
„Mit dem kürzlich vorgelegten Aktionsplan ‚Gut leben im Alter’ setzt die Landesregierung auf eine Politik für ältere Menschen von heute und morgen“, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz. Seniorenpolitik sei kein Randthema, sondern stehe mit ihren vielen Facetten im Mittelpunkt des politischen Handelns der Landesregierung.
Malu Dreyer: Vier Krankenhäuser für Modellvorhaben ausgewählt
Gesundheitsministerin Malu Dreyer will für die bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten die Kompetenzen des Pflegepersonals in Krankenhäusern fördern und stärken. In vier rheinland-pfälzischen Krankenhäusern soll es Modellprojekte zur besseren Aufgabenverteilung zwischen den Berufsgruppen und zur Optimierung der Arbeitsabläufe geben, wie die Ministerin mitteilte.
Schlussfolgerungen des Landespflegeausschusses zu den Ergebnissen der MDK-Prüfungen 2008
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK) prüft jedes Jahr ambulante und stationäre Pflegeinrichtungen im Land. Im Jahr 2008 wurden 205 der 435 stationären Einrichtungen (47 Prozent) und 102 der 390 (26 Prozent) ambulanten Pflegedienste geprüft. Insgesamt sind 37,2 Prozent der 825 Einrichtungen geprüft worden.
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege vermeiden: Neues Schulungs- und Beratungsangebot in Rheinland-Pfalz
Das Land Rheinland-Pfalz bietet im Jahr 2011 ein kostenloses Schulungs- und Beratungsangebot zur Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen und der Anwendung von Alternativen für den stationären Altenhilfebereich an. Das Angebot richtet sich im Besonderen an Pflegekräfte und Betreuer/Betreuerinnen.
Malu Dreyer besucht Tagesstätte für demenzkranke Menschen in Kaiserslautern
Von der hervorragenden Arbeit der von der früheren Kultusministerin Rose Götte initiierten Tagesstätte für Demenzpatientinnen und –patienten hat sich Sozialministerin Malu Dreyer bei einem Besuch im Seniorenzentrum des DRK überzeugt. "Die Tagesstätte mit ihren vielen engagierten haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern entlastet Angehörige von dieser schwierigen und anspruchsvollen Aufgabe und bietet gleichzeitig den Menschen mit Demenz wertvolle Betreuung und Anregung“, erklärt die Ministerin.
Rückblick Pflegestammtisch im Juni: Wenn es zuhause nicht mehr geht...
„Wenn’s zu Hause nicht mehr geht - wohin?“ – Diese Frage wurde beim 3. Pflegestammtisch mit Ministerin Malu Dreyer in Mainz und Trier am 2. und 8. Juni 2009 diskutiert.
Ergebnisse der Clearingstelle zu grundsätzlichen Fragen der Qualität in der ambulanten und stationären Pflege in Rheinland-Pfalz
Auf der Grundlage der Zielvereinbarung über die Verbesserung der Pflegequalität nach dem SGB XI für die ambulante und stationäre Pflege in Rheinland-Pfalz hat eine Clearingstelle Empfehlungen zur fachlichen Überprüfung der Pflege und Fachbegleitung – Risikomanagement, zur Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zur Aufnahme von Menschen mit Pflegebedarf sowie zur Sicherstellung der sozialen Betreuung in stationären Pflegeeinrichtungen erarbeitet.
Unter Moderation von Staatssekretär Christoph Habermann Vergütungserhöhung vereinbart
Über 170 stationäre Pflegeeinrichtungen hatten Ende 2008 die Leistungsträger, d.h. die Pflegekassen und die Träger der Sozialhilfe, zu neuen Vergütungsverhandlungen aufgefordert. Begründet wurde dies mit unzureichenden Vergütungsabschlüssen in den letzten Jahren. Unter Moderation von Staatssekretär Christoph Habermann wurde vor wenigen Wochen ein Verhandlungsergebnis erzielt.
An- und ungelernte Pflegehilfskräfte sind wichtiges Potential
Eine weitere Möglichkeit zur Gewinnung von Fachkräften für die
Altenpflege wurde in Ludwigshafen vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung für das Projekt „Servicestellen Nachqualifizierung Altenpflege Niedersachsen und Rheinland-
Pfalz“ legte den Grundstein für weitere Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz.
Malu Dreyer: Anhebung der Altersgrenzen verträglich gestalten, Altersarmut bekämpfen
Sozialministerin Malu Dreyer sieht zum Auftakt des Regierungsdialogs Rente auf Bundesebene großen Handlungsbedarf: Vor allem bei der Anhebung der Altersgrenzen, einem flexiblen Übergang vom Beruf in die Rente und bei der Bekämpfung von Altersarmut.
Projekt SeniorTrainerin und SeniorTrainer fördert Ehrenamt älterer Menschen
Das erfolgreiche rheinland-pfälzische Projekt SeniorTrainerin und SeniorTrainer wird in diesem Jahr um weitere elf Anlaufstellen ausgebaut, wie Sozialministerin Malu Dreyer erklärt. Damit gibt es in Rheinland-Pfalz inzwischen in 18 Städten und Gemeinden sogenannte Anlaufstellen, die Seniorinnen und Senioren als SeniorTrainerin/Trainer schulen und im Ehrenamt begleiten.
Handreichung neu aufgelegt: „Geschichten aus dem Koffer“ – ein literarisches Angebot
Als ein Projekt der Initiative „Menschen pflegen“ initiierte das MASGFF gemeinsam mit der Stiftung Lesen im Jahr 2009 das Pilotprojekt „Geschichten aus dem Koffer“. Das „Vor“-Lesen soll damit stärker in den Alltag von Alten- und Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz integriert werden.
Bewerbung für Projekt SeniorTrainer und SeniorTrainerin möglich
Das erfolgreiche rheinland-pfälzische Projekt SeniorTrainerin und SeniorTrainer wird fortgeführt. In diesem Jahr werden 40 ältere Menschen in neun neuen Anlaufstellen für das freiwillige Engagement als SeniorTrainerin und SeniorTrainer qualifiziert. Zur Förderung des Projekts stellt das Familienministerium 63.000 Euro zur Verfügung.
Mit einem neuen Pflegemagazin will Sozialministerin Malu Dreyer pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen noch besser über aktuelle Entwicklungen rund um die Pflege informieren. Das Magazin greift landesspezifische Themen auf und präsentiert sie in einem gelungen Mix aus Sachinformation und Unterhaltung. Im Mittelpunkt steht der Service für Menschen, die gepflegt werden oder die selbst pflegen.
Gemeinsam gegen Depression - neue Initiative in Rheinland-Pfalz
Um die Lebenssituation depressiv erkrankter Menschen zu verbessern und den Zugang zu den vorhandenen Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen, hat Staatsministerin Malu Dreyer die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) beauftragt, eine Initiative zum Aufbau regionaler Bündnisse gegen Depression in Rheinland-Pfalz zu starten.
Vertragsrechte von Pflegebedürftigen: Broschüre der Verbraucherzentrale informiert
Viele Menschen möchten möglichst selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben und sich dabei gut versorgt wissen. Und dies unabhängig vom Alter, einer bestehenden Pflegebedürftigkeit oder einer Behinderung. Aber nicht immer ist das möglich. Die neue kostenlose Broschüre „Vertrag im Blick“ der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert zu Vertragsrechten von Bewohnern von Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie neuen Wohnformen wie z. B. Wohngruppen für Demenzpatienten.
Dreyer fordert im Bundesrat Nachbesserungen am Transparenzsystem
„Das Transparenzsystem in der Pflege ist in seiner derzeitigen Form nicht zufriedenstellend. Die Kriterien und die Systematik können zu Ergebnissen führen, die mit den tatsächlichen Leistungen nicht übereinstimmen. Kurzfristig muss im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen, der Pflegeeinrichtungen und der Pflegekräfte nachgebessert werden.“ Das unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich der Einbringung eines entsprechenden Entschließungsantrags des Landes Rheinland-Pfalz im Bundesrat.
Landesberatungsstelle erhält 130.000 Euro vom Land
Weil ältere und behinderte Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben möchten, unterstützt das Land auch im Jahr 2011 die Landesberatungsstelle "Barrierefreies Bauen und Wohnen" mit 130.000 Euro.
Gesundheit im Alter“ lautet der Titel einer neuen Broschürenreihe der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland Pfalz, die sich in vier Bänden mit den besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen des Menschen in der zweiten Lebenshälfte beschäftigt.
Pflegepreis: Ministerin Dreyer überreicht Preise für Pflege in der Psychiatrie
Den zweiten rheinland-pfälzischen Pflegepreis für „Pflege in der Psychiatrie“ überreichte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer auf der 4. Pflegefachtagung des Landesverbandes der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach. Der Pflegepreis prämiert Projekte, die zu einer Verbesserung in der Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Psychiatrie führen.
Sozialministerin Dreyer fordert Konzept für die Reform der Pflege
„Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept für die Reform der Pflege vorlegen.“ Das forderte Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des Tages der Pflege in Mainz.
Vereinbarung in Rheinland-Pfalz ermöglicht Veröffentlichung der Prüfberichte
Einen wichtigen Fortschritt haben die Landesverbände der Pflegekassen, der MDK Rheinland-Pfalz, die Kommunalen Spitzenverbände und die Verbände der Einrichtungsträger im Hinblick auf die Veröffentlichung von Transparenzberichten zur Pflegequalität erzielt. Gemeinsam vereinbarten sie ein Verfahren mit dem Ziel, die tatsächliche Qualität der Pflegeeinrichtungen abzubilden und zu veröffentlichen.
Initiative Gesundheitswirtschaft: Projekt hilft älteren Menschen, länger in ihrer eigenen Wohnung bleiben zu können
In der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg soll älteren Menschen und Menschen mit Behinderung dank altersgerechter Assistenzsysteme die Möglichkeit gegeben werden, länger in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Möglich wird das durch ein vom Gesundheitsministerium im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz mit 65.000 Euro gefördertes Projekt. Mit innovativen Assistenzsystemen sollen ältere Menschen in ihrem häuslichen Bereich unterstützt werden.
MDK Rheinland-Pfalz kooperiert mit Pflegewissenschaft:
Begleitforschung soll Umsetzung der ambulanten Pflege-Transparenzvereinbarung untersuchen
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz, das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) sowie die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) haben mit Beginn des neuen Jahres eine Kooperation vereinbart. Im Rahmen einer Begleitforschung soll die Umsetzung der ambulanten Pflegetransparenz und der daraus resultierenden „Pflegenoten“ durch den MDK in Rheinland-Pfalz untersucht werden.
Vorbeugender Brandschutz in stationären Einrichtungen der Pflege
In Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, dem Ministerium des Innern und für Sport, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und der Struktur- und Genehmigungsdirektion, sowie der Heimaufsicht des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung hat das Ministerium der Finanzen brandschutztechnische Anforderungen an stationäre Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege entwickelt und in einem Rundschreiben veröffentlicht.
Malu Dreyer: Land veranstaltet erste Aktionswoche zu neuen Wohnformen
Rheinland-Pfalz veranstaltet vom 18. bis 28. Februar 2010 eine landesweite Themenwoche rund ums Wohnen. Sozial- und Familienministerin Malu Dreyer eröffnete die ‚Aktionswoche Wohnen 2010’ mit einer zentralen Auftaktveranstaltung am 18. Februar 2010 in Mainz in der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz, auf der zahlreiche Projektbeispiele und Highlights der Aktionswoche vorgestellt wurden. Neue Impulse für das Wohnen in guter Nachbarschaft standen im Mittelpunkt.
Erstmals wurde gemeinsam von den Trägern der Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz sowie den Kooperationspartnern die Veranstaltungsreihe „Fachtagung Pflege-stützpunkte“, und zwar am 24. Januar 2011 in Trier, 1. Februar 2011 in Mainz und am 2. Februar 2011 in Speyer, durchgeführt.
Malu Dreyer: Generationenorientierte Familienpolitik als zentraler Schwerpunkt der Zukunft
„Es ist ein glücklicher Zufall, dass der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai und der Internationale Tag der Familie am 15. Mai in enger zeitlicher Nähe begangen werden. Das schafft die notwendige Verbindung der beiden Themen Familie und Pflege auch im öffentlichen Bewusstsein.“ Das unterstrich Familienministerin Malu Dreyer in Mainz.
Malu Dreyer: Blick auf Pflegebedürfnisse der Menschen richten
"Leben zu Hause, auch bei Pflegebedürftigkeit, ist der Wunsch der meisten Menschen. Dafür müssen Menschen mit Unterstützungsbedarf alle notwendigen Hilfen erhalten, und zwar dort wo sie leben. Konkret bedeutet das, die Dienste müssen zu den Menschen kommen und nicht die Menschen zu den Diensten, sagt Sozialministerin Malu Dreyer zum Tag der Pflege in Mainz.
Malu Dreyer: Land braucht flächendeckende Struktur mit geriatrischen Angeboten/
Landesärztekammer begrüßt Geriatriekonzept der Landesregierung
Um möglichst gute Rahmenbedingungen für ein Älterwerden in Würde zu schaffen, hat Gesundheitsministerin Malu Dreyer ein Geriatrie-Konzept für Rheinland-Pfalz vorgelegt. Es hat zum Ziel, die medizinische Versorgung von älteren Patientinnen und Patienten im Land weiter zu verbessern. Eine flächendeckende Struktur der geriatrischen Versorgung kann auf vorhandenen Angeboten aufbauen. Mit dem Gesamtkonzept will die Ministerin die Behandlung bei akuten Erkrankungen, die Prävention und Rehabilitation flächendeckend sicherstellen.
Malu Dreyer: Neues Gesetz stärkt Selbstbestimmung von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen
Das neue Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) stärkt die Selbstbestimmung und Teilhabe von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen, wie Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich der abschließenden Lesung am 9. Dezember 2009 im Landtag in Mainz unterstrich.
Malu Dreyer: Veröffentlichung der MDK-Qualitätsberichte verschieben
Ministerin Malu Dreyer hat die Landesverbände der Pflegekassen gebeten zu prüfen, ob die Veröffentlichung der Qualitätsberichte des MDK so lange verschoben werden kann, bis eine Vorab-Prüfung des GKV-Spitzenverbandes vorliegt.
Tag der älteren Generation: Land fördert mobile Beratung für neue Wohnformen
Das erfolgreich erprobte mobile Beratungsangebot für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter durch ehrenamtlich tätige Beraterinnen und Berater wird weiter ausgebaut. Dafür stellt das Land in diesem Jahr insgesamt 43.540 Euro zur Verfügung“, wie Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des Internationalen Tags der älteren Generation mitteilte.
2. Auflage der Musterdokumentation Rheinland-Pfalz für die ambulante Pflege aktuell erschienen
Die Musterdokumentation Rheinland-Pfalz für den ambulanten Bereich ist überarbeit worden. Die 2. Auflage kann ab sofort auf der Internetseite „Menschen-pflegen“ heruntergeladen werden.
Landesregierung setzt auf Potenziale der älteren Generation
„Mit dem Erreichen eines bestimmten Lebensalters dürfen Lebenserfahrung und Berufskompetenz nicht bedeutungslos werden“, sagte Familienministerin Malu Dreyer in Mainz anlässlich des internationalen Tags der älteren Generation am 1. Oktober. Besonders ältere Menschen seien in hohem Maße daran interessiert, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen, von der alle Menschen in Rheinland-Pfalz gleichermaßen profitierten.
Malu Dreyer: Eine gute Pflege braucht qualifizierte Fachkräfte
Mit Hilfe der „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Gesundheitsberufe 2012“ soll der Fachkräftebedarf in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft gedeckt werden. Denn eine gute Pflege braucht genügend qualifizierte Fachkräfte“, erklärt Arbeitsministerin Malu Dreyer.
Malu Dreyer: Pflegebedürftige Menschen haben Recht auf verlässliche Informationen
Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen haben ein Recht darauf, dass sie ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen anhand von Kriterien zuverlässig beurteilen und auswählen können. Im Rahmen der Reform der Pflegeversicherung hat sich Ministerin Malu Dreyer mit Nachdruck für eine gesetzliche Regelung zur Transparenz in der Pflege eingesetzt.
Projekt „Service- u. Vermittlungsagentur für osteuropäische Hilfen in Haushalten Pflegebedürftiger“
Die illegale Beschäftigung von Hauswirtschaftskräften aus Osteuropa ist zu einem häufig zu beobachtenden Phänomen geworden. Durch das Projekt „Service- und Vermittlungsagentur für Hilfen bei Pflegebedürftigkeit“ sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die illegale Beschäftigung osteuropäischer Haushaltshilfen zu reduzieren.
Pflegestammtische zum Thema „Wohlfühlen im Heim? Was erwarten Sie von einer guten stationären Einrichtung?“
Die Gäste der 5. Pflegestammtische im November und Dezember 2009 diskutierten unter Beteiligung von Ministerin Dreyer aus der Perspektive von Betroffenen, Einrichtungen, Pflegestützpunkten, Verbraucherzentrale und Heimaufsicht die Frage, was ein gutes Heim ausmacht. Moderiert wurden der Abend in Trier am 30. November von Herrn Prof. Dr. med. Bernd Krönig und in Mainz am 2. Dezember von Herrn Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt.
Pflegestatistik 2011 – neue Wege in Rheinland-Pfalz mit der freiwilligen Erhebung der Postleitzahl der pflegebedürftigen Menschen
Bundesweit wird alle zwei Jahre eine bundesweite Statistik über Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftige durchgeführt. Die Statistik richtet sich an alle ambulanten Pflegedienste und stationären Pflegeeinrichtungen. Diese sind verpflichtet, dem Statistischen Landesamt gegenüber die erforderlichen Angaben zu machen. Der Stichtag für die nächste Erhebung ist der 15. Dezember 2011 und die entsprechenden Anforderungen werden in Kürze verschickt.
Malu Dreyer überreicht ersten rheinland-pfälzischen Preis für Pflege in der Psychiatrie
Auf der 2. Pflegefachtagung des Landesverbandes der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) hat Ministerin Malu Dreyer den ersten rheinland-pfälzischen Pflegepreis in der Psychiatrie an die Rheinhessen-Fachklinik Alzey verliehen.
Neue Termine für die Pflegestammtische Rheinland-Pfalz mit Ministerin Malu Dreyer an den Standorten Mainz und Trier
Pflegestammtische sollen besonders Menschen, die andere pflegen, eine Plattform zum Austausch geben. Hier sollen Probleme offen angesprochen, aber auch gute Beispiele vorgestellt werden. Das aktuelle Thema der Pflegestammtische am 1. März (in Trier) sowie am 3. März (in Mainz) lautet: "Pflege - ein Frauenthema!?"
Neu! Bericht aus der Pflege Nr. 14 zum Thema „Arbeitsbewältigung in der ambulanten Pflege“ erschienen.
Die Arbeit in der Pflege ist anspruchsvoll und individuell erfüllend, aber auch physisch, psychisch und sozial hoch belastend. Vor diesem Hintergrund unterstützte das MASGFF im Rahmen der Initiative „Menschen pflegen“ von 2002 bis 2009 Projekte zur Arbeitsbewältigung in der Pflege.
MASGFF und Verbraucherzentralle stellen erweitertes Informationsangebot Informations- und Beschwerdetelefon Pflege und Wohnen in Einrichtungen vor
Das von Land und Pflegekassen geförderte Informations- und Beschwerdetelefon Pflege und Wohnen in Einrichtungen bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, steht allen pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen zur Verfügung. Das Leistungsangebot ist zum direkten Nutzen der Bürgerinnen und Bürger aufgestockt worden.
Ministerin Dreyer: Land wird im Bundesrat zum FSJ aktiv
Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Bundesratsinitiative für einen einheitlichen „Freiwilligen sozialen Dienst“ eingebracht, wie Sozialministerin Malu Dreyer erklärte. Der Dienst soll für den Fall einer Aussetzung der Wehrpflicht an die Stelle des jetzigen Zivildienstes treten.
Bericht vom 8. Pflegestammtisch in Mainz (08.09.2010): Leben mit Demenz - Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten
In zeitlicher Nähe zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September platziert, sollte das Thema der Pflegestammtische in Mainz und Trier dazu beitragen, an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen die vorhandenen wohnortnahen Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten - zu denen auch die Pflegestützpunkte zählen - bekannt und zugänglich zu machen. So stehen in Rheinland-Pfalz mittlerweile eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten in den Bereichen der Diagnostik und therapeutischen Möglichkeiten, der Beratung und unterstützenden Begleitung zur Verfügung.
Verbraucherzentrale RLP rät zur Vorsicht wenn Pflegeeinrichtungen zusätzliche Sicherheiten verlangen
Seit Oktober 2009 gilt das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), das neue Vertragsrecht für Pflegeheime. Verträge, die schon vor Oktober 2009 geschlossen wurden, mussten zum 1. Mai 2010 dem neuen Gesetz angepasst werden. Eine ganze Reihe solcher Verträge wurden der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. zur Prüfung übersandt.
Malu Dreyer: Land unterstützt ehrenamtliche Hospizarbeit
Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Rheinland-Pfalz erhält einen Zuschuss aus Landesmitteln in Höhe von 130.000 Euro, teilt Gesundheitsministerin Malu Dreyer mit. Mit dem Festbetrag fördert das Land die Ausbildung, Begleitung und Supervision ehrenamtlicher Hospizmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, aber auch die Gewinnung neuer ehrenamtlich Tätiger.
Fachtagung im November: Einschätzungsverfahren und Ergebnisse des Modellprojekts EDe
Wie können pflegende Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung wirksam entlastet und unterstützt werden? Dazu wurden im Projekt „Entlastungsprogramm bei Demenz – EDe“ mit mehr als 300 betroffenen Familien mittels eines computerbasierten Einschätzungsinstruments zur Belastungssituation überzeugende Antworten gegeben.
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege vermeiden: Neues Schulungs- und Beratungsangebot in Rheinland-Pfalz
Das Land Rheinland-Pfalz bietet im Jahr 2011 ein kostenloses Schulungs- und Beratungsangebot zur Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen und der Anwendung von Alternativen für den stationären Altenhilfebereich an. Das Angebot richtet sich im Besonderen an Pflegekräfte und Betreuer/Betreuerinnen.
Appell an Bundesregierung: Umbau von Wohnungen weiter fördern
Angesichts der Pläne der Bundesregierung, im Haushalt 2012 keine Fördermittel mehr für das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitzustellen, appellieren der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro und der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul an die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten, diese Kürzungspläne nicht zu vollziehen.
Malu Dreyer: Kurzfristig Nachbesserungen am Pflege-Transparenzsystem nötig
Sozialministerin Malu Dreyer begrüßt, dass nun auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverbraucherschutzministerium, Julia Klöckner, Handlungsbedarf bei den Pflegebewertungen sieht und die Kriterien „optimiert werden“ müssen.
Veranstaltung zeigt vielfältiges Engagement der SeniorTrainer
Seit acht Jahren werden in Rheinland-Pfalz ältere Menschen zu SeniorTrainerinnen und SeniorTrainern weitergebildet. 200 Frauen und Männer haben seit Beginn des Programms ihre Erfahrungen und Kompetenzen in einer gezielten Qualifikation für ihr zukünftiges Engagement weiterentwickelt und vertieft. In einer landesweiten Veranstaltung mit dem Titel „SeniorTRAINERinnen engagieren sich“ stellten in Mainz zahlreiche SeniorTrainerinnen und SeniorTrainer aus Rheinland-Pfalz ihre Projekte vor.
Bundesministerium schaltet Internetportal Wegweiser für Demenz frei
Bereits seit September 2009 ist die Demenzlandkarte Rheinland-Pfalz als das landesweite Informationsportal zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Terminen und Weiterbildungen zum Thema Demenz online. Damit verfolgt das Landes-Netz-Werk Demenz das Ziel, alle demenzspezifischen Angebote in Rheinland-Pfalz zu erfassen und übersichtlich darzustellen. Im September 2010 hat auch das Bundesministerium ein Internetportal als Wegweiser für Demenz frei geschaltet.
Landesärztekammer begrüßt Geriatriekonzept der Landesregierung
Das Geriatriekonzept der Landesregierung findet bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Anklang. Das Konzept, das eine flächendeckende Struktur mit geriatrischen Kapazitäten vorsieht, baut dabei auf vorhandene Angebote auf.
Stärkung der Pflege im Krankenhaus: Modellprojekte Pflege
Im Rahmen eines gut besuchten Dialogs Sozials am 19. Januar 2010 im Erbacher Hof in Mainz wurden der Fachöffentlichkeit Modellvorhaben für eine bessere Pflege im Krankenhaus vorgestellt. Sie starten am 1. März 2010 und werden wissenschaftlich begleitet. Die Laufzeit des Forschungsprojektes beträgt drei Jahre.
Ministerin Dreyer stellt Familienpflegeratgeber vor
„Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sind auf rechtzeitige Hilfe und Informationen über Unterstützungsangebote angewiesen. Das Land hat deshalb einen Familienpflegeratgeber, der in seiner Form bundesweit einmalig ist, entwickelt“, sagte die rheinland-pfälzische Familienministerin Malu Dreyer bei der Vorstellung des aktuell überarbeiteten Ratgebers.
Dreyer: Erfolgreiches Projekt SeniorTrainerinnen und SeniorTrainer Rheinland-Pfalz wird weitergeführt
„Das große Engagement der älteren Generation im Projekt SeniorTrainerin und SeniorTrainer Rheinland-Pfalz ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft.“ Das unterstrich Familienministerin Malu Dreyer anlässlich des Internationalen Tags der älteren Generation am 7. April 2010. Zahlreiche Projekte in Rheinland-Pfalz sind mit dem Engagement von SeniorTrainerinnen und SeniorTrainern aus Rheinland-Pfalz verbunden und zeigen nachhaltig ihre positive Wirkung im Land.
Ein heißer Sommer wird für den menschlichen Körper sehr schnell anstrengend. Das gilt ganz besonders für ältere und kranke Menschen. Bei ihnen kann es leichter zu einem Hitzestau und dadurch zu enormen Herz-Kreislaufbelastungen bis hin zum Hitzschlag mit lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.
Meist reicht es schon, einfache Empfehlungen zu beherzigen, damit heiße Sommertage nicht zur Qual oder zu einer ernsten gesundheitlichen Gefahr werden. Manchmal ist es jedoch notwendig, sich von einer Ärztin oder einem Arzt beraten zu lassen und oder auch die Hilfe Dritter anzunehmen.
Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, auch außergewöhnliche Hitzewellen ohne Schaden zu überstehen.
Zielvereinbarung Behinderte Menschen und Polizei von Sozialministerin Dreyer unterzeichnet
Mit der Zielvereinbarung „Behinderte Menschen und Polizei“ wird in Rheinland-Pfalz die Teilhabe behinderter Menschen am Leben der Gesellschaft gefördert und die Handlungssicherheit für behinderte Menschen und Polizistinnen und Polizisten im Umgang miteinander verbessert. Unterschrieben wurde die Zielvereinbarung von Sozialministerin Malu Dreyer, dem Staatssekretär im Innenministerium, Roger Lewentz, vom Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, sowie vom Vorsitzenden der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt in Mainz.
Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement die größte Freiwilligen-Offensive Deutschlands: die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Sozialministerin Dreyer wünscht sich eine rege Beteiligung, insbesondere auch für das bürgerschaftliche Engagement in der Pflege und Betreuung.
Heute für morgen ausbilden! Grundlagen-Informationen für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz
Die Ausbildung von Altenpflegefachkräften im eigenen Betrieb wird auf Grund der demografischen Entwicklung und der aktuellen Anspannung auf dem Pflegearbeitsmarkt immer wichtiger.
Ausbildungsoffensive Altenpflege im Landkreis Mainz-Bingen
Im Rahmen der Kampagne „Mittendrin – Älter werden im Landkreis Mainz-Bingen“ ist die Ausbildungsoffensive zu Ende gegangen. Das Projekt hatte die Aufgabe, Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen den Altenpflege-Beruf vorzustellen.
Dreyer/Weber: Land zeichnet Unternehmen für vorbildliches interkulturelles Miteinander aus
„Um die arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitische Bedeutung der Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund in die Öffentlichkeit zu tragen, ist es wichtig, die vielen Beispiele gelungener Integration in Ausbildung und Arbeit in unserem Land sichtbar zu machen.“ Das betonten Sozialministerin Malu Dreyer und die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Maria Weber, anlässlich der Preisverleihung für „Vorbildliches interkulturelles Miteinander“ in Mainz. Der Landespreis wurde zum zweiten Mal vergeben.
„Viele Menschen warten auf eine lebensrettende Organspende. Deshalb müssen wir alle unsere Anstrengungen verstärken, um die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen“, stellt Gesundheitsministerin Malu Dreyer im rheinland-pfälzischen Landtag fest. Für sie ist die Förderung der Organspende eine Gemeinschaftsaufgabe der Krankenhäuser, Transplantationszentren, Ärztekammern, Deutschen Stiftung Organspende (DSO), Krankenkassen und der Politik.
Projekt „Entwicklung und Erprobung einer Ausbildung zum/zur Servicemitarbeiter/in im Gesundheitswesen“
Die Gesundheitswirtschaft zählt zu den Bereichen, denen eine steigende Beschäftigungsentwicklung vorhergesagt wird. Im Rahmen eines Projektes hat die Marienhaus GmbH identifiziert, dass das Aufgabengebiet von Servicetätigkeiten in Zukunft nicht durch Pflegekräfte, sondern durch qualifizierte Servicekräfte übernommen werden soll.
Handreichung neu aufgelegt: Geschichten aus dem Koffer - ein literarisches Angebot
Als ein Projekt der Initiative „Menschen pflegen“ initiierte das MASGFF gemeinsam mit der Stiftung Lesen im Jahr 2009 das Pilotprojekt „Geschichten aus dem Koffer“. Das „Vor“-Lesen soll damit stärker in den Alltag von Alten- und Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz integriert werden.
Wertschätzung der Arbeit in der Altenpflege: Neues Projekt des Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V.
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat ein neues Projekt "Optimierung und Innovation in der Altenpflege durch systematische Wertschätzung" (kurz: „Pflege-Wert“) erfolgreich gestartet. Es soll erprobt werden, wie erfolgreiche Ansätze aus der produzierenden Industrie auf die Pflege übertragen werden können.
Malu Dreyer: Behinderungsbedingter Umbau als außergewöhnliche Belastung
Die Kosten für den behindertengerechten Umbau eines Hauses können als außergewöhnliche Belastung in der Einkommenssteuererklärung abziehbar sein. Voraussetzung ist, dass der Umbau zwangsläufig ist, um weiterhin ein Leben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Auf diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs (Az.: VI R 7/09) wies Gesundheitsministerin Malu Dreyer in Mainz hin.
Das AWO Senioren- und Pflegeheim „Härenwies“ in Trier sowie das AWO Altenzentrum „Lotte-Lemke-Haus“ in Bad Kreuznach erhielten Böhm-Signum für psychobiografische Wohnbereiche
Den psychobiografischen Wohnbereichen beider Einrichtungen wurde das Signum des europäischen Netzwerkes für psychobiografische Pflegeforschung (enpp) verliehen.
Fachtagung am 20. Januar 2010: Menschen mit Demenz
"Positive Emotionen von Menschen mit Demenz fördern" - Ergebnisse des Projekts DEMIAN II, so lautet die Überschrift der Fachtagung, die am 20. Januar 2010 in Ludwigshafen am Rhein stattfindet.
Bürgerschaftliches Engagement: Erneut Spitzenplatz für Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz hat erneut einen Spitzenplatz in einem bundesweiten Ranking erreicht: beim bürgerschaftlichen Engagement. In Berlin wurden die ersten Ergebnisse des dritten bundesweiten „Freiwilligensurveys“ vorgestellt mit detaillierten Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung.
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für barrierefreies Bauen und Umbauen
Auch im Alter zu Hause selbstbestimmt wohnen, das möchten die meisten Menschen. Ein Faltblatt des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen gibt einen ersten Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten barrierefreien Wohnens.
Wichtig: Info an alle Abonnentinen und Abonenten unseres Newsletters
Die Abonnentinnen und Abonnenten erhalten den aktuellen Newsletter ab Mitte Juni unmittelbar nach ihrer Anmeldung. Bisher haben ihn nur diejenigen erhalten, die sich vor der Versendung des ersten Newsletters am 17. Mai 2004 angemeldet hatten. Alle späteren Anmeldungen hätten erst beim zweiten Newsletter berücksichtigt werden können.
Und noch eine gute Nachricht: Unser zweiter Newsletter erscheint Mitte Juli 2004!
Erster rheinland-pfälzischer Pflegekongress: Ministerinnen Ulla Schmidt und Malu Dreyer diskutieren Pflegeversicherung
Mehr als 800 Fachkräfte aus Praxis, Ausbildung, Wissenschaft und Berufsverbänden, aber auch pflegende Angehörige und Mitglieder von Selbsthilfeverbänden werden am 6. Oktober zum ersten rheinland-pfälzischen Pflegekongress in Mainz erwartet. Thema des Kongresses ist die Frage, wie eine leistungsfähige, qualitativ hochwertige und an individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Pflege in Rheinland-Pfalz auch für die Zukunft sichergestellt werden kann.
"Das große Interesse an diesem Pflegekongress zeigt mir“, so Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer, "dass das Thema Pflege hierzulande eine hohe Priorität besitzt und dass die Möglichkeit begrüßt wird, miteinander praxisorierentierte Lösungen für eine gute Infrastruktur ambulanter und stationärer Hilfen in der Pflege zu entwickeln.“
1. April 2007: Gesundheitsreform tritt in Kraft. Interview mit Ministerin Dreyer zu den Auswirkungen auf die Pflege
Die rheinland-pfälzische Landesregierung war mit großem Engagement an der Erarbeitung der Gesundheitsreform beteiligt. Am 1.April 2007 tritt die Reform als Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) in Kraft. In einem Interview erläutert Ministerin Malu Dreyer, welche Auswirkungen die Änderungen auf die Versorgung von älteren und pflegebedürftigen der Bürgerinnen und Bürger haben.
Der Freizeit-Tipp am Rande des 2. Pflegekongresses
Sie haben noch etwas Zeit am Rande des 2. Pflegekongresses? Dann bietet sich ein kleiner Spaziergang durch die Landeshauptstadt Mainz an. Auf den Spuren des Stadtbaumeisters Eduard Kreyßig, dort wo sich die Mainzer Alt- und Neustadt treffen.
Seit Anfang April hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) mit Sitz in Köln einen neuen Vorstand.
Neuer Vorsitzender ist Prof. Frank Weidner, der zugleich Direktor des Instituts bleibt. Ihm zur Seite steht als stellvertretende Vorsitzende Prof. Gertrud Hundenborn. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Dr. Michael Isfort.
Ein lebendiges Forum - die Pflegestammtische in Mainz und Trier
Gut vorbereitet für den Hausbesuch des MDK – dieses Thema hat sowohl in Mainz als auch in Trier eine große Zahl interessierter Besucherinnen und Besucher ansprechen können. Der Pflegestammtisch am 7. Juni in Trier wurde von Sozialministerin Dreyer selbst moderiert. Expertinnen und Experten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen und der Verbraucherzentrale standen den ca. 120 Gästen Rede und Antwort, die regionalen Pflegestützpunkte wiesen auf ihre Unterstützungsmöglichkeiten hin.
Ministerin Malu Dreyer zur Einführung einer Pflegezeit
Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder haben im Rahmen der 83. Arbeits- und Sozialministerkonferenz am 16. und 17. November 2006 die Einführung einer Pflegezeit gefordert. Sie fordern die Bundesregierung auf, in der bevorstehenden Gesetzgebung zur Reform der Pflege zu prüfen, in welcher Ausgestaltung diesem Anliegen Rechnung getragen werden kann. Ministerin Malu Dreyer erläutert im nachfolgenden Interview ihre Vorstellungen zu diesem vielschichtigen Thema auch in ihrer neuen Zuständigkeit als Frauenministerin.
Der Newsletter „Menschen pflegen“ informiert alle, die an der Pflege interessiert sind, über Neuigkeiten meiner Initiative „Menschen pflegen“. Darüber hinaus erhalten Sie Hinweise auf Publikationen, Veranstaltungen und wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit der Pflege. Eine erste wichtige Neuigkeit ist die Weiterenwicklung unserer Initiative. Zwei neue Arbeitsschwerpunkte sind hinzugekommen.
Näheres zum Thema „Wie viel Schlaf ist gesund?“ erfahren Sie vom 16. bis 31. Juli 2004 am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/2069-30 zu erreichen. Sie finden den Ansagetext neben weiteren Auskünften über die LZG auch im Internet unter www.lzg-rlp.de.
Interview mit Ministerin Malu Dreyer zur Förderalisierung des Heimrechts
Mit den Beschlüssen zur Förderalismusreform und der Änderung des Grundgesetzes ist die Zuständigkeit für das Heimrecht auf die Länder übergegangen. Das BundesHeimgesetz gilt fort, solange die Länder nicht von ihrer Regelungskompetenz Gebrauch machen. Ministerin Dreyer erläutert ihre politische Zielrichtung bei der Schaffung eines neuen Landesgesetzes.
Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters "Menschen pflegen", am 19. Mai findet anlässlich des Landesjubiläums "60 Jahre Rheinland-Pfalz" ein Tag der offenen Tür statt. Mit diesem Sondernewsletter möchte ich Sie alle ganz herzlich einladen, an diesem Tag mein Ministerium zu besuchen.
Malu Dreyer: Vorschlag der EU-Kommission wird den Fachkräftemangel in der Pflege verschärfen
„Rheinland-Pfalz lehnt den Vorschlag der EU-Kommission ab, nur Kandidatinnen und Kandidaten für Ausbildungsgänge der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, Hebammen und Entbindungspfleger zuzulassen, die eine allgemeine Schulausbildung von mindestens zwölf Jahren absolviert haben“, sagt Sozialministerin Malu Dreyer.
Pflegesystem muss sich stärker auf Migrantinnen und Migranten einstellen
"Alle Einrichtungen und Dienste der Pflege sind beim Thema kultursensible Pflege gefragt," unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer bei einer gemeinsamen Fachtagung ihres Hauses mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und der Landesbeauftragten für Ausländerfragen zur „Interkulturellen Kompetenz in der Pflege“ am 16. September 2004 im Erbacher Hof in Mainz. Kultursensible Pflege und Betreuung, so Ministerin Dreyer, nehme Rücksicht auf die besondere Biografie und Herkunft des einzelnen pflegebedürftigen Menschen, seine Gewohnheiten und Vorlieben. Diese Rücksicht sei für eine gute Pflege und Betreuung unverzichtbar.
Malu Dreyer: Förderung kultursensibler Pflege soll verstärkt werden
Die Verbesserung der Situation ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger gehört in 2007 zu den Schwerpunkten der Politik des Sozialministeriums. Dies auch im Pflegebereich. Eine „kultursensible Pflege“ sei ein Zukunftsthema, dass ihr sehr am Herzen liege, so Ministerin Malu Dreyer. Mehr dazu im nachfolgenden Interview:
Ministerin Malu Dreyer zum 2. Demenzkongress Rheinland-Pfalz
Mit dem vorliegenden Newsletter der Initiative „Menschen pflegen“ wollen wir Sie über die wesentlichen Erkenntnisse und Ergebnisse des landesweiten Fachkongresses informieren, der am 6. September 2006 in Mainz stattfand und zu dem über 950 Teilnehmende aus allen Regionen des Landes gekommen waren. Sie haben über diesen Newsletter die Möglichkeit, neben der Begrüßungsrede von Ministerin Malu Dreyer die Hauptreferate in Originalfassung nachzulesen. Kurzprotokolle informieren Sie über die wesentlichen Inhalte und den Austausch in den Workshops. Einige Bilddokumentationen vermitteln Ihnen einen visuellen Einblick in den lebhaften Tagesablauf.
Ministerin Malu Dreyer: Zu den Potenzialen der Gesundheitswirtschaft
Am 25. Januar 2007 fand in Bad Kreuznach im Domina Park Hotel der 1. Fachkongress Gesundheitswirtschaft statt, ein Gemeinschaftsprojekt des Arbeitsministeriums und des Wirtschaftsministeriums. Der Fachkongress mit über 25 Referentinnen und Referenten sowie einer Ausstellung mit 17 Ausstellern wurde von über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht.
Weiterentwicklung der Pflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben
„Wer zu Hause oder zumindest im Wohnquartier gepflegt werden will, soll dies auch können“, das ist die zentrale Botschaft der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des ersten Pflegekongresses des
Sozialministeriums in Mainz, an dem rund 1200 Pflegefachkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter von Berufs- und Selbsthilfeverbänden sowie pflegende Angehörige teilnahmen.
Veröffentlichung der Forschungsstudie zu Verweildauern in der Pflege
Lange Verweildauer in den Krankenpflegeberufen
Arbeits- und Sozialministerin Malu Dreyer gab in Mainz die Ergebnisse einer „Forschungsstudie zur Verweildauer in Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz (ViPb)“ bekannt. Diese hat sie im Rahmen ihrer Initiative „Menschen pflegen“ im Juni 2005 in Auftrag gegeben.
Mit der Plakataktion „Demenz geht uns alle an!“ hat Sozialministerin Malu Dreyer am Welt-Alzheimer-Tag, dem 21. September 2011, den Startschuss für einen weiteren Baustein ihrer Demenzkampagne Rheinland-Pfalz gegeben. Mit dieser Aktion will die Ministerin darauf aufmerksam machen, dass Demenz eine Erkrankung ist, die alle gesellschaftlichen Kräfte fordert. „Von der Politik über Pflegefachkräfte, Medizinerinnen und Mediziner, Ehrenamtliche, Vereine, Nachbarschaft und jeden einzelnen – das Thema Demenz müssen wir gemeinsam angehen“, sagte Dreyer.
Beim Hauptstadtkongress "Medizin und Gesundheit" vom 20. bis 22. Juni 2007 in Berlin referierte Sozialministerin Malu Dreyer zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung aus Sicht des Landes Rheinland-Pfalz. Dazu die Ministerin im Interview:
Internationaler Medienpreis für Motive zur Aufklärung über Demenz
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein älterer Mensch steht vor einem Auto und ihm fällt der Name dieses Gegenstandes nicht mehr ein. Er versucht sich zu erinnern, aber da ist keine Erinnerung mehr vorhanden. Doch zu seiner Information klebt an diesem „Ding“ ein großes gelbes „Post-it“ mit der Aufschrift „Auto“. Diese und ähnliche Motive wurden als überdimensionale Post-it-Plakate im Rahmen der Demenzkampagne mit dem international renommierten Medienpreis „Clio Award“ ausgezeichnet.
Gesetzentwurf zur Sicherstellung der Angebotsstruktur in der Pflege
Als großen Schritt in der Pflegeentwicklung hat Sozialministerin Malu Dreyer den von der Regierungskoalition vorgelegten Entwurf für ein Landesgesetz zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur bezeichnet. Der Entwurf enthalte wichtige zukunftsorientierte Ansätze, um dem künftigen Handlungsbedarf in der Pflege aufgrund der demographischen Entwicklung Rechnung zu tragen.
Ab sofort erhalten pflegende Angehörige auch im Internet gezielte Unterstützung bei der Pflege. Auf der Seite www.menschen-pflegen.de des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit gibt es Hinweise und Informationen rund um das Thema „Zu Hause pflegen“, teilte Sozial- und Familienministerin Malu Dreyer in Mainz mit. Dies sei eine wertvolle Hilfestellung für pflegende Angehörige und alle, die in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis die Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen übernommen hätten.
Anmeldeverfahren zum Pflegekongress ab Juni online
Es gibt viele Nachfragen, wie man sich zum Zweiten Pflegekongress Rheinland-Pfalz am 20. November 2008 anmelden kann. Die Anmeldung wird ab Juni 2008 online ermöglicht. Nähere Informationen erhalten Sie in Kürze über unsere homepage, www.menschen-pflegen.de, unter Topaktuell.
Bessere soziale Betreuung für Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen
Die Zeitungsüberschriften der letzten Tage prangern wieder einmal eine sogenannte „Billig-Pflege“ an. „Langzeitarbeitslose als Pfleger für Demenzkranke?“, so wird gefragt. Doch was steckt wirklich hinter der Bestimmung im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz?
Möchten Sie sich umfassend über den Stand und die Vorhaben der Initiative "Menschen pflegen" informieren? Dann ist unsere neue, kostenlose Broschüre zur Initiative genau das Richtige für Sie! Sie können die Broschüre im Internet unter www.masfg.rlp.de oder telefonisch unter 0 61 31/ 16 20 16 bestellen.
Neu! Landesregierung und Wohlfahrtsverbände unterzeichnen Charta „Soziales Rheinland-Pfalz“
Die Landesregierung und die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz haben gemeinsame Grundsätze für ein soziales Rheinland-Pfalz formuliert und in einer Charta niedergelegt. Ministerpräsident Kurt Beck und der LIGA-Vorsitzende Prof. Franz Segbers unterzeichneten im Beisein von Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz die Charta "Soziales Rheinland-Pfalz". Sie bezeichneten die Charta als einen „Markstein in der Zusammenarbeit“ und ein wichtiges gemeinsames Symbol, dass gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels die Grundprinzipien der Solidarität und Gerechtigkeit unveränderlich gelten müssten.
Vorankündigung! 2. Demenzkongress Rheinland-Pfalz am 6. September in Mainz
Der 2. rheinland-pfälzische Demenzkongress im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz wird sich mit aktuellen Entwicklungen und zentralen Fragen im Bereich der Diagnostik und Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen befassen und darüber hinaus auch innovative Modelle der Versorgung und Strukturentwicklung vorstellen.
Expertinnen und Experten aus Gesundheitswesen und Pflege, aus Wissenschaft und Praxis sowie Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfeorganisationen, Kommunen und Kostenträgern werden der Frage nachgehen, wie die Versorgung von Menschen mit Demenz in Rheinland-Pfalz durch eine frühe Diagnostik und Therapie, durch unterstützende Hilfen in der häuslichen Pflege und die Vernetzung aller Hilfeangebote weiter verbessert werden kann.
Am Nachmittag stellen Fachforen erfolgreich erprobte Kooperationsmodelle und bundesweit neue Konzepte vor. In einer abschließenden Runde diskutieren Ärztinnen und Ärzte der ambulanten und stationären Versorgung mit Vertreterinnen und Vertretern der Pflege und Beratung, wie die gemeinsamen Schnittstellen zum Nutzen der Patientinnen und Patienten optimiert werden können.
Parallel zur Veranstaltung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Modellprojekte des Landes zur wohnortnahen Versorgung von Menschen mit Demenz informieren.
Am 14. Dezember 2010 wurden in Berlin im Rahmen einer Fachtagung Ergebnisse des Forschungsprojekts " Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" vorgestellt und diskutiert.
Drei Fragen an Ministerin Dreyer zum Pflegekongress am 6. Oktober 2005 in Mainz
Am 6. Oktober findet in der Rheingoldhalle in Mainz der erste rheinland-pfälzische Pflegekongress statt. Ausgerichtet wird er vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit. Wir haben Ministerin Malu Dreyer drei Fragen zu den geplanten Inhalten des Pflegekongresses gestellt.
Drei Fragen an Ministerin Dreyer zum 2. Demenzkongress
Am 6. September findet im Kurfürstlichen Schloß in Mainz der 2. rheinland-pfälzische Demenzkongress statt. Ausgerichtet wird er vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Mainz, in Kooperation mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Internetredaktion www.menschen-pflegen.de führte ein Interview zu den Inhalten und Zielen des Demenzkongresses mit Sozialministerin Malu Dreyer.
In Rheinland-Pfalz will Sozialministerin Dreyer erreichen, dass die Würde alter Menschen höchste Beachtung findet und diese - auch bei hohem Pflegebedarf - die Freiheit haben, sich nach eigenen Vorstellungen zu verhalten und bewegen zu können. Deshalb fordert Ministerin Dreyer: „Halt geben ohne Gitter oder Medikamente“ - es müsse ein Weg gefunden werden, Fixierungen und Fixierungszeiten auf das absolut Unverzichtbare zu reduzieren.
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz hat einen Info-Koffer für pflegende Angehörige herausgegeben, der am 14. Juli von Ministerin Malu Dreyer in der Beratungs- und Koordinierungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Mainz vorgestellt wurde. Ministerin Dreyer betonte: "Familien leisten einen unverzichtbar hohen Anteil an der Pflege und Betreuung ihrer älteren Angehörigen. Rund 70 Prozent aller pflegebedürftigen älteren Menschen werden in Rheinland-Pfalz zu Hause gepflegt. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe der Politik, die Bereitschaft und die Fähigkeit von Familien, qualifiziert und menschlich zu pflegen, zu unterstützen und zu stärken."
Internetforum für Pflegekräfte unter www.menschen-pflegen.de
In einem neuen Internetforum des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen können sich Beschäftigte im Bereich Pflege und andere interessierte Personen über die Musterdokumentationen in Rheinland-Pfalz austauschen und bei Fragen zeitnah eine fachliche Antwort erhalten. Nach und nach wird das Forum um weitere Themenbereiche zur Pflege ergänzt. Das Forum ist über die Internetseite www.menschen-pflegen.de erreichbar.
Medizinische Versorgung und qualifizierte Pflege im Krankenhaus gehören für Gesundheitsministerin Malu Dreyer untrennbar zusammen. Sie hat die ‚Pflege im Krankenhaus’ zu einem besonderen Schwerpunkt ihrer Initiative ‚Menschen pflegen’ in diesem Jahr erklärt, um Pflegekräfte angesichts wachsender Herausforderungen zu unterstützen. Gemeinsam mit Helmut Müller, dem Vorsitzenden des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz, und Christa Garvert, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, dem größten Krankenhausträger in Rheinland-Pfalz, stellte Ministerin Dreyer ein Maßnahmenpaket vor, das eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Pflegeorganisationen, der Krankenhausträger und des Gesundheitsministeriums erarbeitet hat. Hauptansatzpunkte für die geplanten Maßnahmen sind Qualifizierung, Arbeitsoptimierung und Entlastung in der Pflege.
Malu Dreyer: Menschenwürdige Pflege ist zentrales Ziel
„Die Sicherung einer menschenwürdigen Pflege gehört zu den herausragenden Aufgaben eines modernen Sozialstaates. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen. Wie wir mit pflegebedürftigen und altersverwirrten Menschen umgehen, das ist ein Gradmesser für die Humanität in unserem Land“ sagte Malu Dreyer am Freitag, dem 25. April 2008 im Bundesrat.
Markt der Möglichkeiten bietet Tipps und Konzepte rund um das Thema Pflege
Rund 30 Projekte, Institutionen und Organisationen stellen auf einem Markt der Möglichkeiten besondere Hilfen im Umgang mit Demenz oder Netzwerke zur
Stärkung der häuslichen und ambulanten Pflege vor. Daneben können sich die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer über landes- und bundesweite Modellprojekte informieren, die auf mehr Qualität und eine bessere Arbeitszufriedenheit in der Pflege zielen.
Mehr Lebensqualität für an Demenz erkrankte Menschen - Ergebnisse des MDK-Modellprojektes
Die Situation demenzkranker Menschen steht seit langem im Focus der Initiative Menschen pflegen von Sozialministerin Malu Dreyer. Dass sich stationäre Einrichtungen noch stärker als bisher auf die speziellen Bedürfnissen der betroffenen Menschen ausrichten, ist der Ministerin ein wichtiges Anliegen. Dies führt auch zur Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen. Näheres dazu im folgenden Interview.
Erfolgreiche Initiative „Menschen pflegen“ wird mit neuen Akzenten fortgesetzt
Besondere Schwerpunkt ihrer Initiative „Menschen pflegen“ sind im Jahr 2006 die Umsetzung des Landesgesetzes zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur sowie die Stärkung der Pflege im Krankenhaus, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer anlässlich der traditionellen Jahresauftaktpressekonferenz Ende Januar in Mainz.
„Demographischer Wandel und sich verändernde Familienstrukturen erfordern neue Konzepte zur Sicherung der häuslichen Pflege“, so die Ministerin. Das neue Landesgesetz zur Sicherung der Angebotsstruktur, das zum 1. Januar 2006 in Kraft getreten ist, lege einen deutlichen Akzent auf die Stärkung der häuslichen Pflege und den Auf- und Ausbau einer möglichst wohnortnahen pflegerischen Versorgung, so die Ministerin.
Ziel des neuen Schwerpunkts "Stärkung der Pflege im Krankenhaus" sei es zum einen, dass sich die veränderten Anforderungen in der Praxis in der Aus- und Weiterbildung niederschlagen. Die Ministerin will dazu gesetzliche Initiativen in Gang setzen. Darüber hinaus müsse über eine verstärkte Entlastung des Pflegepersonals von einfachen Tätigkeiten nachgedacht werden.
Mit der Planung des zweiten Pflegekongresses Rheinland-Pfalz ins neue Jahr
„Im Mittelpunkt der Pflege steht für uns alle immer der Mensch.“ Unter dieser Überschrift stehen die Aktivitäten der Initiative „Menschen pflegen“ auch in diesem Jahr. Sozialministerin Dreyer wünscht mit den ersten wichtigen Terminankündigungen viel Erfolg für das Jahr 2008.
Sozialministerin Malu Dreyer startete am 12. August 2004 in Speyer ein bundesweites Modellprojekt für eine gemeinsame Ausbildung in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege.
Modellvorhaben Pflegestützpunkt – Beratung für Pflegebedürftige aus einer Hand
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer haben in der Beratungs- und Koordinierungsstelle Ingelheim den Startschuss für den Modell-Pflegestützpunkt in Rheinland-Pfalz gegeben.
NEU! Musterdokumentation für die stationäre Pflege
Ist die Pflegedokumentation zum Zeitdieb in der Altenhilfe geworden? Stiehlt sie den Pflegenden die Zeit, die eigentlich den Bewohnerinnen und Bewohnern zukommen sollte? Sind die verwendeten Dokumentationssysteme sinnvoll und zeitgemäß? Eine von Ministerin Malu Dreyer eingesetzte Arbeitsgruppe zum Thema „Bürokratie in der Pflege“ hat sich im Rahmen der Initiative „Menschen pflegen“ mit diesen Fragen beschäftigt und eine Musterdokumentation für stationäre Pflegeeinrichtungen erarbeitet, die von den Einrichtungen genutzt werden kann. Unter Federführung des Bundesverbandes der Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) waren neben dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Vertreter der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) und die Heimaufsicht an dem Projekt beteiligt.
Malu Dreyer: Familie und Pflege sind Schwerpunkte in 2005
Die Stärkung der Familie und die Fortführung der Initiative „Menschen pflegen“ stehen im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Politik des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit. Unter dem Motto „Viva Familia“ wird mein Ministerium gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern Projekte und Maßnahmen auf den Weg bringen, um Familien in Rheinland-Pfalz in Zukunft noch besser und wirksamer zu unterstützen. Die vor zwei Jahren gestartete Initiative "Menschen pflegen" wird unter neuen Schwerpunkten fortgeführt. Leitlinie meiner Politik für beide Arbeitsschwerpunkte, "Viva Familia" und "Menschen pflegen", ist die Nähe zu den Menschen. Wir wollen die Hilfen zu den Menschen bringen und die Betroffenen beteiligen. Beide Initiativen verstehe ich als einen lebendigen Prozess, den wir nur mit Ihnen gemeinsam voranbringen können.
Pflege in der Familie managen – einsam oder gemeinsam? Neuer Familienpflegeratgeber gibt wertvolle Tipps
Belastung – Überlastung. Und wo bleibe ich? Pflege – ist doch selbstverständlich. Oder? Die praktische Alltagshilfe des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen wendet sich an Angehörige pflegebedürftiger Menschen und hält viele Informationen zu Hilfeangeboten und Unterstützung bereit.
Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz sei ein großer Fortschritt zugunsten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, betonte Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des In-Kraft-Tretens des Gesetzes am 1. Juli 2008.
Am 7. und 8. Dezember 2006 fand in Koblenz das III. Symposium zu den Modellprojekten Pflegebudget und integriertes Budget statt. Das Pflegebudget eröffnet Pflegebedürftigen eine neue Option: Bisher können sie zwischen Pflegegeld (je nach Pflegestufe 205 Euro bis 665 Euro), Pflegesachleistung (384 Euro bis 1432 Euro) oder einer Kombination aus beidem wählen. Das Pflegegeld wird dem Pflegebedürftigen ausgezahlt, die Kosten der Sachleistung werden dem Pflegedienst direkt erstattet. Mit dem Pflegebudget steht dem pflegbedürftigen nun eine höhere Summe zur eigenen Verfügung. Sie entspricht dem Betrag der Sachleistung. Die Veranstaltung in Koblenz beleuchtete das Modellprojekt aus den Perspektiven der Nutzerinnen und Nutzer, Pflegedienste, Pflegekassen und der Wissenschaft.
Diese Termine sollten Sie sich vormerken: Mainz, 19. November 2008 und Trier 1. Dezember 2008. Sozialministerin Dreyer ermöglicht dort erstmals eine rheinland-pfälzische Plattform zum Austausch von Gedanken zum Thema Pflege.
Wie berichtet, wurde mit der Bestimmung des Landes vom 1. Juli 2008 der Startschuss gegeben, dass in Rheinland-Pfalz ein flächendeckendes Netz von Pflegestützpunkten zur Beratung, Versorgung und Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen eingerichtet wird. Das Bestreben von Ministerin Dreyer wird vorangetrieben.
Reform der Pflegeversicherung steht ganz oben auf der Agenda
Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk hat auf dem
1. Rheinland-Pfälzischen Pflegekongress angekündigt, die Reform der Pflegeversicherung zügig anzugehen.
Am 1. Januar 2007 ist der Rahmenvertrag nach § 75 Abs. 1 SGB XI zur vollstationären Pflege in Kraft getreten. Der Vertrag ist für die stationären Pflegeeinrichtungen und die Pflegekassen im Inland verbindlich.
„Die Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, erklärte Ministerin Malu Dreyer in ihrer Eröffnungsrede anlässlich des 2. Demenzkongresses Rheinland-Pfalz. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen sei es besonders wichtig, Anzeichen einer Erkrankung frühstmöglich diagnostisch abklären zu lassen. Insbesondere den Hausärztinnen und Hausärzten komme hierbei eine besondere Verantwortung zu. „Qualifizierung ist die wichtigste Voraussetzung bei der Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankung“, so Ministerin Malu Dreyer. Daneben gehe es darum, die Hilfeangebote in den Kommunen zu vernetzen und auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen mit Demenz auszurichten. Die Ministerin beschrieb eine Vielzahl von Modellprojekten, die das Land in diesem Zusammenhang fördert. Auch weiterhin gehe es darum, so Malu Dreyer, das Thema Demenz in der Öffentlichkeit von Tabus zu befreien.
SGB XI-Reform - Großer Schritt zugunsten von Pflegebedürftigen
Freude zum Einen, Enttäuschung zum Anderen. Das empfindet Ministerin Dreyer bei der Diskussion des Gesetzentwurfes der Bundesregierung zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung.
Am 30. Januar 2007 tagte die Arbeitsgruppe „Stärkung der Pflege im Krankenhaus“, die 2006 zum neuen Schwerpunkt der Initiative "Menschen pflegen" eingerichtet wurde. Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens und der Pflege, Repräsentanten der Berufsverbände, Vertreterinnen und Vertretern der Leistungsanbieter und Fachleuten aus der Wissenschaft. Sie hat die Aufgabe, die vielfältigen Maßnahmen, die zur Stärkung der Pflege im Krankenhaus angestoßen wurden, zu steuern. Aktuell standen auf der Tagesordnung die Ausschreibung eines Gutachtens zu den Handlungsfeldern in der Krankenhauspflege sowie ein Vortrag von Herrn Professor Dr. Benno Neukirch von der Hochschule Niederrhein (Fachbereich Medizin und Pflege), der zum Thema "Pflege und DRGs" referierte.
Chat am Dienstag, den 11. 7. 2006 rund um das Thema ‚Pflege’
Fragen rund um das Thema ‚Pflege’ stehen im Mittelpunkt des nächsten Intenet-Chats von Sozialstaatssekretär Dr. Richard Auernheimer. Der Chat findet statt am Dienstag, 11. Juli 2006, von 10.00 bis 11.00 Uhr.
Das Netzwerk Demenz Kaiserslautern lädt am Sonntag, den 26. September 2004, zu dem Theaterstück „Du bist meine Mutter“ ein. Es handelt sich um eine sensible Studie über das Altern von Joop Admiral. Veranstaltungsort: Edith Stein Haus, Engelsgasse 1, Kaiserslautern. Beginn: 18.00 Uhr. Eintritt frei.
Neu! Einrichtungen des Betreuten Wohnens für ältere Menschen jetzt online abrufbar
Die Onlinesuche Rheinland-Pfalz, das Serviceangebot des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, ist um Angebote zu "Betreutem Wohnen für ältere Menschen" in Rheinland-Pfalz erweitert worden.
53 Seniorenresidenzen, Wohnanlagen und Altenzentren haben auf Initiative des Sozialministeriums ihr Angebot zum "Betreuten Wohnen für ältere Menschen" für die Online-Datenbank zur Verfügung gestellt.
Sozialministerin Malu Dreyer will künftig stärker gemeinschaftliche und selbstorganisierte Wohnformen von und für ältere Menschen unterstützen, kündigte sie in Mainz anlässlich des internationalen Tages der älteren Generation an. Mit Blick auf den demographischen Wandel und die erwartete Zunahme von Ein-Personen-Haushalten mache es Sinn, die Entwicklung von Wohn- oder Hausgemeinschaften für die Lebensphase des Alters voranzutreiben, erklärte die Ministerin.
Am 20. November 2008 um 9.30 Uhr ist es soweit. Sozialministerin Malu Dreyer freut sich auf weit mehr als 1.200 Gäste in der Rheingoldhalle Mainz. Dort wird die Sozialministerin aktuelle Entwicklungen in der Pflegepolitik vorstellen. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Auf dem 2. Pflegekongress Rheinland-Pfalz stellte die Landesregierung die wohnortnahe Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen und die Unterstützung von pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sozialministerin Malu Dreyer begrüßte rund 1.400 Pflegekräfte, Schülerinnen und Schüler der Pflegeberufe, pflegende Angehörige, Teilnehmende aus Verbänden, Organisationen, Selbsthilfe, Kommunen und Wissenschaft in der Rheingoldhalle Mainz.
Familien bei der Betreuung und Pflege von Angehörigen zu unterstützen, ist ein zentrales Ziel der Initiative "Menschen pflegen", unterstrich Familienministerin Malu Dreyer am 8. November in Mainz im Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Zukunftswerkstatt, die sich mit der Situation von Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen befasste. In der vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Familienorganisationen (AGF) durchgeführten Veranstaltung wurden Vorschläge zur Verbesserung bestehender Maßnahmen und Angebote zur Unterstützung von Familien bei der Pflege ihrer Angehörigen erarbeitet. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Professionionen aus den Beratungs- und Koordinierungsstellen, den Betreuungsvereinen und sozialen Beratungsstellen, der Pflegekassen und Selbsthilfegruppen, aber auch Frauen und Männer, die Angehörige pflegen, nahmen an der Fachtagung teil.
Pflegekongress stellt Neuordnung der Pflegeausbildungen in Rheinland-Pfalz vor sowie neue Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt
Der neue Rahmenlehrplan und Ausbildungsrahmenplan für die Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ermöglicht erstmals in Rheinland-Pfalz eine landeseinheitliche Ausbildung in einem traditionellen Gesundheitsfachberuf. Die neue Lehrplan soll auf dem ersten rheinland-pfälzischen Pflegekongress vorgestellt und seine Umsetzung mit Fachkräften diskutiert werden.
Zahl der Auszubildenden in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz stabil
"Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz ist stabil geblieben," hob Ministerin Malu Dreyer in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Rosenbauer (CDU) hervor. Von einem Abbau der Ausbildungsplätze in den Pflegeberufen könne in Rheinland-Pfalz keine Rede sein.
Ausgleichsverfahren zur Ausbildungsvergütung in der Altenhilfe in Kraft
Um den seit Jahren zu beobachtenden Mangel an fachpraktischen Ausbildungsplätzen in der Altenpflege und Altenpflegehilfe zu beheben, ist in Rheinland-Pfalz ein Ausgleichsverfahren zur Ausbildungsvergütung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe eingeführt worden. Der Ministerrat des Landes stimmte dem Entwurf des Sozialministeriums für eine entsprechende Landesverordnung zu. Durch das Ausgleichsverfahren entfallen Wettbewerbsnachteile für ausbildende stationäre Einrichtungen, auch ambulante Dienste können jetzt Ausbildungsplätze schaffen. Die Verordnung schaffe Gerechtigkeit zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen und Diensten, so Ministerin Malu Dreyer.
Im Rahmen der Bildungs- und Fachkräfteoffensive Pflege des Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit wird in Rheinland-Pfalz ein Branchenmonitoring Pflege aufgebaut. Damit wird die kontinuierliche Beobachtung des Pflegearbeitsmarktes im Land ermöglicht. Dies ist Voraussetzung, um zeitnah notwendige politische Maßnahmen zur Problemlösung in diesem immer wichtiger werdenden Arbeitsmarktsegment vornehmen zu können.
Neu! Broschüre zu den Regionalen Pflegekonferenzen in Rheinland-Pfalz
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit hat im Februar dieses Jahres eine Broschüre veröffentlicht, die örtliche Kooperationspartner in der Pflege dabei unterstützen soll, wohnortnahe Pflegestrukturen mit dem Instrument der "Regionalen Pflegekonferenzen" zu schaffen. Nur auf örtlicher Ebene, so Sozialministerin Dreyer, lasse sich der Anspruch auf eine regional gegliederte, ortsnahe und aufeinander abgestimmte Pflegestruktur umsetzen. Regionale Pflegekonferenzen, ein Kernelement des Landesgesetzes zur Sicherung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur, trügen zur Verbesserung der Zusammenarbeit aller an der Pflege Beteiligten bei, Schnittenstellenprobleme könnten schneller beseitigt werden. "Ich sehe in den Regionalen Pflegekonferenzen die Chance", so Ministerin Dreyer, "alle Kräfte vor Ort zu bündeln, um zum Wohle pflegebedürftiger Menschen eine gute pflegerische Infrastruktur zu schaffen und auch das Miteinander der Generationen in den Kommunen zu fördern." Nicht zuletzt sei auf diese Weise auch die Zufriedenheit der in der Pflege tätigen Fachkräfte und Ehrenamtlichen zu verbessern, die Pflege werde als Arbeitsmarkt der Zukunft gestärkt.
Mit 45 regionalen Veranstaltungen, in denen über 2.500 Menschen in allen Teilen des Landes erreicht wurden, kann die Demenzkampagne Rheinland-Pfalz auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken, unterstrichen Gesundheitsministerin Malu Dreyer und der Vorsitzende der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG), Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt. Beide würdigten das hohe Engagement aller Partner. Alle 24 rheinland-pfälzischen Landkreise und 12 kreisfreien Städte beteiligten sich aktiv an der Kampagne, die Bestandteil der Initiative ‚Menschen pflegen’ ist. Wegen der großen Resonanz wird die Demenzkampagne auch im Jahr 2005 fortgesetzt. 15 weitere Veranstaltungen sind allein in den ersten Monaten des neuen Jahres geplant, unter anderem in Alzey, Bad Kreuznach, Bitburg, Frankenthal und Landau. Weitere Schulungen für Fachkräfte starten ab April.
2. Demenzkongress stellt innovative Modelle der Versorgung und Strukturentwicklung für Menschen mit Demenz vor
Expertinnen und Experten aus Gesundheitswesen und Pflege, aus Wissenschaft und Praxis sowie Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfeorganisationen, Kommunen und Kostenträgern werden auf dem 2. rheinland-pfälzischen Demenzkongress der Frage nachgehen, wie die Versorgung von Menschen mit Demenz durch eine frühe Diagnostik und Therapie, durch unterstützende Hilfen in der häuslichen Pflege und durch die Vernetzung aller Hilfeangebote weiter verbessert werden kann.
Dokumentation des ersten rheinland-pfälzischen Pflegekongresses im Netz abrufbar
Mit rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (darunter eine erfreulich große Zahl von Schülerinnen und Schülern) fand das erste rheinland-pfälzische Fachforum zum Thema Pflege eine unerwartet hohe Akzeptanz und Beteiligung.
Die positiven Rückmeldungen und Bewertungen, die dem Veranstalter (Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit) im Nachgang zum Kongress zugingen, bezogen sich vor allem auf den innovativen Charakter des Kongresses, was sich sowohl in der Podiumsdiskussion zur Reform der Pflegeversicherung als auch in den Workshops gespiegelt habe.
Zwischenzeitlich sind die Statements der Referentinnen und Referenten des Podiums und der Workshops im Netz eingestellt und können nachgelesen werden.
Im Infokoffer für pflegende Angehörige: Der Familienpflegeratgeber
Zu den Materialen im Infokoffer für pflegende Angehörige gehört der vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit herausgegebene Familienpflegeratgeber. Er ist eine praktische Alltagshilfe für alle, die in Familie, Nachbarschaft oder Gemeinde Verantwortung für die Pflege älterer Menschen übernommen haben. Der Ratgeber enthält grundlegende Informationen zu den unterschiedlichen Phasen der Pflege und soll den pflegenden Angehörigen oder Nachbarn im Bedarfsfall auch helfen, die richtige professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Näheres zum Thema Frauengesundheit erfahren Sie vom 1. bis 15. September 2004 am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/2069-30 zu erreichen. Der Ansagetext ist neben weiteren Auskünften über die LZG auch im Internet unter www.lzg-rlp.de zu finden.
Im letzten Newsletter haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Diskussion, die Ministerin Dreyer im letzten Jahr angestoßen hat, fortgesetzt wird.
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Diskussion: Würde und Freiheit – Halt geben
Wie in den letzten Newslettern angekündigt, starteten die vier regionalen Fachtagungen am 25. Juni 2007 mit der Auftaktaktveranstaltung in Trier, die von Sozialministerin Dreyer eröffnet wurde.
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Diskussion: Würde und Freiheit – Halt geben
Die Themen „Regress und Schadensersatz“ sowie „Alternativen zu Fixierungsmaßnahmen“ wurden auf vier Fachtagungen, die in der Zeit vom 25. Juni bis 3. Juli 2007 in Trier, Alzey, Neuwied und Landau stattfanden, diskutiert.
Neu! Curriculum für die Qualifizierung zur Haushaltsassistenz
Das vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Kooperation mit den Verbänden der Einrichtungsträger, den Pflegekassen, den kommunalen Spitzenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit (Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland), den Pflegeverbänden in Rheinland-Pfalz und den rheinland-pfälzischen Bildungsträgern erarbeitete Curriculum gewährleistet eine einheitliche Qualifikation zur Haushaltsassistenz.
"Das zeichnet unter anderem die besondere Qualität dieses neuen Angebots zur Entlastung und Unterstützung häuslicher Pflege aus", sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer. Ziel der Qualifizierungsmaßnahme sei, so Dreyer, fachliche Grundkenntnisse und damit Grundlagen für eine qualifizierte häusliche Begleitung und Betreuung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu vermitteln.
Heimgesetznovellierung und Pflegeweiterentwicklungsgesetz mit Blick auf die Einrichtungen der Altenhilfe
Aktuelle und zukunftsgerichtete Themen der Pflege wurden bei der Mitgliederversammlung der diakonischen Arbeitsgemeinschaft teilstationäre/stationäre Einrichtungen der Altenhilfe am 17. Januar 2008 in Mainz erörtert. Die Planungen der Landesregierung sowie deren Anliegen an Einrichtungen der Altenhilfe stellte Christoph Habermann, Staatssekretär des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz, vor.
Innovationspreis 2004: Neue Wege in der Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen
Der erstmals 1997 ausgelobte Innovationspreis des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit hat zum Ziel, innovative Ideen und Projekte in den vielfältigen Aufgabenbereichen des Ministeriums anzuregen und öffentlich bekannt zu machen. Er will beispielhafte Projekte belohnen und zu deren Nachahmung anregen.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf lokalen und regionalen Projekten, die dem speziellen Hilfebedarf von dementiell Erkrankten und ihren Angehörigen entsprechen.
Landespflegeausschuss tritt zur dritten Amtszeit zusammen
Am 10. April dieses Jahres trat der rheinland-pfälzische Landespflegeausschuss zu seiner dritten Amtsperiode zusammen, teilte Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz mit. Das Gremium wurde mit Einführung der sozialen Pflegeversicherung im Jahr 1995 eingerichtet. Es berät über Fragen der Finanzierung und des Betriebs von Pflegeeinrichtungen und kann einvernehmlich Empfehlungen aussprechen. Dem Landespflegeausschuss gehören Vertreterinnen und Vertreter der Pflegeeinrichtungen, der Pflegekassen, des Verbandes der privaten Krankenversicherung, des überörtlichen Trägers der Sozialhilfe, der kommunalen Spitzenverbände, des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, der Pflegefachkräfte, des Landesfachbeirats für Seniorenpolitik, des Dachverbandes der Pflegeeorganisationen, der Landesärztekammer, der Krankenhausgesellschaft und des Ministeriums für Arbeit, Soziales. Familie und Gesundheit (MASFG) an. Den Vorsitz führt im Jahr 2006 Walter Bockemühl (AOK Rheinland-Pfalz). Seine Stellvertreter sind Georg Büttler (Städtetag Rheinland-Pfalz) und Albrecht Bähr (Diakonie). Die Geschäftsstelle ist beim MASFG, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz, angesiedelt.
In der konstituierenden Sitzung des Landespflegeausschusses stellte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) seinen Qualitätsprüfbericht des Jahres 2005 über Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz vor.
Leitgedanken und Inhalte eines Landesgesetzes zur Ablösung des Heimgesetzes
Auf Initiative von Ministerin Dreyer wurde im Oktober 2006 eine
Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet, die Eckpunkte und Inhalte
eines Landesgesetzes zur Ablösung des Heimgesetzes erarbeiten soll. Staatssekretär Dr. Auernheimer traf am 12. Januar 2007 mit Expertinnen und Experten zu einem Fachgespräch in die rheinland-pfälzische Landesvertretung in Berlin zusammen.
Malu Dreyer äußert ihre Meinung zum geplanten Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte im rheinland-pfälzischen Landtag
Das Thema „Bessere soziale Betreuung für Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen“ hatten wir im August Newsletter beleuchtet. Inzwischen hat sich die Ministerin auch im rheinland-pfälzischen Landtag dazu positioniert.
Malu Dreyer: Leben zu Hause – trotz Pflegebedürftigkeit
Leben zu Hause - trotz Pflegebedürftigkeit -, das wollen wir allen Menschen ermöglichen, die dies wünschen", das unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer im Vorfeld des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai 2008.
Malu Dreyer greift freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege als Thema auf
"So genannte freiheitsentziehende Maßnahmen wie beispielsweise die Fixierung von demenzkranken Menschen zum Schutz vor Verletzungen oder Unfällen sind zu Recht ein vieldiskutiertes Thema in der Pflege", sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer anlässlich der Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungsreihe zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege. Die Ministerin betonte: "Die Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen darf nicht eingeschränkt werden, um die Pflege zu erleichtern. Freiheitsentziehende Maßnahmen dürfen in der Pflege allenfalls als letzte Möglichkeit und nach Ausschöpfung sämtlicher Handlungsalternativen angewendet werden." In jedem Fall, so die Ministerin, müsse dem Bedürfnis der Pflegebedürftigen nach zwischenmenschlichen Kontakten Rechnung getragen werden.
Ministerin Dreyer setzt sich weiterhin für bezahlte Pflegetage ein
Dass Ministerin Dreyer bezahlte Pflegezeit für pflegende Angehörige unterstützt ist bekannt. Jetzt hat sich Rheinland-Pfalz im Bundesrat für bezahlte Pflegetage eingesetzt.
Ministerin Dreyer unterstützt bezahlte Pflegezeit für pflegende Angehörige
Die zehntägige Pflegezeit nach Meinung von Sozialministerin Malu Dreyer ein wichtiger Schritt, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Damit alle in die Lage versetzt werden, den gesetzlichen Anspruch nehmen zu können, ist eine Lohnfortzahlung erforderlich.
Neu! Stationäre Musterdokumentation jetzt noch besser handhabbar
"Nach einer Erprobungsphase von gut einem Jahr liegt nunmehr eine überarbeitete Version der Musterdokumentation für die stationäre Pflege vor, die Pflegekräfte noch besser in ihrer täglichen Pflegeplanung unterstützt“, sagte Sozialministerin Malu Dreyer bei der Vorstellung der Leitfadens. Die Ministerin wies darauf hin, dass Rheinland-Pfalz eines der ersten Länder gewesen sei, die Musterdokumentationen für den stationären und ambulanten Bereich mit dem Ziel erarbeitet hätten, überflüssige Bürokratie in der Pflege abzubauen. Erst die tägliche Anwendung der Musterdokumentationen in der Praxis zeige jedoch auf, an welchen Punkten Weiterentwicklungen nötig sein. Erfreut zeigte sich die Ministerin darüber, dass 50 Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 stationären Einrichtungen ihrer Einladung gefolgt waren, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. „Die Vorschläge haben Eingang in die Neuauflage der Musterdokumentation gefunden, der Prozess der Entbürokratisierung konnte damit fortgeführt werden", so Dreyer.
Neu! Musterdokumentation für den ambulanten Bereich
Mit einer Musterdokumentation für die ambulante Pflege will Sozialministerin Malu Dreyer Pflegekräfte in der Dokumentationsarbeit unterstützen und sie von überflüssiger Bürokratie entlasten. Die Ministerin stellte die Musterdokumentation gemeinsam mit Günther Salz, Geschäftsführer der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohl-fahrtspflege, Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes der Anbieter sozialer Dienste (bpa), Martin Canzler vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz und Hans Wagner von der AOK Rheinland-Pfalz heute in Mainz vor. Die Musterdokumentation ist von einer Arbeitsgruppe entwickelt worden, die die Ministerin im Rahmen ihrer Initiative ‚Menschen pflegen‘ eingerichtet hatte, um Bürokratie in der Pflege abzubauen. Die Arbeitsgruppe hatte bereits vor eineinhalb Jahren eine Musterdokumentation für die stationäre Pflege erarbeitet, die seitdem in vielen Einrichtungen mit Erfolg verwendet wird.
Der rheinland-pfälzische Landkreis Neuwied gehört zu den bundesweit sieben Modellregionen, die derzeit das Persönliche Budget erproben. Das Instrument des Persönlichen Budgets in der Pflege richtet sich stärker am Bedarf und den Bedürfnissen pflegebedürftiger Menschen aus als das jetzige System aus Pflegegeld und Sachleistungen. Mit der Inanspruchnahme von Sachleistungen ist der Pflegebedürftige auf bestimmte Pflegedienstleistungen festgelegt, mit dem Persönlichen Budget kann er wählen, welche Hilfen und Unterstützung er sich einkaufen will. Das neue Instrument ist damit nicht nur ein Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit, sondern auch zu mehr Selbstbestimmung für pflegebedürftige Menschen.
Am 14. März 2008 hat der Deutsche Bundestag in der 3. Lesung das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz beschlossen. Der Bundesrat wird sich am 25. April abschließend mit der Refom befassen. Zum 1. Juli 2008 soll sie in Kraft treten.
„Das vor zwei Jahren in Kraft getretene Landespflegestrukturgesetz hat sich bewährt“. Das unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz nach Vorlage eines entsprechenden Zwischenberichts im Ministerrat. Mit dem Gesetz wurden die kommunale Pflegestrukturplanung und regionale Pflegekonferenzen festgeschrieben, die Beratungs- und Koordinierungsstellen weiterentwickelt und die Förderung von pflegeergänzenden Angeboten verankert.
Die rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkte nehmen im kommenden Jahr ihre Arbeit auf. Die aus den rheinland-pfälzischen Beko-Stellen hervorgegangenen Pflegestützpunkte werden, als wichtiger Eckpfeiler des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes, nicht nur ihrem gesetzlichen Auftrag der Beratung und Koordinierung gerecht, sondern stärken die pflegerische Infrastruktur des Landes wesentlich als interdisziplinäre Anlaufstelle rund um die Pflege.
Malu Dreyer stellt neuen landeseinheitlichen Rahmenlehrplan vor
Der neue Rahmenlehrplan und Ausbildungsrahmenplan für die Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ermöglicht erstmals in Rheinland-Pfalz eine landeseinheitliche Ausbildung in einem traditionellen Gesundheitsfachberuf. "Mit diesem landeseinheitlichen Rahmenlehrplan wird die Krankenpflegeausbildung noch mehr an Qualität gewinnen”, sagte Sozialministerin Malu Dreyer bei dessen Vorstellung in der Landespflegekonferenz. Die bestehende Lücke zu traditionellen Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz, aber auch zur Altenpflege werde durch diesen neuen Rahmenlehrplan geschlossen.
Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Pflege organisiere, sage viel über ihre Einstellung zum Alter und ihre Fähigkeit zur Solidarität aus, unterstrich Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer anlässlich ihrer Regierungserklärung „Für mehr Lebensqualität im Alter – Innovative Modelle der Pflege in Rheinland-Pfalz“ im Mainzer Landtag.
Der Staat könne Achtung vor dem Alter, Solidarität zwischen den Generationen oder Mitmenschlichkeit nicht verordnen, aber die Rahmenbedingungen schaffen, um sie zu ermöglichen, so die Ministerin weiter. Zur Zukunftssicherung der Pflege sei eine gesellschaftliche Anstrengung nötig, die weit über die Frage der Finanzierung der Pflegeversicherung hinaus gehe. Mit der Initiative „Menschen pflegen“ sei es gelungen, breites Bündnis zu erreichen und mit dessen Hilfe eine Vielzahl innovativer Modelle in Rheinland-Pfalz zu entwickeln und umzusetzen, um beispielsweise die häusliche Pflege zu stützen, neue Beschäftigungsfelder zu schaffen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege insgesamt zu verbessern.
In der weiteren Stärkung der häuslichen Pflege und dem Ausbau der Pflege als ein Arbeitsmarkt der Zukunft sehe sie die zentralen Aufgaben der Zukunft, sagte die Ministerin
Sozialministerin Malu Dreyer will durch mehr Effizienz die Qualität in Krankenhäusern stärken
In bis zu vier rheinland-pfälzischen Krankenhäusern soll es Modellprojekte zur Optimierung der Arbeitsabläufe und zur besseren Aufgabenverteilung zwischen den Berufsgruppen geben.
Die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege wird in Zukunft ganz wesentliche Voraussetzung dafür sein, dass Menschen ihrem Wunsch entsprechend zuhause und in der Familie gepflegt werden können. Auf Initiative von Ministerin Malu Dreyer wurde eine Studie der Universität Mainz erarbeitet und kürzlich veröffentlicht, die Erkenntnisse aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragungen vermittelt und Handlungsempfehlungen für die Praxis vermittelt. Im Rahmen einer Fachtagung am 2. November 2006 wurden verschiedene Initiativen und Projekte vorgestellt und auch über die Einführung einer Pflegezeit diskutiert.
Die Landesregierung wird ein Kooperationsforum "Neue Wohnkonzepte für ein langes Leben“ einrichten, das erstmals am 2. Februar 2006 zusammentrifft. Ziel ist der Austausch von Informationen, die Vernetzung der beteiligten Akteurinnen und Akteure aus Wohnungswirtschaft und Sozialwesen, der Ausbau von Beratungsangeboten und die Begleitung gesetzlicher Vorgaben und Förderprogramme.
Zweiter Pflegekongress Rheinland-Pfalz am 20. November 2008
Der 20. November 2008 ist noch ganz weit weg? Stimmt. Aber vormerken sollte man sich diesen Termin unbedingt:
„ Menschen pflegen – sozial aktiv vor Ort, 2. Pflegekongress Rheinland-Pfalz“ - unter dieser Überschrift steht der Kongress, für den die Planungen aktuell auf Hochtouren laufen.
Um allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Presse eine problemlose Anfahrt zum Kongresszentrum Rheingoldhalle zu ermöglichen, bitten wir Sie zu beachten, dass wegen Umbauarbeiten am Kongresszentrum Rheingoldhalle der Zugang zu den Tagungsräumen von der Rheinseite her erfolgt.
Das Land, die Pflegekassen und Kommunen in Rheinland-Pfalz fördern derzeit erstmals 31 niedrigschwellige Angebote für pflegende Angehörige, insbesondere von demenzkranken Menschen, mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 158.000 Euro, teilte Sozialministerin Malu Dreyer am 20. Dezember 2004 in Mainz mit. Ziel sei es, die pflegenden Angehörigen beratend zu unterstützen und vor allem zu entlasten. Dabei übernähmen qualifizierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter pflegefachlicher Anleitung die Betreuung der Demenzkranken im häuslichen Bereich oder auch in Betreuungsgruppen außerhalb des häuslichen Bereichs.
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat eine Initiative "Aufbruch Pflege" gegründet, die die Gesundheit von Pflegekräften verbessern will.
Beratungen für Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz durch den MDK Rheinland-Pfalz
Mit einem an der Praxis orientierten Beratungsangebot beteiligt sich der MDK Rheinland-Pfalz verstärkt und umfassend an der Qualitätsentwicklung in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Beratungen dienen der Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen bei der dauerhaften Qualitätsverbesserung in unterschiedlichen Bereichen. Wir informieren über das Angebot und werden in nachfolgenden Newslettern über die Erfahrungen von ambulanten und stationären Einrichtungen mit den Beratungen berichten.
Bewegung und Sport für ältere Menschen - Aktionstag zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006
420 Seniorinnen und Senioren beteiligten sich Ende April am Aktionstag zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Veranstaltet wurde der Aktionstag vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG), dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Es war das Ziel der Veranstaltung im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, bei den älteren Menschen die Begeisterung für eine sportliche Betätigung in alltäglichen Abläufen zu erhalten beziehungsweise zu sportlichen Aktivitäten im Rahmen des Machbaren anzuregen.
bpa begrüßt Ankündigung Caspers-Merks:
„Reform der Pflegeversicherung zügig angehen!“
„Wir freuen uns, dass die gemeinsam von Pflegekräften und Pflegeeinrichtungen bereits im Juni dieses Jahres verabschiedeten Positionen zur Zukunft der Pflegeversicherung in einer umfassenden Pflegereform angemessen berücksichtigt werden sollen.“ Mit diesen Worten begrüßte Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), die Ausführungen der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), Marion Caspers-Merk, auf dem 1. Rheinland-Pfälzischen Pflegekongress in Mainz. Zum Auftakt des Kongresses kündigte Caspers-Merk an, die Reform der Pflegeversicherung zügig anzugehen und zu einer der ersten Amtshandlungen einer neuen Bundesregierung machen zu wollen.
Die ersten Pflegebedürftigen erhalten Persönliches Budget
Seit dem 1. März diesen Jahres erhalten die ersten Pflegebedürftigen im Landkreis Neuwied das Persönliche Pflegebudget, teilte Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz mit. Das Persönliche Budget ermögliche den Menschen eine zielgerichtete und individuelle Auswahl der Hilfen und Unterstützungsleistungen. Es trage zu mehr Wirtschaftlichkeit in der Pflege und zu mehr Selbstbestimmung für pflegebedürftige Menschen bei.
Der Landkreis Neuwied ist die einzige rheinland-pfälzische von bundesweit sieben Modellregionen, in denen das Persönliche Budget erprobt wird. Die Praxisphase startet mit 22 Budgetempfängerinnen und –empfängern für die Dauer von vier Jahren.
Das Netzwerk Demenz der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Das Land fördert insgesamt acht Modellprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und -angebote für Pflegebedürftige mit Demenz. Eines dieser Projekte ist das Netzwerk Demenz in der Verbandsgemeinde Rheinböllen.
Vier Fachreferate aus Wissenschaft und Praxis präsentierten die neuesten Erkenntnisse bei der medizinischen Behandlung, in der Strukturentwicklung und Pflege von Menschen mit Demenzerkrankung. Sie wurden gehalten von: Dr. Andreas Fellgiebel (Universitätsklinik Mainz), Dr. Heiner Melchinger (Medizinische Hochschule Hannover), Klaus-Peter Lohest (Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit) und Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik (Universität Witten/Herdecke).
DTB-Tour 2008 „Sturzprophylaxe - Training im Verein und in der Altenpflege“
Der Deutsche Turner-Bund (DTB) führt im Jahr 2008 die DTB-Tour „Sturzprophylaxe -Training im Verein und in der Altenpflege“ durch. In Rheinland-Pfalz macht die Tour am 13. September 2008 in Koblenz halt.
Ehrenamtliche Tutoren für Heimbeiräte – Erfahrungsaustausch 2007
Nach einer Ausbildung durch die Bundesinteressenvertretung und Selbsthilfevereinigung der Bewohnerinnen und Bewohner von Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen (BIVA) begleiten seit 2002 ehrenamtliche Tutorinnen und Tutoren im ganzen Land Rheinland-Pfalz Heimbeiräte bei ihrer Arbeit in stationären Pflegeeinrichtungen. Regelmäßige Treffen ermöglichen Erfahrungsaustausche.
Expertise zur Motivation und den Herausforderungen bei der Pflege von Familienangehörigen
Pflege in Familien wird aus Solidarität, Zuneigung und Dankbarkeit gegenüber den pflegebedürftigen Angehörigen erbracht. Zu diesem Ergebnis kommt die Soziologin Julia Freund in einer von ihr durchgeführten Untersuchung, die Bestandteil ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit (Dezember 2004) an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz ist. Bei der Untersuchung der Motive, die der Entscheidung, einen Familienangehörigen zu pflegen, zugrunde lägen, zeigten sich, so Freund, interessante Unterschiede. Bei Töchtern, Ehepartnerinnen und Ehepartnern würden in erster Linie Zuneigung, Dankbarkeit und die Ablehnung einer stationären Unterbringung als Entscheidungsgründe genannt. Bei Söhnen und Schwiegertöchtern dominiere ein Pflichtgefühl gegenüber dem zu pflegenden Angehörigen. Zudem gäben Söhne an, dem Wunsch der Mutter entsprechen zu wollen.
Fachberatungsstelle „rund um die Pflege und Betreuung schwerst kranker und chronisch kranker Kinder in Rheinland-Pfalz“
Zur Unterstützung von Familien mit schwerst oder chronisch kranken Kindern ist im April 2006 in Rheinland-Pfalz eine landesweite Fachberatungsstelle für Fragen rund um die Pflege und Betreuung dieser Kinder eingerichtet worden. Träger ist „nestwärme“ Trier: www.nestwaerme-kinderkompetenzzentrum.de.
Neu! Landesgesetz zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen
Angebotsstruktur
Zum 1. Januar 2006 treten das Landesgesetz zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur (LPflegeASG) vom 25. Juli 2005 (GVBl. S. 299) sowie die Durchführungsverordnung (LPflegeASGDVO) in Kraft.
Das Ziel des Gesetzes ist die nachhaltige Sicherstellung einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Angebotsstruktur, deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung in der Pflege, und außerdem die Gewährleistung komplementärer Hilfen für diejenigen Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Krankheit, einer Behinderung und ähnlichen Gründen auf Pflege und soziale Betreuung angewiesen sind.
Pflegedienste können Fördermittel für Haushaltsassistenz beantragen
Mit der „Haushaltsassistenz für die Pflege“ will Sozialministerin Malu Dreyer pflegebedürftige Menschen, die zu Hause leben, und ihre pflegenden Angehörigen im Alltag unterstützen. Dazu hatten die Partnerinnen und Partner der Initiative „Menschen pflegen“ gemeinsam mit der Ministerin eine Rahmenvereinbarung zur Einführung eines entsprechenden Angebotes ambulanter Dienste unterzeichnet. Jetzt können Pflegedienste die Landesförderung beantragen und Assistenzkräfte einstellen. Die Haushaltsassistenz soll personen- und haushaltsbezogene Dienstleistungen einschließlich sozialer Betreuung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Familien erbringen und stundenweise bei den ambulanten Diensten angefordert werden können. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt mit einer Million Euro pro Jahr.
Informationen für ältere Menschen zum Verhalten bei anhaltender Hitze
Die anhaltende Hitzewelle im Sommer 2003 hat den Organismus älterer Menschen auf eine hohe Belastungsprobe gestellt. Das Sozialministerium hat daher für diesen Sommer präventiv verschiedene Empfehlungen herausgegeben.
Speziell an die Verantwortlichen in Alten- und Pflegeheimen gerichtet ist ein Merkblatt, das mit Unterstützung der Heimaufsicht vor einigen Tagen an alle Einrichtungen in Rheinland-Pfalz versandt wurde.
In Kürze erscheint ein Faltblatt für Seniorinnen und Senioren, das Ratschläge für die Lebensführung und Ernährung bei anhaltender Hitze enthält. Dieses Faltblatt richtet sich vor allem an Menschen, die im Alter zuhause leben, und auch an deren Angehörige.
Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V. und die kommunalen Gesundheitsämter wurden gebeten, gleichfalls die Öffentlichkeit zu informieren.
Häuser der Familie als Knoten im Netzwerk Gesundheitsförderung und Pflege ist eines der Themen der Landeskonferenz in Budenheim, Schloss Waldthausen. Termin 30. Oktober 2008, Anmeldeschluss 21. Oktober 2008.
Mit dem Innovationspreis Sozial Aktiv 2004 wurden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die neue Wege in der Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenzerkrankungen beschreiten. Am 2. Dezember 2004 überreichte Ministerin Malu Dreyer den Preisträgerinnen und Preisträgern in den Räumen des Sozialministerium Geldpreise im Wert von jeweils 1.500, 1.000 und 500 Euro. Das Netzwerk Demenz in den Verbandsgemeinden Diez, Hahnstätten und Katzenelnbogen erhielt den 1. Preis, die Ökumenische Sozialstation Brücken/AHZ (Landkreis Kusel) den 2. Preis und das Schiller Wohnstift in Ludwigshafen-Oggersheim den 3. Preis. Sonderpreise gingen an das Projekt 3 e.V. mit dem Modellprojekt „Das Dorf“ in Adenau (Kreis Ahrweiler) und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Psychiatrische Klinik und Poliklinik.
Ministerin Dreyer unterstützt die beabsichtigte Umsetzung von Pflegestützpunkten
Ein Kernelement der vorgesehenen Pflegereform sind Pflegestützpunkte. Bis zum 30. Juni 2008 soll in ausgewählten Modellprojekten die Umsetzung erprobt werden. Auch Rheinland-Pfalz beteiligt sich daran. Sozialministerin Dreyer betont ausdrücklich, dass eine Konkurrenz zu Beratungs- und Koordinierungsstellen nicht besteht.
Gesundheitstelefon: Mobbing - schon auf dem Schulhof?
Näheres zum Thema "Mobbing - schon auf dem Schulhof?" erfahren Sie vom 16. bis 30. September 2004 am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/2069-30 zu erreichen. Der Ansagetext ist neben weiteren Auskünften über die LZG auch im Internet unter www.lzg-rlp.de zu finden.
Pflege und Erwerbstätigkeit müssen vereinbar sein!
Die Versorgung eines pflegebedürftigen Angehörigen bedeutet oftmals eine völlige Umstellung der Lebensumstände aller Familienmitglieder. Welche Belastung auf berufstätige Angehörige zukommt, ist unschwer vorstellbar. Familie und Beruf müssen besser vereinbar werden.
Pflegekräfte machen bald ihren Doktor in Vallendar! Erste universitäre Fakultät für Pflegewissenschaft in Deutschland nimmt ihre Arbeit auf
Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz baut zurzeit eine Pflegewissenschaftliche Fakultät auf. Dabei handelt es sich bundesweit um die erste Fakultät dieser Art in Universitätsrang. Im Wintersemester wird erstmals der Masterstudiengang Pflegewissenschaft angeboten. Spätestens im Jahr 2008 soll ein Promotionsprogramm hinzukommen, in dem studierte Pflegekräfte ihre Doktorarbeiten anfertigen können. Die promovierten Absolventen sollen dann insbesondere in der Forschung, Entwicklung, Beratung und der wissenschaftlichen Lehre im Pflege- und Gesundheitsbereich eingesetzt werden können.
Alle Termine für die Pflegestammtische in Mainz und Trier
Pflegestammtische gibt es jetzt auch in Rheinland-Pfalz.
Auf Initiative und unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Malu Dreyer gibt es seit Ende letzten Jahres Pflegestammtische in Rheinland-Pfalz.
Rheinland-Pfalz als Vorreiter für einen flächendeckenden und wohnortnahen Aufbau von Pflegestützpunkten, war eine der Mitteilungen im Juli-Newsletter von Menschen pflegen. Anzahl und Standorte der Pflegestützpunkte stehen fest. Verunsicherungen und Spekulationen zu dieser Frage sind überflüssig.
Solidarische Finanzierung in der Pflegeversicherung muss bestehen bleiben
"An der solidarischen Finanzierung der Pflegeversicherung muss auch in Zukunft festgehalten werden", unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich der Fachtagung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste am 6. April dieses Jahres in Stromberg. Das Defizit in der Pflegeversicherung sei zwar im Jahre 2004 geringer ausgefallen als prognostiziert, dennoch, aufgrund des demographischen Wandels sei eine Pflegereform notwendig, um die Pflege nachhaltig zu sichern. Das Risiko einer Pflegebedürftigkeit sei ein allgemeines Lebensrisiko, das weiterhin von der Solidargemeinschaft getragen werden müsse. Die solidarisch finanzierte Pflegeversicherung nehme den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen die existenzielle Not beim Eintreten von Pflegebedürftigkeit und entlaste die Angehörigen.
PflegeWohnen - neue Landesberatungsstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften in Rheinland-Pfalz
Sozialministerin Malu Dreyer hat am 24. Oktober 2008 in Mainz gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Mainz-Bingen, Ralf Claus, die neue landesweite Beratungsstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften mit dem Namen „PflegeWohnen“ der Öffentlichkeit vorgestellt.
2. Demenzkongress: Neue Rahmenempfehlungen zur Pflege von Menschen mit Demenz werden vorgestellt
Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik von der Universität Witten-Herdecke präsentiert auf dem 2. rheinland-pälzischen Demenzkongress Rahmenempfehlungen zur Betreuung und Versorgung von demenzkranken Menschen mit herausforderndem Verhalten. Die Rahmenempfehlungen sind das Ergebnis eines Projekts, das im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur verbesserten Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen entwickelt wurde. Die Empfehlungen können dazu beitragen, so die Verfasser, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in Alten- und Pflegeheimen deutlich zu steigern und den Alltag des betreuenden Personals entscheidend zu verbessern. Die Empfehlungen seien auch als Instrument zur Qualitätssteigerung in der Pflege zu verstehen.
Neu! Projekt Familienurlaub mit Pflegeentlastung gestartet
Auf Initiative der Region Trier mit den Kooperationspartnern Verbandsgemeinde Thalfang, Ferienpark Himmelberg GmbH, Paritätische Sozialstation AHZ Hunsrück-Mosel, Seniorenheim Charlottenhöhe (GFA mbH) und dem Hochwald Altenzentrum St. Klara, Hermeskeil, wurde für Pflegende die Möglichkeit geschaffen, gemeinsam mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen in Urlaub zu gehen. Ziel des Projekts ist, eine Pflegebedürftigen und Pflegenden eine gemeinsame Zeit der Erholung zu ermöglichen, bei der das „schlechte Gewissen nicht mitreist“, eine gute Versorgung der Pflegebedürftigen gewährleistet ist und gleichzeitig auch die familiären Pflegeressourcen gestärkt werden können.
Neu! Lehrplan und Rahmenplan Altenpflege und Altenpflegehilfe
Auf der Grundlage des Altenpflegegesetzes, das am 1. August 2003 in Kraft getreten ist, wurde in Rheinland-Pfalz ein neuer Lehrplan und Rahmenplan für die theoretische und die praktische Altenpflege- und Altenpflegehilfeausbildung eingeführt.
„Erfolgreiche berufliche Tätigkeit erfordert hohe Flexibilität und eigenverantwortliches Arbeiten im Sinne gestiegener Qualitätsanforderungen“, so Bildungsministerin Doris Ahnen anlässlich der Veröffentlichung der beiden Lehrpläne.
Die Ausrichtung der zu vermittelnden Themen, Lerninhalte und Kompetenzen orientieren sich an beruflichen Handlungsfeldern, lösen also die bisherige Fächerzuordnung der Lerninhalte zugunsten von fächerübergreifenden Inhalten ab. Für die Auszubildenden bedeutet dies, dass sich die zu vermittelnden Inhalte stärker als bisher an den beruflichen Anforderungen orientieren. Die berufliche und persönliche Handlungskompetenz der Fachschülerinnen und Fachschüler wird dadurch nachhaltig gefördert.
Ein weiteres Merkmal des neuen Lehrplanes/Rahmenplans Altenpflege und Alten-pflegehilfe ist deren bewusst angestrebte Gestaltungsoffenheit. Durch die größere Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Lerngruppen wird die Entwicklung der gesamten Fachschule im Sinne einer Profilbildung deutlich gestärkt.
Sozialministerin Malu Dreyer sieht in dem Lehrplan und Rahmenplan für die Ausbil-dung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe ein weiteres Mosaik zur Qualitätssteigerung in der Pflege.
Sechs Regionalkonferenzen der Initiative „Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz“ im Januar und Februar 2008
Pflege als Teil von Gesundheitswirtschaft? Ja klar. Der Alterungsprozess und dessen Auswirkungen zeigen sich augenfällig im personalintensiven Wachstumsmarkt Pflege. Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Hendrik Hering laden zu Regionalkonferenzen ein.
Vier Jahre SeniorTrainerinnen und SeniorTrainer in Rheinland-Pfalz
Eine überaus positive Bilanz zog Sozialstaatssekretär Richard Auernheimer zum Abschluss des auf vier Jahre angelegten Bundesmodellprojektes ‚Erfahrungswissen für Initiativen‘ (EFI) am 20. März in Mainz. Er dankte allen Beteiligten, ganz besonders den 80 Seniorinnen und Senioren, die sich zu SeniorTrainerinnen und -Trainern qualifiziert hatten. „Sie haben damit Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen für andere zugänglich gemacht und sie davon profitieren lassen. Das ist gelebtes ehrenamtliches Engagement, das letztlich der gesamten Gesellschaft zugute kommt“, so der Staatssekretär. Er kündigte an, dass das Land das Projekt weiterführen werde.
Mit dem Broschürenpaket „Verbraucherschutz für ältere Menschen“ will Sozialministerin Malu Dreyer gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Seniorinnen und Senioren in ihrer Rolle als Kundinnen und Kunden stärken. Die Wirtschaft entdecke zunehmend ältere Menschen als kaufkräftige Zielgruppe, so die Ministerin. Dies könne eine Chance durch eine bessere Kunden- und Dienstleistungsorientierung sein. Gleichzeitig berge es aber auch Gefahren, z.B. wenn auf unlautere Art und Weise versucht werde, ältere Menschen zum Abschluss von Verträgen zu bewegen. Das Paket soll Seniorinnen und Senioren Sicherheit im Umgang mit Angeboten und Dienstleitungen geben. Es enthält von der Verbraucherzentrale verfasste Faltblätter zu den Themen „Gewinnmitteilungen“, „Reisegewinne“, „Haustürgeschäfte“ und „Kaffeefahrten“. Drei weitere Faltblätter zu den Themen „Lebensmittelhygiene“, „Lebensmittelkennzeichnung“ und „Stärkungsmittel“ betreffen den gesundheitlichen Verbrauchschutz für ältere Menschen.
Landesregierung will neue Wohnformen für das Alter fördern
Die Landesregierung hat ein Kooperationsforum eingesetzt, das „Neue Wohnkonzepte für ein langes Leben“ initiieren soll. Zur konstituierenden Sitzung am 2. Februar begrüßte Sozialstaatssekretär Richard Auernheimer im Sozialministerium die rund 30 Mitglieder des Forums. Sie kommen aus der Sozial- und Bauplanung, von Sozialverbänden, sozialen Diensten, der Selbsthilfe und der Wohnungswirtschaft.
„Die Förderung neuer Wohnformen entspricht dem Bedarf und den Wünschen der Menschen, sich auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit ein höchstmögliches Maß an Eigenständigkeit zu bewahren“, sagte der Staatssekretär. Er betonte, dies gehe jedoch nur gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern, die die Landesregierung mit dem Kooperationsforum an einen Tisch geholt habe.
Zielvereinbarung zur Verbesserung der Pflegequalität abgeschlossen
Die Zielvereinbarung zur Verbesserung des Qualitätsniveaus in der ambulanten und stationären Pflege in Rheinland-Pfalz ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe zwischen Landespflegeausschuss, Pflegekassen, Sozialleistungsträgern, Medizinischem Dienst der Krankenkasse und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen. Die Partner haben ihr gemeinsames Verständnis von Qualität in der Pflege in einer einvernehmlich verabschiedeten Zielvereinbarung festgehalten, die vorsieht, die Qualität der Pflege zu verbessern, bestehende Optimierungspotentiale zu erschließen und aktuellen medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.
Zwischenbilanz zum Info und Beschwerdetelefon Rheinland-Pfalz
Das Informations- und Beschwerdetelefon Pflege ist aus Sicht der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer ein wertvolles Angebot. Fünf Jahre nach dem Start haben die Organisatoren eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Abschlusssymposium Pflegebudget und Integriertes Budget am 16. und 17. Ok-tober 2008 in Berlin
Die Ergebnisse des vierjährigen Modellprojekts PFLEGEBUDGET könnten sowohl wichtige Anstöße für eine Weiterentwicklung des Leistungsrechts der Pflegeversicherung geben als auch Grundlage sein für eine Revision der Pflegesicherung. Auch Rheinland-Pfalz war an dem Modellvorhaben beteiligt: mit dem Pflegebudget im Landkreis Neuwied und mit dem bundesweit einmaligen Integrierten Budget in Mainz und im Landkreis Neuwied.
Aktuelle Infos: Nachfolgeregelungen für das Heimgesetz
Wie im letzten Newsletter bereits berichtet, wird auch Rheinland-Pfalz ein Landesgesetz zur Ablösung des Heimgesetzes auf den Weg bringen. Im Rahmen der Förderalismusreform wurde den Ländern die Gesetzgebungskompetenz hierfür übertragen, indem das Heimrecht als Teilbereich der öffentlichen Fürsorge aus der konkurrierenden Gesetzgebungskomptenz herausgenommen wurde. Die Arbeits- und Sozialminister haben hierzu einen aktuellen Beschluss gefasst.
Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden die Ausbildungen in der Altenpflege in den Fachrichtungen Altenpflege und Altenpflegehilfe in Form einer Stufenausbildung durchgeführt. Diese neu gestaltete Ausbildung verbessert die Qualifikation in der Altenpflegehilfe und in der Altenpflege, erhöht die Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen in den Pflegeeinrichtungen und bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich auf direktem Wege beruflich weiter zu entwickeln. Die Altenpflegehilfeausbildung ist in der Fachschulverordnung Altenpflegehilfe vom 31. August 2004 geregelt.
„Die Arbeitskraft und Kompetenz der Altenpflegekräfte ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung“ war das Thema des 3. Mainzer Altenpflegetages. Unter dem Motto „ Pflege im Wandel“ standen die „Herausforderungen für die Pflege“ aber auch die „Selbstpflege für Pflegende“ im Focus der Veranstaltung.
Neu! Haushaltsassistenz für die Pflege unterstützt Pflegealltag
Mit einer „Haushaltsassistenz für die Pflege“ will Sozialministerin Malu Dreyer
pflegebedürftige Menschen, die zu Hause leben, und ihre pflegenden Angehörigen im Alltag unterstützen. Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern der Initiative „Menschen pflegen“ unterzeichnete die Ministerin in Mainz eine Vereinbarung, die den Rahmen für ein entsprechendes Angebot ambulanter Dienste setzt. Die Assistenzkraft soll personen- und haushaltsbezogene Dienstleistungen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Familien erbringen und stundenweise bei den ambulanten Diensten angefordert werden können. Damit stehe Familien und allein lebenden hilfe- und pflegebedürftigen Menschen eine preisgünstige und legale Möglichkeit zur Entlastung zu Verfügung, die das bereits vorhandene professionelle Versorgungsangebot der ambulanten Dienste ergänze, sagte die Ministerin. Gleichzeitig erfülle das Projekt auch ein arbeitsmarktpolitisches Ziel im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative „Neue Chancen: 6.000 plus für Jung und Alt“, weil es arbeitslosen Menschen Perspektiven für eine neue Beschäftigung biete.
Krankenpflegeausbildung soll Fachhochschulreife für Rheinland-Pfalz beinhalten
Nach Fertigstellung des Lehrplanes und der Stundentafel für die im Krankenpflegegesetz geregelten Berufe in der Krankenpflege ist beabsichtigt, den Absolventinnen und Absolventen der neuen Krankenpflegeausbildung die Berechtigung zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz auszusprechen.
Beratungs- und Koordinierungsstellen sind wichtige Partner
Die Beratungs- und Koordinierungstellen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der pflegerischen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz entwickelt. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 1995 ist ein flächendeckendes Angebot von 135 Stellen bei den Sozialstationen (AHZ) des Landes entstanden, das von der Landesregierung gefördert wird.
Beratungsstelle „LebensWohnraum“ informierte über ihre Arbeit
Die regionale Beratungsstelle für gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und generationenübergreifendes Wohnen in Rheinland-Pfalz stellte sich jüngst im Foyer des Staatstheater Mainz vor. Sozial- und Gesundheitsministerin Ministerin Malu Dreyer übernahm die Schirmherrschaft.
Die Beratungsstelle will der Vereinzelung und Ausgrenzung, besonders im höheren Alter und in der dritten Lebensphase, entgegenwirken. In diesem Sinne bündelt die Beratungsstelle LebensWohnraum, so die Kurzfasung ihres Namens, die Initiativen des Landes in Form einer Erfahrungs-, Kontakt-, und Entwicklungsbörse.
Bericht des MDK Rheinland-Pfalz zum 8. Mal erschienen
Am 10. März 2008 hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK) seinen Bericht zu den Ergebnissen von Qualitätsprüfungen in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen vorgestellt.
Bessere Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit durch Pflegezeit
Mit der Pflegereform wird ab 1. Juli 2008 ein Anspruch auf eine Pflegezeit eingeführt. Für die Dauer von bis zu 6 Monaten kann sich ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin von der Arbeit frei stellen lassen. In der Zeit sind Arbeitnehmer/ Arbeitnehmerin sozialversichert, beziehen aber kein Gehalt. Zudem wird ein kurzfristiger Freistellungsanspruch für zehn Tage eingeräumt.
„Die Pflegepolitik bleibt ein zentraler Schwerpunkt der rheinland-pfälzischen Landesregierung“, das betonte Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz anlässlich der Vorstellung der neu aufgelegten Broschüre ‚Menschen pflegen’. Die Ministerin freut sich, Sie mit der aktuellen Broschüre über die bisherigen Meilensteine wie auch über die aktuellen Ziele und Inhalte ihrer im Jahr 2002 gegründeten Initiative informieren zu können.
Polizei, Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V. haben ein wichtiges Projekt zum Thema „Einsatz bei an Demenz erkrankten Menschen“ gestartet.
Expertinnen und Experten diskutierten in zwei Diskussionsrunden über die unterschiedlichen Aspekte bei der Versorgung von Menschen mit Demenz. Mit der Frage "Wer kann die Versorgung von Menschen mit Demenz weiter verbessern?" beschäftigten sich Prof. Dr. Hans Förstl, TU München; Dr. Andreas Fellgiebel, Uni Mainz; Herbert Mauel, BPA, Sabine Jansen, Alzheimer Gesellschaft; Armin Lang, VdAK und Dr. UteTeichert-Barthel, Gesundheitsamt Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Das Thema "Optimierung der Schnittstellen zwischen Medizin, Pflege, Beratung und Betreuung" wurde von Dr. Gernot Nick, Hausärzteverband; Dr. Karl Kuhl, Neurologe; Dr. Wolfram Weinrebe, Krankenhaus Ludwigshafen; Prof. Dr. Bernd Krönig, Demenzzentrum Trier und Ulrich Heberger, Schillerwohnstift Ludwigshafen, diskutiert.
Neu! Durchführungsverordnung zum Landespflegestrukturgesetz regelt unter anderem Aufgaben und Qualitätsstandards der Beratungs- und Koordinierungsstellen
Die Landesverordnung zur Durchführung des Landespflegestrukturgesetzes, die zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist, enthält insbesondere Regelungen zu den bundesweit einmaligen 135 Beratungs- und Koordinierungsstellen in Rheinland-Pfalz, aber auch zur Pflegestrukturplanung und zur Förderung komplementärer Angebote. "Wir sind mit dem Landesgesetz und der Durchführungsverordnung einen weiteren großen Schritt hin zur Sicherung einer menschlichen Pflege gegangen," sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer. Sie freue sich, dass mit der Durchführungsverordnung die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in der Pflege ebenso wie die Qualitätsstandards der bewährten Beratungs- und Koordinierungsstellen festgeschrieben würden.
Projekt 'Erfahrungswissen für Initiativen' geht weiter
Eine überaus positive Bilanz des Projektes ‚Erfahrungswissen für Initiativen‘ (EFI) zog Sozialstaatssekretär Richard Auernheimer. Zum Abschluss des auf vier Jahre angelegten Bundesmodellprojektes dankte der Staatssekretär allen Beteiligten, ganz besonders aber den 80 Seniorinnen und Senioren, die sich zu SeniorTrainerinnen und –Trainern qualifiziert haben. „Sie haben damit Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen für andere zugänglich gemacht und sie davon profitieren lassen. Das ist gelebtes ehrenamtliches Engagement, das letztlich der gesamten Gesellschaft zugute kommt“, sagte der Staatssekretär. Er kündigte an, dass das Land das Projekt weiterführen werde.
Expertise zur Pflege und Betreuung im Wohnquartier in Auftrag gegeben
Die demographischen Veränderungen durch längere Lebenszeiten und die sich wandelnden Haushalts- und Familienstrukturen sowie der Paradigmenwechsel in der Pflegepolitik machen es erforderlich, die Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge neu auszurichten. Auch die Begrenzung von finanziellen Ressourcen bei den Sozialleistungsträgern machen ein Umdenken für die Zukunft erforderlich. Das Sozialministerium Rheinland-Pfalz will dieser Entwicklung rechtzeitig Rechnung tragen.
Fortbildungsangebot: Gesprächsführung und Verhandlungskompetenz im Job
Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, Mainz, bietet in der Zeit vom 29. bis 30. November 2004 im Landgasthof Arnoth, 54483 Kleinich, eine Fortbildung zum Thema „Gesprächsführung und Verhandlungskompetenz im Job “ an. Dieses Angebot richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die Partnerinnen und Partner sowie die Mitgliederverbände der LZG.
Neues Gesetz gibt Antworten auf künftige Herausforderungen
„Mit der Novellierung des Landespflegehilfengesetzes werden die Strukturen in der Pflege weiterentwickelt und Antworten auf die Herausforderungen der Pflege aufgrund der zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen gegeben“, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer im rheinland-pfälzischen Landtag. Die Koalitionsfraktionen aus SPD und FDP hätten mit ihrem Entwurf eines Landesgesetzes zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgungsstruktur sowohl die notwenigen Konsequenzen aus der Rechtsprechung gezogen als auch den Handlungsbedarf in der Pflege aufgrund der zu erwartenden demographischen Entwicklungen aufgegriffen. Sie begrüße es besonders, so die Ministerin, dass ein deutlicher Akzent auf der Stärkung der häuslichen Pflege liege.
Gesunde Beschäftigte und gute Servicequalität in der ambulanten Pflege
Zum Thema „Gesunde Beschäftigte und gute Servicequalität in der ambulanten Pflege“ läuft seit zwei Jahren im Rahmen der rheinland-pfälzischen „Bildungs- und Fachkräfteoffensive Pflege" ein Pilotprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Es soll Möglichkeiten für eine zukunftsfähige Arbeitsgestaltung zum Wohle aller Beteiligen in ambulanten Pflegeeinrichtungen erforschen.
Mit einer gemeinsamen öffentlichen Impfaktion haben Landesregierung, Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung in Mainz auf die Bedeutung der Grippe-Schutzimpfung hingewiesen und einen öffentlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger gerichtet, sich impfen zu lassen. Gesundheitsstaatssekretär Dr. Richard Auernheimer und die Vizepräsidenten der Landesärztekammer, Dr. Jürgen Fleischmann und Dr. Michael Fink, sowie der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Dr. Carl-Heinz Müller gingen dabei mit gutem Beispiel voran und ließen sich im Foyer des Landtags impfen. Auch sehr viele Abgeordnete nutzten die Gelegenheit, sich gegen Grippe und auch gegen Pneumokokken impfen zu lassen.
Gutachten zu den zukünftigen Handlungsfeldern in der Krankenhauspflege
Die fachlichen Anforderungen an die Pflegenden in den Krankenhäusern sind hoch. Die Behandlungsmethoden werden bei gleichzeitig sinkender Verweildauer ständig komplexer. Eine Studie zu den zukünftigen Handlungsfeldern in der Krankenhauspflege soll neue Wege aufzeigen.
Informations- und Beschwerdetelefon Pflege wird gut angenommen
Das vor vier Jahren bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz eingerichtete Informations- und Beschwerdetelefon für den Bereich der Pflege verzeichnet eine steigende Nachfrage. Nach dem aktuellen Jahresbericht haben sich die Zahl der Beratungen, Informationsanfragen und Beschwerden um fast 40 Prozent erhöht.
Der Trend zur Erhaltung der Vitalität, ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein und die steigende Lebenserwartung haben neue Prioritäten geschaffen. Diese bieten ein erhebliches Marktpotential für präventive Angebote und neue Produkte an Dienstleistungen.
Neues Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Das im Rahmen der Gesundheitsreform neu geschaffene Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen war Thema einer Dialog Sozial-Veranstaltung zu der Gesundheitsministerin Malu Dreyer Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit nach Mainz ins Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit eingeladen hatte. „Patientinnen und Patienten brauchen Transparenz, um selbstbewusst und selbstbestimmt im Gesundheitssystem auftreten zu können. Das neue Institut spielt dabei eine wichtige Rolle, weil es den Menschen allgemeinverständliche Informationen und insgesamt mehr Wissen zum Gesundheitssystem ermöglicht“ , so Ministerin Dreyer. Aber auch Ärztinnen und Ärzte profitierten beispielsweise von der Nutzenbewertung der Arzneimittel oder von der Recherche des aktuellen Wissenstandes bei der Behandlung bestimmter Krankheiten.
Der 5. rheinland-pfälzische Seniorenkongress in Mainz: Altern als Chance
Der 5. rheinland-pfälzische Seniorenkongress stand unter dem Motto "Altern als Chance". Über 8oo Teilnehmerinnen und Teilnehmer - vorwiegend ältere Menschen - nahmen an dem Kongress teil, um sich über Gesundheitskonzepte, Präventionsmaßnahmen, neue Wohnformen im Alter, das bürgerschaftlichen Engagment älterer Bürgerinnen und Bürger und Formen des Miteinanders der Generationen zu informieren und Anregungen für eigene Projekte zu erhalten.
Zu Beginn des Jahres wurde die Leit- und Vernetzungsstelle Demenz beim Caritasverband für die Region Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Bad Neuenahr-Ahrweiler eingerichtet. Sie ist eines von acht Modellvorhaben in Rheinland-Pfalz, die eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen erreichen wollen. Im Februar 2006 wurde die Fachstelle allen Diensten und Einrichtungen in der Kreispflegekonferenz vorgestellt. Vorrangiges Ziel der Leitstelle ist die bessere Vernetzung aller Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen, um die Beratungs- und Betreuungsangebote für demenziell veränderte Menschen vielfältiger und transparenter gestalten zu können.
Lichtblick - Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Speyer und Umgebung
In Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Speyerer Behörden ist im Januar eine Broschüre zum Thema Beruf und Familie erschienen. Sie dient als Wegweiser und Ratgeber für Berufstätige im Raum Speyer, die die Pflege und Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen in ihrem häuslichen Umfeld sicherstellen müssen.
Geschichten aus dem Koffer: Ein literarisches Angebot für ältere Menschen in Alten- und Pflegeheimen
„Viele ältere und alte Menschen haben großes Interesse an Büchern, an Geschichten und Gedichten. Literatur bereichert das Leben, hält die Sinne wach, bringt kurzweilige Unterhaltung, ist ein Fenster zur Welt und fördert die soziale Teilhabe“, so die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des Projektstarts „Vorlesekoffer“ in Mainz.
Die Aufsichtsbehörden und der Landespflegeausschuss beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit kamen im Dezember 2004 überein, den potentiellen Betreibern von Kranken- und Pflegebetten im Jahr 2005 nochmals intensiv nahe zubringen, ihren Bettenbestand sowie die Seitengitter der Betten einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, um eventeull bestehende Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu beseitigen. 750 Schreiben mit Checklisten wurden zu diesem Zweck an Einrichtungen im Lande verschickt.
Neu! Modell zur besseren Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit einer Demenzerkrankung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen.
Pflegebedürftigen Menschen mit einer Demenzerkrankung ein Leben in ihrem gewohnten Lebensumfeld zu gewährleisten, ist Ziel des "Modellprojektes zur besseren Versorgung von Menschen mit Demenz" im Rhein-Hunsrück-Kreis. Dabei stehen Aspekte wie die Erreichung einer bestmöglichen Lebensqualität für die an Demenz Erkrankten und die sie pflegenden Angehörigen sowie eine effektive Vernetzung der professionellen Pflege-Angebote mit den bestehenden sozialen Ressourcen vor Ort im Vordergrund. Außerdem soll eine größtmögliche Transparenz bezüglich der Leistungen der professionellen Anbieter und der ehrenamtlichen Strukturen angestrebt werden, um pflegenden Angehörigen einen einfachen Zugang zu entlastenden Hilfeangeboten zu ermöglichen. Träger des Projekts sind der Krankenpflegedienst Ingbert Ochs GmbH (Oberwesel), die Verbandsgemeinde Rheinböllen, die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück und der Verein Gehaichnis e.V. Gefördert wird das Modellprojekt zu 50% von den Pflegekassen und zu jeweils 25 % vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Mainz, sowie der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück.
Neu! Studie Arbeitsbewältigungsfähigkeit und Belastungen in der ambulanten Pflege
Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen erfordert auch von professionellen Pflegekräften in ambulanten Diensten höchsten psychischen und körperlichen Einsatz, der sie bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen kann. Pflegefachkräfte scheiden nicht zuletzt deshalb vorzeitig aus dem Pflegeberuf aus. Der professionelle Umgang mit pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld erfordert ein hohes Maß an Empathie und Flexibilität von Pflegekräften.
Neben den täglichen Herausforderungen bei der Bewältigung der pflegerischen Aufgaben sind aber auch die institutionellen Rahmenbedingungen ausschlaggebend für das gesundheitliche Wohlbefinden und den Erhalt der Arbeitskraft der Pflegekräfte. Die Fähigkeit, die Anforderungen des pflegerischen Alltags in einem ambulanten Pflegedienst Tag für Tag gut zu bewältigen, ist eine zentrale Fragestellung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Führungskräfte in ambulanten Diensten. "Die Landesregierung will Pflegekräfte darin unterstützen, ihre pflegerischen Aufgaben gut bewältigen zu können und die Freude am Beruf nicht zu verlieren", sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer. Gute Arbeitsbedingungen für die berufstätig Pflegenden, laute schließlich auch einer der Leitsätze der Initiative „Menschen pflegen“, so die Ministerin.
Neu! Land Rheinland-Pfalz startet Förderprogramm für die Pflegeausbildung
Jungen Menschen mit Migrationshintergrund die Chance auf eine fundierte Berufsausbildung in der Pflege geben – dafür steht das bundesweit einmalige Modellprojekt AMquiP, das am 26. September 2005 in Ludwigshafen gestartet wurde.
AMquiP bedeutet: „Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf eine qualifizierte Berufsausbildung in der Pflege“. Zielgruppe des Projektes sind schulpflichtige Jugendliche mit dem Abschlusszeugnis der Hauptschule, die eine grundlegende berufliche Orientierung für das Gesundheits- und Sozialwesen mitbringen. Eine spezielle Betonung wird dabei auf junge Menschen mit Migrationshintergrund gelegt.
Unterstützungsangebote für die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG) fördert im Rahmen seiner Initiative „Menschen pflegen“ Unterstützungsangebote für die häusliche Versorgung von Demenzpatientinnen und -patienten. Abteilungsleiter Klaus Peter Lohest wird diese Unterstützungsangebote sowie vom Land geförderte Modellprojekte für die häusliche Versorgung auf dem 2. rheinland-pfälzischen Demenzkongress vorstellen.
Rheinland-Pfälzische Musterdokumentation der Pflegeleistungen – wer kennt sie – wer nutzt sie?
Die Kritik, Pflegedokumentationen beanspruchten zu viel Zeit, hat Ministerin Dreyer schon vor Jahren aufgegriffen. Sie veranlasste eine Überprüfung der Pflegedokumentationen. Ergebnis sind die stationäre und ambulante Musterdokumentation Rheinland-Pfalz. Hierzu heute der Erfahrungsbericht eines Anwenders.
Positive Bilanz des Projektes Schlaganfall - ein Notfall
Eine positive Bilanz der gemeinsamen Aktion „Mainz und Rheinhessen gegen den Schlaganfall“ mit Boehringer Ingelheim und weiteren Partnerinnen und Partnern zog Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer. Das Projekt habe wesentlich dazu beigetragen, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass bei einem Schlaganfall sofort medizinische Hilfe geholt werden muss. Rasches und gezieltes Handeln könne die Folgen eines Schlaganfalls erheblich abschwächen. Deshalb sei es wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte, aber auch Betroffene und ihre Angehörigen den Schlaganfall als Notfall einstuften, der zu schnellem Handeln zwinge. Um die Akutbehandlung von Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten kümmern sich Ärztinnen und Ärzte in speziellen Schlaganfalleinheiten im Land; Rheinland-Pfalz nehme in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall eine Spitzenposition ein, unterstrich die Ministerin.
Sozialministerin Dreyer zu Besuch in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft
Wie gut ambulant betreute Wohngemeinschaften funktionieren und wie schön es sich dort leben lässt, konnte die Sozialministerin bei einer Feierstunde der ambulant betreute Wohngemeinschaften in der Mainzer Lessingstraße erfahren.
Sinnespark für demenzkranke Menschen in Weißenthurm
Am 22. September eröffnete Ministerin Malu Dreyer den Sinnespark im Seniorenzentrum "Altes Brauhaus zur Nette" in Weißenthurm. Ein Sinnespark aktiviere die Fähigkeiten der pflegebedürftigen Menschen und steigere ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig würden die Pflegekräfte bei ihrer Arbeit mit den demenzkranken Menschen unterstützt, sagte die Ministerin.
Moderne Wohnpartnerschaften lösen Probleme von Senioren und Studierenden
Immer mehr ältere Menschen leben allein, nicht selten in Wohnungen, die für sie zu groß geworden sind. Es wäre für sie ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie nicht allein sind, dass noch jemand in der Wohnung ist, der ihnen im Haushalt zur Hand geht, beim Einkaufen oder im Garten hilft, oder sie zu kulturellen Veranstaltungen begleitet. Auf der anderen Seite suchen viele junge Menschen, vor allem Studierende und Auszubildende, dringend bezahlbaren Wohnraum und wären dafür auch gerne bereit, Hilfsdienste für ältere Menschen zu übernehmen.
Landesregierung will neue Wohnformen für das Alter fördern
Immer mehr Menschen wollen sich auch im höheren Alter ein möglichst großes Maß an Selbständigkeit bewahren. Um diesen Bedürfnissen und Wünschen zu entsprechen, wird die Landesregierung zukünftig neue Wohnformen fördern. Auf Einladung von Sozialministerin Malu Dreyer, Finanzminister Gernot Mittler und Innenminister Karl Peter Bruch diskutierten am 11. Oktober in Kaiserslautern Expertinnen und Experten Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Wohnformen, z.B. von Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften, dem intergenerativen oder betreuten Wohnen. Die Landesregierung beabsichtigt, ein Kooperationsforum “Neue Wohnformen für das Alter” einzurichten, in das auch externe Partnerinnen und Partner einbezogen werden sollen. Ziel ist der Austausch von Informationen und die Vernetzung der beteiligten Akteure aus Wohnungswirtschaft und Sozialwesen sowie die Begleitung gesetzlicher Vorgaben und Förderprogramme.
Die vor zwei Jahren von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung gestartete „Demenzkampagne Rheinland-Pfalz“, ein wichtiger Schwerpunkt der von Sozialministerin Dreyer ins Leben gerufenen Initiative "Menschen pflegen", zeigt großen Erfolg. Aufgrund der positiven Zwischenbilanz wird die Kampagne weitergeführt.
Der „Abschlussbericht Branchenmonitoring Pflege Rheinland-Pfalz“ ist jetzt als Bericht Nr. 7 aus der Pflege erhältlich. Der Bericht enthält Informationen über die Arbeitsmarktsituation von allen Versorgungssektoren, wie beispielsweise Akutkliniken, ambulanten Diensten, stationären Pflegeinrichtungen und Rehabilitationseinrichtungen, differenziert nach den einzelnen Berufsgruppen. Die Ergebnisse sind auch für die einzelnen Regionen in Rheinland-Pfalz ausgewiesen.
Aktionsplan 'Gut leben im Alter': Malu Dreyer setzt sich für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik auch bei Pflege und Unterstützungsbedarf ein
Im Alter sollen Menschen in Rheinland-Pfalz gut leben können, unabhängig davon, ob sie aktiv und fit sind oder Unterstützung brauchen. Dazu hat Malu Dreyer einen Aktionsplan vorgestellt, der die bereits vorhandenen Maßnahmen der Landesregierung bündelt und weitere Schritte für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik und ein solidarisches Miteinander aufzeigt.
Bisher dürfen an Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern keine ärztlichen Leistungen, d.h. Aufgaben der so genannten Behandlungspflege, delegiert werden. Denn die Ausbildung in der Altenpflegehilfe vermittelte bislang keine Qualifikation zur Ausübung von delegierbaren ärztlichen Leistungen. Mit der neu geregelten Ausbildung in der Altenpflegehilfe wird sich diese Situation ändern. Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer, die nach dem jetzt vorliegenden Lehrplan ausgebildet werden, dürfen bestimmte Leistungen aus dem Bereich der Behandlungspflege übernehmen.
Die Ausbildung im Bereich der Altenpflege wird neu geordnet. Bildungsministerin Doris Ahnen und Sozialministerin Malu Dreyer teilten am 16. Juni 2004 gemeinsam mit, dass das im August 2003 in Kraft getretene Altenpflegegesetz des Bundes zum Schuljahr 2004/2005 in Rheinland-Pfalz umgesetzt wird.
Alter Zopf und neuer Hut oder die Neuauflage des Generationenvertrages
Austausch sowie Begegnung zu gemeinsamen Aktivitäten von Kindern und pflegebedürftigen alten Menschen verbergen sich hinter diesem Programm, das bereits seit 1999 in Rülzheim angeboten wird.
NEU! Gesetz über Ausbildungsvergütungen in der Altenhilfe
In Rheinland-Pfalz ist am 30. Juli 2004 das Gesetz über Ausbildungsvergütungen in der Altenpflegehilfe verabschiedet worden. Damit ist auch für die Ausbildung in der Altenpflegehilfe die Grundlage geschaffen worden, die Ausbildungsträger zur Zahlung einer angemessenen Ausbildungsvergütung zu verpflichten. Das Land wird darüber hinaus ermächtigt, auch in der Altenpflegehilfe ein Ausgleichsverfahren zur Finanzierung der Ausbildungsvergütung per Rechtsverordnung einzuführen.
Pflegedienst Commit cbf in Mainz erhielt zum zweiten Mal das Zertifikat für geprüfte Qualität
Die Zertifizierung nach dem Kriterienkatalog „Geprüfter ambulanter Pflegedienst" der TÜV Rheinland Group setzt sich bei den ambulanten Pflegediensten als ein effektives Instrument zur Qualitätssicherung und Kostensenkung immer mehr durch. Zugleich ist das Zertifikat ein wichtiges Argument im Wettbewerb. Dem Pflegedienst „Commit cbf" (Club Behinderter und Ihrer Freunde in Mainz) wurde zum zweiten Mal das Zertifikat der TÜV Rheinland Group für geprüfte Qualität übergeben. Von den Prüfern wurde als besonders erfreulich anerkannt, dass das Leitbild des "Commit cbf", welches Kundenorientierung, Selbstbestimmung, und Qualitätssicherung einfordert, auch in der Praxis umgesetzt und gelebt werde. „Diese offizielle Bestätigung unserer Qualität und Kompetenz gibt unseren Kunden Sicherheit und Orientierung“, freut sich Pflegedienstleiterin Silke Hensler.
Begleitforschung zu den Pflegenoten in der ambulanten Pflege in Rheinland-Pfalz
Die Umsetzung der ambulanten Pflege-Transparenzvereinbarung (PTVA) durch den MDK Rheinland-Pfalz und die daraus resultierenden „Pflegenoten“ sind in den vergangenen Monaten Gegenstand einer Begleitforschung gewesen, deren Ergebnisse jetzt vorgelegt wurden.
Land unterstützt Engagement in der häuslichen Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen
Seit 2005 fördern die Pflegekassen, das Land und die Kommunen in Rheinland-Pfalz insgesamt 82 niedrigschwellige Betreuungsangebote mit einer Gesamtsumme von rund 365.000 Euro. "Damit konnte die Zahl der geförderten Betreuungsangebote in Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und der Ausbau dieser Betreuungsform zügig voran gebracht werden", sagte Sozialministerin Malu Dreyer. "Es ist uns ein wichtiges Anliegen", so die Ministerin weiter, "pflegende Angehörige bei der Pflege zu unterstützen und zu entlasten." Das gelte vor allem für die Pflege und Betreuung ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen.
Branchenmonitoring Pflege in Rheinland-Pfalz geht in zweite Befragungsrunde
Am 26. Juni hat die zweite Befragung im Rahmen des Branchenmonitorings Pflege Rheinland-Pfalz begonnen. Sie sieht vor, alle Einrichtungen in der Alten- und Krankenpflege in Rheinland-Pfalz elektronisch über das Internet zu befragen, um die Bewegungen auf dem Pflegearbeitsmarkt unter sektoralen, beruflichen und räumlichen Aspekten zu erfassen und aus den Ergebnissen zielgerichtete politische Handlungen ableiten zu können. Bereits unmittelbar nach Befragungsbeginn gingen die ersten Antworten beim Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), das mit der Projektdurchführung beauftragt wurde, ein.
Integriertes Budget bundesweit einmalig in Rheinland-Pfalz
In den rheinland-pfälzischen Modellregionen, dem Landkreis Neuwied und der Stadt Mainz, haben Menschen mit Behinderung erstmals die Möglichkeit, sich selbst Leistungen zur Deckung ihrer persönlichen pflegerischen Bedürfnisse mit einem Geldbetrag aus der Pflegeversicherung einzukaufen.
Bundesinteressenvertretung und Selbsthilfevereinigung der Bewohnerinnen und Bewohner von Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen (BIVA)
Wir möchten Sie auf die Neugestaltung der Internetseite der BIVA aufmerksam machen. Ab sofort sind die Internetseiten der BIVA noch übersichtlicher und informativer gestaltet.
Gute Beratung direkt vor Ort ist das Ziel des Beratungsnetzwerkes „Barrierefreies Wohnen“, das auf Initiative von Sozialministerin Malu Dreyer 2006 gegründet wurde.
„Aktions- und Informationstag zum Thema Demenz stieß im Rhein-Lahn-Kreis auf ein breites Interesse
An sechs zentralen Standorten im Rhein-Lahn-Kreis (Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen, Bad Ems, Nastätten und Lahnstein) informierten Fachleute im Rahmen der „Demenzkampagne Rheinland-Pfalz“ über die Bedeutung gesunder Ernährung bei Menschen mit Demenz. Häufig essen demenzkranke Menschen unkontrolliert oder vergessen – je nach Stadium der Erkrankung – völlig, was Essen bedeutet. Pflegende Angehörige sollten deshalb auf Gewohnheiten und Rituale der Pflegebdürftigen eingehen, mit denen man die Betroffenen zum Essen und Trinken animieren kann, und beachten, dass geselliges Beisammensein appetittanregend ist, so die Veranstalter.
Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA)
Ab Juni diesen Jahres startet in Mittelfranken ein Modellprojekt mit dem Ziel, die Versorgung von Demenzpatientinnen und Demenzpatienten und ihrer Angehörigen zu verbessern. Die Initiative "Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin" (IDA) wird gemeinsam von der AOK Bayern, dem AOK Bundesverband und den forschenden Pharmaunternehmen Pfizer und Esai getragen. Ziel ist es, die Versorgungssituation dementer Menschen zu verbessern und ihnen die Chance zu geben, möglichst lange im häuslichen Umfeld leben zu können. Das Modellprojekt zielt ebenfalls darauf ab, die physische und psychische Belastung der betreuenden Angehörigen zu verringern und tragfähige Kooperationen zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung auf den Weg zu bringen.
Aktuelle Informationen zur Demenzkampagne Rheinland-Pfalz
Als Kooperationspartnerin der Initiative „Menschen pflegen“, führt die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) seit März 2004 zusammen mit weiteren Kooperationspartnerinnen und -partnern eine landesweite Öffentlichkeitskampagne zum Thema Demenz durch. Die Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, Vorurteile gegenüber der Entstehung und dem Verlauf dementieller Erkrankungen abzubauen und mehr Verständnis für demente Menschen und deren pflegende Angehörige zu erreichen.
Fachtagung zur Psychogeriatrie mit Prof. Erwin Böhm
Psychogene Rehabilitation und Reaktivierung älterer Menschen ist eine ganz wichtige Methode, um Pflegebedarf zu reduzieren. Am 23. März 2007 stellt Professor Erwin Böhm hierzu sein psychobiographisches Pflegemodell im AWO-Altenzentrum, Lotte-Lemke-Haus, in Bad Kreuznach vor.
Fortbildungsangebot: Versorgung dementiell erkrankter Menschen
Im Zentrum dieser Fortbildungsveranstaltung von Step on! (Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Mainz) und der Landeszentale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V. (LZG ) stehen innovative und unkonventionelle Pflege- und Betreuungskonzepte für Menschen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden. Das Angebot richtet sich an Verantwortliche in der stationären und ambulanten Altenpflege.
Am 17. November trafen Akteurinnen und Akteure aus Medizin und Pflege, Praktikerinnen und Praktiker von Leistungsanbietern und Kommunalplanungen, Sozialstationen, Beratungs- und Koordinierungsstellen und Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe zur 10. Gesundheitsförderungskonferenz im Tagungszentrum der Industrie- und Handelskammer in Trier zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz-Erkrankungen und die Bedürfnisse ihrer pflegenden Angehörigen. Die Gesundheitsförderungskonferenzen in Trier seien mittlerweile eine gute Tradition, betonte Ministerin Malu Dreyer in ihrer Rede. Schon damit, dass die Veranstalterin, das Haus der Gesundheit e.V. Trier, die Frage nach regionalen Versorgungsstrukturen thematisiere, sei eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllt, dass Demenz künftig kein unbewältigtes Problem mehr für die Region ist.
Heimtutorinnen und Heimtutoren werben für ihre Arbeit
Viel Positives hatten die Tutorinnen und Tutoren für die Heimbeiräte aus ihrer Unterstützungsarbeit für die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner anlässlich ihres jährlichen Fachaustauschs in Mainz zu berichten. Ihr Einsatzspektrum sei vielfältig und die Zusammenarbeit mit den Heimleitungen überwiegend vertrauensvoll. Hervorgehoben wurde auch die Bedeutung der Tutorinnen und Tutoren in ihrer Funktion als Berater des Heimbeirats. Sie beraten die Mitglieder des Heimbeirats bei Initiativen zur Tagesgestaltung, der Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlichen für Freizeitprojekte oder hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Angehörigen. Ebenso beraten sie bei Fragen zu Heimverträgen oder Entgeltveränderungen und geben Hilfestellungen bei der Formulierung von Einladungsschreiben zu Sitzungen des Heimbeirates. Weiterhin übernehmen sie ggf. auch die Protokollführung. Auch bei der Durchführung von Wahlen wird die Mithilfe der Tutoren von den Heimbeiräten gern in Anspruch genommen.
Die Regionalkonferenzen in Kaiserslautern, Bad Ems, Trier , Remagen, Mainz und Bad Dürkheim stießen auf reges Interesse. Mit dem Ansatz, den die Initiative Gesundheitswirtschaft verfolgt, können nach der Diagnose des Institutes für Arbeit und Technik Gelsenkirchen in den nächsten acht Jahren bis zu 26 600 neue Beschäftigungsverhältnisse im Bereich Gesundheitswirtschaft geschaffen werden.
Die Beratungs- und Koordinierungsstellen im Landkreis Mainz-Bingen haben in Kooperation mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen sowie der Seniorenresidenz Nieder-Olm im Jahr 2002 das Projekt „KOMM!Pass DEMENZ“ gestartet. Im diesem Projekt steht jede Himmelsrichtung für eine bestimmte Einzelprojekt. "N" wie Norden steht für das Modellprojekt „Netzwerk Demenz“, das neben anderen Projekten aus dem Projekt „KOMM!Pass DEMENZ“ erwachsen ist. Wir stellen das Das Modellprojekt vor.
Lokales Bündnis für Familie startet Senioren-Paten-Projekt
Beim Einkauf helfen, im Haushalt unterstützen oder gemeinsam Spazierengehen: Das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Mainz-Bingen hat im Rahmen seiner Projektgruppe „Jung und Alt – Miteinander der Generationen“ das Senioren-Paten-Projekt gestartet.
Malu Dreyer kritisiert Pflegemodell der CSU und fordert Sondersitzung zur Pflegereform
Mit dem Ziel, eine gemeinsame Positionierung der Länder zu den inhaltlichen Anliegen und Erwartungen an die angekündigte Pflegereform zu formulieren, forderte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer als Sprecherin der SPD-geführten Länder eine Sondersitzung der Arbeits- und Sozialminister aller SPD-geführten Länder.
Ein Fachtag der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz bewies: Musik verbessert die Lebensqualität von an Demenz erkrankten Menschen und schafft Möglichkeiten eines Dialogs, wo größtenteils Sprachlosigkeit herrscht.
Musterdokumentation für stationäre Pflege neu aufgelegt
Die rheinland-pfälzische Musterdokumentation für die stationäre Pflege ist neu aufgelegt und sofort über die homepage www.menschen-pflegen.de abrufbar.
Neue Ausschreibung:
Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz
Robert Bosch Stiftung verlängert Förderprogramm für Praxis- und Bildungsmaßnahmen im Ausland bis Juni 2014. Jetzt besteht auch die Fördermöglichkeit von kurzzeitigen Auslandsaufenthalten von Studierenden
Nutzen Sie schon das Internetforum zum Thema Musterdokumentation?!
Anliegen von Ministerin Dreyer ist es, den Pflegekräften ein Mitspracheforum zu bieten. Deshalb gibt es das Angebot des Internetforums Das Forum ist über die Internetseite www.menschen-pflegen.de erreichbar. Schauen Sie doch mal rein!
Optimierung der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz
Ein gemeinsames Projekt des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Sozialministerium hat in acht stationären Einrichtungen ein Projekt durchgeführt, um Mangel- oder Unterernährung und Flüssigkeitsdefiziten der Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen vorzubeugen. Eine Fachtagung stellt die gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse am 28. November 2007 in der Stadthalle Alzey vor.
Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt der gesundheitlichen Versorgung
„Die Patientinnen und Patienten müssen im Mittelpunkt der gesundheitlichen Versorgung stehen“, unterstrich Gesundheitsministerin Malu Dreyer anlässlich des ersten Patiententages ihres Hauses am 29. April dieses Jahres in Mainz.
Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an Entscheidungen im Gesundheits-wesen sei von grundlegender Bedeutung für die Akzeptanz, die die Bürgerinnen und Bürger dem Gesundheitssystem als Patienten und Versicherte entgegenbrächten. Ein wichtiger Schritt sei die Einbeziehung von Patientenvertreterinnen und -vertretern in den gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen auf Initiative der Patientenbeauftragten gewesen, so die Ministerin. Künftig würden Patientinnen und Patienten zudem in Fragen der Zulassung von Ärztinnen und Ärzten im vertragsärztlichen Bereich beteiligt. Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten an Entscheidungen, aber auch ganz individuell am Behandlungsprozess, sei eine wesentliche Voraussetzung für ein effektiv funktionierendes Gesundheitssystem.
Pflege im Krankenhaus - Malu Dreyer begrüßt Sonderprogramm des Bundes
Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat in Mainz die Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßt, ein Sonderprogramm zur Verbesserung der Pflegesituation in den Krankenhäusern vorzulegen und dieses in Kürze in die Gesetzesberatungen von Bundesrat und Bundestag einzubringen.
Pflegehotline der Verbraucherzentralen jetzt bundesweit
Eine bundesweite Hotline der Verbraucherzentrale informiert und berät zu den Themen „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung “, „Heim- und Pflegedienstverträge“ sowie „Altersgerechte Wohnformen und Betreutes Wohnen“.
Pflegestützpunkt Zweibrücken zieht Bilanz nach seinem ersten Jahr
Der Pflegestützpunkt Zweibrücken ist Anlaufstelle für alle Fragen der Betroffenen und ihrer Bezugspersonen. Nun schon seit einem Jahr findet die persönliche, trägerneutrale sowie kostenlose Beratung in der Bleicherstraße 8a (Seniorenzentrum) in Zweibrücken statt.
Was Qualität in der Pflege ausmacht und wie sie erreicht werden kann, hat die Pflegewissenschaftlerin Frau Prof. Dr. Renate Stemmer von der Katholischen Fachhochschule Mainz in einem neuen Band der Mainzer Schriften zusammengefasst.
Schulungsinitiative für Angehörige von demenzkranken Menschen stark nachgefragt
2005 wurden in 6 kreisfreien Städten und in 14 Landkreisen in Rheinland-Pfalz Schulungen durchgeführt, in den übrigen Landkreisen werden bis Sommer 2006 Schulungen angeboten. Insgesamt sind bisher 36 Schulungen in Planung, aufgrund der starken Nachfrage werden in etlichen Orten gleich mehrere Schulungstermine zur Verfügung stehen. Ziel der Schulung ist, pflegende Angehörige oder ehrenamtlich in der Pflege tätige Menschen über die Krankheit Demenz und deren Verlaufsformen zu informieren und sie im Umgang mit dementen Menschen zu schulen.
Die aktuellen Termine und Schulungsorte können unter www.menschen-pflegen.de eingesehen werden.
Schulungen für pflegende Familienangehörige erfolgreich gestartet
Die im August diesen Jahres vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Kooperation mit den Pflegekassen und der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz gestartete Schulungsinitiative für Familien von an Demenz erkrankten Angehörigen ist erfolgreich angelaufen.
Mittlerweile konnten an 7 Standorten in Rheinland-Pfalz 35 Schulungseinheiten in Anspruch genommen werden. Familienangehörige und ehrenamtlich in der Pflege tätige Personen informierten sich über das Krankheitsbild der Demenz, den Verlauf der Krankheit, die mit zunehmender Demenz einhergehenden Verhaltensänderungen sowie die unterschiedlichen Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten.
Spezielles Angebot für demenzkranke Menschen in Nassau
Am 26. Januar wurde im Haus Hohe Lay in Nassau eine Wohngruppe speziell für dementiell veränderte Menschen durch Sozial- und Gesundheitsministerin Dreyer eröffnet. Die Wohngemeinschaft mit dem Namen "Gute Stube" ermögliche den demenzkranken Menschen ein hohes Maß an Selbstbestimmung und trage dazu bei, ihr allgemeines Wohlbefinden und damit ihre Lebensqualität zu steigern, so die Ministerin
Neu! Steuerliche Entlastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Das Bundeskabinett hat dem Entwurf eine Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung zugestimmt. Damit sollen Privathaushalte als Arbeitgeber stärker gefördert werden. Dies kommt unter anderem auch Familien zu Gute, in denen ein Pflegebedürftiger ambulant betreut wird.
Im Rahmen seines Vortrags "Vernetzte Versorgungsstrukturen – Bedingungen und Möglichkeiten" wird Dr. Heiner Melchinger von der Medizinischen Hochschule Hannover auf dem 2. rheinland-pfälzischen Demenzkongress ein ideales Versorgungsmodell für Demenzkranke vorstellen. In diesem Modell nehmen Hausärztinnen und Hausärzte eine herausragende Rolle ein.
NEU: Studie zur Verweildauer in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz hat im Rahmen von „Menschen pflegen“, einer Initiative von Ministerin Malu Dreyer, eine Forschungsstudie zur Verweildauer in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz ausgeschrieben, die am 1. Mai dieses Jahres angelaufen ist. Die Studie soll dazu beitragen, den Verbleib in den Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz zu erfassen. Ihre Ergebnisse werden der Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Fachkräftesituation in der Pflege zu Grunde gelegt.
Werkstattgespräch zu den neuen Versorgungsformen im Gesundheitswesen
Ziel des am 8. Dezember 2004 in den Räumen des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit durchgeführten Werkstattgespräches war es, die Vertragspartnerinnen und -partner dabei zu unterstützen, die Schnittstellenprobleme und die Abschottung der einzelnen Versorgungsstrukturen zu überwinden, um eine reibungslose Versorgung der Patientinnen und Patienten über Berufs- und Sektorengrenzen hinweg zu erreichen.
Der fachliche Austausch zwischen den Teilnehmenden aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen stand im Zentrum der fünf Workshops am Nachmittag. Akteure aus dem Gesundheitswesen und der Pflege, von BeKo-Stellen und Altenpflegeschulen, aus Kommunen und Verbänden nutzten das Angebot, im Anschluss an die fachlichen Inputs über Modelle der Frühdiagnostik, niedrigschwellige Angebote, Konzepte der stationären Pflege, Strukturen der integrierten Versorgung und die Bedeutung von Musik bei der Versorgung von Menschen mit Demenz zu diskutieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.
Seit dem 02. Februar gibt es für die Region Trier offiziell ein Demenz-Zentrum. Das Modellprojekt, gefördert durch die Pflegekassen, das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit sowie die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg, soll zu einer verbesserten Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen und ihren Familien beitragen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts übernimmt die Universität Trier.
Anlässlich der Auftaktveranstaltung stellte der Initiator und ehrenamtliche ärztliche Koordinator des Demenz-Zentrums, Prof. Dr. Krönig Konzept und Ziele des Zentrums vor. Die Bündelung der in der Region vorhandenen Angebote, um für Betroffene und Angehörige eine größtmögliche Transparenz zu schaffen, die Öffentlichkeitsarbeit über die Krankheit Demenz sowie das Angebot und die Vermittlung gezielter Hilfen für Betroffene bilden dabei besondere Schwerpunkte.
Das Beratungsangebot kann ab Februar 2006 von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Region Trier kostenfrei angefragt werden.
SeniorTrainerinnen und -Trainer stehen für neues Bild des Alters
In den vergangenen drei Jahren haben sich 60 ältere Menschen in Kaiserslautern, Trier und Ludwigshafen zu SeniorTrainerinnen und SeniorTrainern qualifiziert, wie Sozialministerin Malu Dreyer im Vorfeld zum Nationalen Tag der älteren Generation am 6. April in Mainz unterstrich. Basis für die Qualifizierung ist das Bund-Länder- Modellprogramm „EFI-Erfahrungswissen für Initiativen“. „Die SeniorTrainerinnen und SeniorTrainer stehen für ein neues Bild des Alters. Ältere Menschen verfügen über vielfältige Erfahrungen und Kenntnisse und setzen dies aktiv zum Nutzen der Gesellschaft ein“, sagte die Ministerin. Ihr Wunsch sei es, dass auch andere Kommunen in Rheinland-Pfalz diesem guten Beispiel folgten. Ihr Ministerium biete dabei Unterstützung an und plane nach dem Auslaufen des Modellprogramms, gemeinsam mit dem Bildungsträger weitere SeniorTrainer und SeniorTrainerinnen zu qualifizieren.
Malu Dreyer will Potenzial älterer Menschen noch stärker nutzen
„Ältere Menschen verfügen über ein riesiges Potenzial an Wissen und Erfahrungen, das wir nutzen müssen“, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des diesjährigen nationalen Tages der älteren Generation in Mainz. Dieses Potenzial komme gleichermaßen der Allgemeinheit wie auch den älteren Menschen selbst zugute und sei hervorragend geeignet, das immer noch vorherrschende negative Bild vom Alter positiv zu wandeln, so die Ministerin. Die Landesregierung wirke mit zahlreichen Aktivitäten darauf hin, das ehrenamtliche Engagement von Seniorinnen und Senioren zu fördern und sie darin zu unterstützen, ihre Kenntnisse aktiv in die Gemeinschaft einzubringen.
In einem Pilotprojekt in zwei ambulanten Pflegediensten in Rheinland-Pfalz wurde ein Konzept für eine soziale Gestaltung der Arbeit („Soziale Benchmarks“) erprobt. Die Daten zeigen Stärken und Verbesserungspotenziale in den Betrieben auf und regen zum betrieblichen Dialog über Arbeitsbedingungen an. Bei einem überbetrieblichen Vergleich lassen sich branchen- oder tätigkeitsbezogene Qualitäten als Durchschnittsgrößen und gute Beispiele für erfolgreiche Unternehmen aufzeigen.
Staatssekretär begleitet Schulalltag in der Altenpflegeausbildung
Drei Jahre lang hat Sozial-Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer eine Ausbildungsklasse von Altenpflegeschülerinnen und -schülern begleitet, um sich ein Bild vom Ausbildungsalltag im Pflegebereich zu verschaffen. Um einer schleichenden Qualitätsverschlechterung in der Altenpflegeausbildung zu begegnen, soll nun ein round-table-Gespräch mit den Heimträgern stattfinden, um gemeinsam eine Lösung anstehender Probleme zu erörtern.
Auf Initiative von Sozialministerin Malu Dreyer haben 162 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz in so genannten Planungszellen ein Gutachten zum „Miteinander der Generationen in einer älter werdenden Gesellschaft“ erarbeitet, das der Ministerin am 10. Dezember 2004 in Mainz überreicht wurde. Als wichtigste Ziele einer auf die Zukunft gerichteten Politik beschreiben die Gutachterinnen und Gutachter die Verhinderung der Altersarmut, die Verbesserung des Bildungssystems und die Förderung der Familie. Die Ministerin sagte zu, die Ergebnisse des Gutachtens in ihre weitere Arbeit einzubeziehen und Rechenschaft über deren Umsetzung abzulegen.
Länder wollen Bürokratieabbau in der Pflege weiter vorantreiben
Die Sozialministerinnen und –minister der Länder haben sich auf ihrer diesjährigen Konferenz in Bremen dafür ausgesprochen, dass betreute Wohngemeinschaften älterer Menschen aus dem Anwendungsbereich des Heimgesetzes herausgenommen werden sollen. „Das wäre ein großer Schritt in Richtung Bürokratieabbau in der Pflege. Es würde außerdem die Bildung von Wohngemeinschaften und anderen innovativen Wohn- und Betreuungsformen unterstützen“, sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer, auf deren Initiative der entsprechende Antrag basiert. Darüber hinaus beschlossen die Ministerinnen und Minister weitere Vorschläge, um die Pflege für die Zukunft zu sichern.
Rahmenempfehlungen zum Umgang mit dementen Menschen
Die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in Alten- und Pflegeheimen kann deutlich gesteigert und der Alltag des betreuenden Personals verbessert werden, wenn pflegerische Maßnahmen wie Bewegungsförderung und Erinnerungspflege regelmäßig angewendet werden. Demenz-Expertinnen und -Experten haben gemeinsam mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) Rahmenempfehlungen entwickelt, wie man mit dem "herausfordernden Verhalten" von Menschen mit Demenz umgehen kann.
Die rheinland-pfälzische Schulungsinitiative für pflegende Angehörige wird weiter geführt!
Die Schulungsinitiative für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankung läuft auch weiterhin auf Hochtouren - nach dem derzeit gültigen Rahmenvertrag zwischen Alzheimer Gesellschaft und Pflegekassen sowie der privaten Pflegeversicherung zunächst bis zum 31. Juli 2009.
Erfahrungen mit der rheinland-pfälzischen Musterdokumentation
Im Newsletter vom 21. Mai 2008 hatten wir berichtet, dass die rheinland-pfälzische Musterdokumentation für die stationäre Pflege neu aufgelegt worden ist. Die Neuauflage dient vor allem dem Ziel, die Prüfung von Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege einzubeziehen. Heute berichtet eine Pflegedienstleiterin über ihre Erfahrungen.
Neu! Dreyer eröffnete Fachberatungsstelle für Familien mit chronisch kranken Kindern
Zur Unterstützung von Familien mit schwerst oder chronisch kranken Kindern gibt es nunmehr in Rheinland-Pfalz eine landesweite Fachberatungsstelle bei der „nest-wärme e.V.“ in Trier. Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer, die die Beratungsstelle im März eröffnete, überreichte dem Träger für seine Arbeit einen Landeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. „Die Fachberatungsstelle ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Situation schwer kranker und pflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien und ein weiterer Meilenstein, den wir der Initiative ‚Menschen pflegen’“ zurechnen können, erklärte Ministerin Dreyer.
Die Reform der Pflegeversicherung 2007 und die Überarbeitung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit sind Thema einer Fachkonferenz der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins am 8. November 2007 in Berlin.
Veranstaltungshinweis: Erster rheinland-pfälzischer Fachkongress Gesundheitswirtschaft am 25. Januar 2007
Der erste von Sozialministerin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Hendrik Hering ausgerichtete rheinland-pfälzische Fachkongress zum Thema Gesundheitswirtschaft wird am 25. Januar 2007 im Domina Park Hotel in Bad Kreuznach stattfinden. Interessiert?
Fachtagung für die Referentinnen und Referenten der Schulungsinitiative für Angehörige von Demenzkranken
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bietet am 4. Juli dieses Jahres gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Pflegekassen und der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. eine Fachtagung für die Referentinnen und Referenten der Schulungsinitiative für Angehörige von Demenzkranken an. Ziel der Tagung ist, Referentinnen und Referenten der Schulungsinitiative eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über den bisherigen Schulungsverlauf zu geben, Interessierte für das Schulungskonzept zu gewinnen und über neuere Erkenntnisse in der Diagnostik und Therapie von Menschen mit Demenz zu informieren. Außerdem sollen Möglichkeiten der Methode der Validation in der Kommunikation mit Demenzkranken vorgestellt werden.
Vorankündigung! Informationsveranstaltungen zur Frage freiheitsentziehender Maßnahmen in der stationären Pflege
Im Rahmen der Initiative „Menschen pflegen“ werden das Sozialministerium und die Heimaufsicht beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Mainz - mit den regionalen Zweigstellen in Koblenz, Landau und Trier - gemeinsam mit der Oberen Betreuungsbehörde Rheinland-Pfalz vier regionale Informationsveranstaltungen zum Thema „freiheitsentziehende Maßnahmen in der stationären Altenpflege“ durchführen. Die Auftaktveranstaltung findet am 29. Mai 2006 in der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey, Dautenheimer Landstraße 66, statt.
Wenn das Gedächtnis nachlässt ...
Zur Notwendigkeit einer frühen Diagnostik
Die Sorge, dass das Nachlassen des eigenen Gedächtnisses krankhaft sein könnte, verunsichert viele ältere Menschen. Dr. Andreas Fellgiebel von der Psychiatrischen Universitätsklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wird auf dem 2. rheinland-pfälzischen Demenzkongress über die Bedeutung und die Möglichkeiten der frühen Diagnostik und Therapie bei Demenz referieren.
Gender in der Pflege - Herausforderungen für die Politik
Zwei Drittel der unbezahlten Pflegearbeiten werden von Frauen, ein Drittel von Männern geleistet. Die Alternswissenschaftlerin Gertrud Backes zeigt in der Expertise "Gender in der Pflege - Herausforderungen für die Politik" die Bedeutung des Geschlechts für die Zuordnung und Bewertung dieser Pflegearbeit auf und macht deutlich, dass schon heute politische Weichenstellungen für die Gestaltung der Pflegearbeit notwendig sind, damit auch weiterhin pflegewillige und pflegefähige Personen zu dieser Aufgabe bereit sind.
Gesundheitsministerium: Kurzzeitpflege für behinderte Kinder durch Pflegereform möglich
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) erinnert daran, dass mit der Pflegereform zum 1. Juli 2008 ein neuer Anspruch für pflegebedürftige behinderte Kinder unter 18 Jahren eingeführt worden ist:
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 16. Januar 2008 bis 31. Januar 2008 ist „Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Bewährtes aus der Hausapotheke“.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes über Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 16. Mai 2007 bis 31. Mai 2007 ist „Wasser – Quelle des Lebens“.
Die Landesleitstelle "Älter werden" lädt die Tutorinnen und Tutoren für die Heimbeiräte zu einem landesweiten Erfahrungsaustausch am 21. Februar dieses Jahres nach Mainz ein. Besprochen werden sollen aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Heimrecht. Außerdem bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen und Eindrücke aus der Praxis zu besprechen und Methoden der Gesprächsführung an konkreten Praxisbeispielen einzuüben.
Fortbildungsveranstaltung im September 2004: Interkulturelle Kompetenz in der Pflege
Thema der Fortbildungsveranstaltung ist die pflegerische Versorgung von älteren Migrantinnen und Migranten. Einrichtungen der Altenhilfe und Altenpflege werden zwar heute nur in geringem Maße, in Zukunft aber zunehmend von älteren Migrantinnen und Migranten in Anspruch genommen. Sie müssen sich deshalb mit den besonderen Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund vertraut machen.
Die Zertifikatskurs wendet sich an Lehrkräfte und Fachkräfte der Altenpflege, des Gesundheitswesens, der sozialen Arbeit, der Hauswirtschaft und der Seelsorge. Ziel der Fortbildung ist der Erwerb von Kompetenzen für eine bedarfsorientierte Arbeit mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft.
Macht Spracherkennung die Pflegedokumentation effizienter?
Der Einsatz innovativer Technik gilt als eines der Kernelemente, um verändernden Bedingungen im Gesundheitswesen entgegen zu treten. Wenn damit dann auch noch eine qualitativ gute und zugleich effektive und effiziente Versorgung älterer Menschen erreicht werden kann, haben alle was davon.
Malu Dreyer: Leuchtturmprojekte „Demenz“ in Rheinland-Pfalz
Die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz ist ein wichtiger Schwerpunkt der Initiative Menschen pflegen. Sozialministerin Dreyer freut sich deshalb sehr, dass drei Projekte aus Rheinland-Pfalz den Zuschlag für die Teilnahme am Leuchtturm-Demenz-Programm des Bundesministeriums für Gesundheit bekommen haben.
Neu! Modellvorhaben zur besseren Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Demenzerkrankungen in Worms gestartet
In den nächsten drei Jahren werden in Rheinland-Pfalz acht Modellvorhaben zur besseren Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Demenzerkrankungen anteilig durch die Pflegekassen, die Kommunen und das Land gefördert. Zu den Zielen dieser neuen Versorgungskonzepte und -strukturen gehört auch die Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Aus insgesamt 22 Förderanträgen hat eine Jury sieben Modellvorhaben ausgewählt, die in unterschiedlicher Trägerschaft in den kreisfreien Städten bzw. Landkreisen Bad-Neuenahr-Ahrweiler, Bernkastel-Wittlich, Trier, Worms, Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück und Rhein-Pfalz durchgeführt werden. Die ausgewählten Projekte entwickeln und erproben neue Angebote und Versorgungskonzepte, auch zur stärkeren Vernetzung aller an der Pflege Beteiligten, unter Einbeziehung ehrenamtlicher Kräfte.
Repräsentativumfrage zur Akzeptanz der Pflegeversicherung
Unter 3000 Personen ab 18 Jahren, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, führte WIDO-monitor (Versicherten-Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK) eine Repräsentativumfrage hinsichtlich der Einstellungen und Haltungen der Versicherten und pflegenden Angehörigen zur Pflegeversicherung durch. Ziel der Befragung war es festzustellen, wie sich die Akzeptanz der Pflegeversicherung zehn Jahre nach ihrer Einführung bei den Versicherten darstellt. Deutlich wurde, dass die Einführung der Pflegeversicherung grundsätzlich begrüßt wird. Allerdings zeigen die Befragungen der Versicherten auch Unsicherheit, Kritik und mangelndes Wissen. Jeder zweite ist der Auffassung, dass die Pflegeversicherung bei der Bewilligung von Leistungen zurückhaltend ist. Einer Beitragserhöhung stehen zumindest Teile der Versicherten tendenziell aufgeschlossen gegenüber. Die Zustimmung zur Einführung der Pflegeversicherung ist insbesondere bei älteren Personen (ab 50 Jahre) deutlich höher als bei Jüngeren. Die Zustimmungswerte steigen mit dem Alter an; von 28.5 % bei den unter 30-Jährigen auf 55, 6 % bei den über 65-Jährigen. Bei Versicherten, die durch einen Pflegefall im eigenen Haushalt oder in der Familie konkrete Erfahrungen mit der Pflegeversicherung gemacht haben, fallen die Antworten positiver aus als bei Personen ohne eine solche Betroffenheit.
Plädoyer für Pflege im Quartier: Netzwerk legt Positionspapier vor
Das "Netzwerk: Soziales neu gestalten" (kurz: Song) fordert in einem Positionspapier, die Hilfeinfrastruktur im direkten Wohnumfeld der Menschen besser zu vernetzen. Die ganze Palette der ambulanten Pflege mit teilstationären Angeboten, Wohngemeinschaften, aber auch stationären Einrichtungen sollten wohnortnah organisiert sein und zusammenarbeiten.
Regionale Veranstaltungen zum Thema „Wohnraumanpassung“
Im Februar-Newsletter wurde angekündigt, dass die Landesberatungsstelle „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ unter Mitwirkung des Sozialverbandes VdK eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Wohnraumanpassung“ anbietet. Start war am 16. März 2007. Hier ein erster Eindruck.
Die Landesberatungsstelle "Barrierefrei Bauen und Wohnen" führt unter Mitwirkung des Sozialverbandes VdK eine Veranstaltungsreihe zum Thema Wohnungsanpassung durch. Alle Wohnberatungsanbieter, insbesondere die Beratungs- und Koordinierungsstellen, in Rheinland-Pfalz sind hierzu herzlich eingeladen. Die Veranstaltungsreihe startet in Mainz, und zwar am 16. März 2007.
Die Deutsche Angestelltenkrankenkasse (DAK) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) haben nunmehr den Gesundheitsreport 2005 Stationäre Krankenpflege vorgelegt.
Der Gesundheitsreport 2005 ist eine aktualisierte und erweiterte Version des Krankenpflegereports 2000 und liefere, so die Herausgeber des Reports, Erkenntnisse zur Weiter- und Neuentwicklung von Präventionsinstrumenten, die Krankenhäuser dabei unterstützen, Umstrukturierungsmaßnahmen in der Form auf den Weg zu bringen, dass die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten nicht auf der Strecke bliebe.
Schulungsinitiative soll häusliche Pflege unterstützen
Am 1. August 2005 startet im Rahmen der Initiative „Menschen pflegen“ die rheinland-pfälzische Schulungsinitiative für Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankung. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen in allen Kommunen Schulungen stattfinden, die diesen Angehörigen die häusliche Versorgung von Demenzkranken erleichtern sollen. Derzeit werden über 60 Prozent der Demenzkranken in Rheinland-Pfalz von der Familie betreut und versorgt.
Schulungsinitiative für pflegende Angehörige läuft weiter
Die von Gesundheitsministerin Malu Dreyer eingerichtete Schulungs- und Beratungsinitiative für pflegende Angehörige demenzkranker Menschen ist ein großer Erfolg: Bedarf und Nachfrage sind weiterhin groß, deshalb wird die Initiative auch zukünftig fortgeführt.
Studie zur Demenzversorgung im ambulanten Sektor DIAS
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und- psychotherapie e.V.(DGGPP) – Deutschland-Alterspsychiater – hat eine Befragung zur Situation der Versorgung von Demenzkranken im ambulanten Sektor (DIAS) durchgeführt.
Pflege-Testat für mehr Transparenz und bessere Qualität in der Pflege
Nach Beratungen im Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Rheinland Pfalz haben die Pflegekassen mit dem MDK eine Vereinbarung geschlossen, die vorsieht, dass jede geprüfte ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtung ein Testat erhält, das zur Information an Ratsuchende weitergegeben werden kann.
Hinweis: Tagung zur Entwicklung eines sozialwirtschaftlichen Management-Systems
Am 20. Oktober 2006 veranstaltet die Katholische Fachhochschule Mainz im Rahmen des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs Gerontomanagement eine Tagung zum Thema „Entwicklung eines sozialwirtschaftlichen Management-Systems für das 21. Jahrhundert – Erfolgsfaktoren und interne Barrieren“.
Verbraucherfreundliche Qualitätsberichte in der Pflege – gemeinsames Projekt von Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und MDK Rheinland-Pfalz
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz wollen die Transparenz der Pflegequalität ambulanter Pflegedienste und stationärer Pflegeeinrichtungen verbessern. Betroffene, die ein Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst suchen, sollen eine Verbraucherinformation erhalten, die es ermöglicht, die Qualität verschiedener stationärer Pflegeeinrichtungen und ambulanter Pflegedienste zu vergleichen.
„Freiheitsentziehende Maßnahmen bleiben in der Diskussion“
Das Fazit der Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren war eindeutig: Eine gute Kommunikation zwischen allen Akteuren, die an der Entscheidung für oder gegen den Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen zu beteiligen sind, ist die wichtigste Grundlage, um zu einer Verbesserung in diesem Bereich zu gelangen. Nur durch eine qualifizierte Verständigung wird es möglich sein, einen sensibleren Umgang mit diesen Maßnahmen zu erreichen und Alternativen zu finden.
Umschulung in der Altenpflege: Mühsam gefundenen Kompromiss nicht gefährden!
Forderungen der hessischen Landesregierung nach zusätzlicher Unterstützung der Umschulung in der Altenhilfe durch den Bund erteilte der rheinland-pfälzische Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer eine klare Absage. Dies käme einer Aufkündigung des unter Mithilfe von Hessen erst im April diesen Jahres gefundenen Kompromisses zwischen Bund und den Ländern gleich. Dabei sei eine faire und sinnvolle Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Pflegeeinrichtungen gefunden worden.
Künftig können Absolventinnen und Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung in Rheinland-Pfalz nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung direkt ein Studium an einer Fachhochschule des Landes aufnehmen.
Neu! Flyer zum trägerübergreifenden Persönlichen Budget erschienen
Durch die Gewährung Persönlicher Budgets erhalten Menschen mit Behinderungen ein erhöhtes Maß an Selbstbestimmung. Seit dem 1. Juli 2004 können Persönliche Budgets "trägerübergreifend" gewährt werden. Das heißt, das Budget setzt sich aus Geldleistungen verschiedener Kostenträger zusammen.
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit hat eine Information zum trägerübergreifenden Persönlichen Budget in zwei sprachlichen Versionen (eine davon in leichter Sprache) herausgegeben. Kurz und prägnant werden hier die wichtigsten Informationen für interessierte potenzielle Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer bereitgestellt.
Unbürokratischer Zuzahlungsnachweis für Menschen mit schwerwiegender chronischer Erkrankung – kein jährlicher Nachweis mehr erforderlich
Patientinnen und Patienten, die sich in einer Dauerbehandlung befinden und bei denen eine Verbesserung der Krankheitssituation nicht zu erwarten ist, müssen seit dem 1. Januar 2005 nicht mehr jährlich einen ärztlichen Nachweis über das Vorliegen einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung vorlegen. Das gilt insbesondere für Pflegebedürftige der Stufe 2 und 3. Damit wird die Regelung entbürokratisiert und pflegebedürftige Menschen und ihre Familien werden entlastet. Die Krankenkassen haben jedoch die Möglichkeit, in Zweifelsfällen einen erneuten Nachweis zu verlangen
Demenzerkrankungen würden aufgrund der demographischen Entwicklung schrittweise zu einem der zentralen Probleme des deutschen Gesundheitssystems, sagte Prof. Dr. Mathias Berger, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätskinikums Freiburg, anlässlich des 29. Interdisziplinären Forums der Bundesärztekammer in einer Presseerklärung am 7. Januar 2005 in Berlin.
Des einen Freud, des anderen Leid? - Rauchverbot gilt auch für Heime, aber...
Ab dem 15. Februar 2008 gilt in Rheinland-Pfalz ein neues Gesetz zum Nichtraucherschutz. Welche Auswirkungen dieses auf stationäre und auch teilstationäre Einrichtungen hat, haben wir für Sie zusammengefasst.
Erste bundesweite Interessenvertretung für pflegende Angehörige in Deutschland gegründet
„Wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland“ fordert mehr Rechte, Mitbestimmung und Anerkennung ihrer erbrachten Leistungen.
Vorankündigung! Fachtagung: Familien pflegen – eine Herausforderung für Fachleute in der Familienarbeit
In den Einrichtungen und Angeboten der Familienarbeit gewinnt das Thema Pflege an Bedeutung. Fachkräfte der Familienarbeit werden aufgrund des demographischen Wandels zunehmend mit den Sorgen betroffener Angehöriger konfrontiert, die vor der Aufgabe stehen, neben vielfältigen Anforderungen in Beruf und Familie die Pflege und Betreuung älterer Angehörige zu übernehmen. Auch die Anzahl der pflegebedürftigen Angehörigen mit Migrationshintergrund wird künftig anwachsen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit führt deshalb gemeinsam mit der Landesbeauftragten für Ausländerfragen in Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz und dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum Rheinland-Pfalz, am 5. Oktober 2006 im Erbacher Hof, Mainz, eine Fortbildung durch, die sich an Fachkräfte der Familienbildung, der Sozialen Beratung, der Migrationsfachdienste und der Gemeindedienste richtet. Das Thema der Tagung lautet: Familien pflegen - eine Herausforderung für Fachleute in der Familienarbeit - oder: Familie ist nicht nur da, wo Kinder sind!
Schulungsinitiative für pflegende Angehörige zieht erfolgreiche Zwischenbilanz
Die Schulungsinitiative kommt an, die Nachfrage ist groß. "Mit der Teilnahme an dieser Schulung habe ich mir nicht nur fachliches Wissen angeeignet. Darüber hinaus hat mir der Erfahrungsaustausch mit gleichermaßen Betroffenen geholfen, die schwere Situation besser zu meistern," lautet die exemplarische Rückmeldung einer Kursteilnehmerin der Schulungsinitiative. Ziel der Fachtagung, die am 4. Juli in Ludwigshafen stattfand, war es, das erste Jahr der Schulungsinitiative für pflegende Anghörige auszuwerten sowie den Referentinnen und Referenten der Schulungsinitiative Neues zu Therapie und Diagnostik der Krankheit zu vermitteln. Darüber hinaus wurden Details der Schulungsinhalte erörtert, die inzwischen zu einem Curriculum weiterentwickelt wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Schulungsveranstaltungen an die Angehörigen von Demenzkranken weitergegeben werden.
Freiheitsentziehende Maßnahmen und die hohe Verantwortung rechtlicher Betreuer und Betreuerinnen
Sozialministerin Dreyer hat die Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen auf das absolut Unverzichtbare seit dem Jahr 2005 auf ihrer Agenda stehen. Die Leistungserbringer und Kostenträger haben sich in ihrer Zielvereinbarung im Mai 2007 ebenfalls dafür ausgesprochen. Auch die rechtlichen Betreuer und Betreuerinnen sind sich ihrer Verantwortung bewusst.
„Gemeinsam bewegen“ war das Motto des Kongresses, den der Dachverband der Pflegeorganisationen am 23. Oktober 2007 in der pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar veranstaltete.
Innovationspreis SOZIAL AKTIV der Initiative Gesundheitswirtschaft
Der Innovationspreis ist in diesem Jahr innovativen Produkten und Dienstleistungen in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft gewidmet. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2007.
Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie präsentiert Initiative „Menschen pflegen“
Große Aufmerksamkeit fand der Stand der rheinland-pfälzischen Initiative „Menschen pflegen“ auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie am 7. Oktober in Hamburg. Insbesondere die Demenzkampagne in Rheinland-Pfalz und die Musterdokumentation der stationären Pflege stießen auf großes Interesse bei den Kongressbesucherinnen und Kongressbesuchernn.
So lautet der Titel der Dokumentation, die die Ergebnisse der Fachtagung vom 16. September 2004 in Mainz zum Thema interkulturelle Kompetenz in der Pflege. zusammenfasst. Die Fachtagung war eine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Mainz und der Landesbeauftragten für Ausländerfragen bei der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei. Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit unterstützt. Ziel war, den Blick für die Notwendigkeit einer kultursensiblen Betreuung und Versorgung einer zunehmend größer werdenden Gruppe alter Menschen zu öffnen.
Leben mit dem Vergessen – Die Familienkrankheit Demenz
"Leben mit dem Vergessen - Die Familienkrankheit Demenz" ist jetzt als DVD erhältlich. Die Dokumentation richtet sich an Angehörige von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind.
Lehrplankommission zur Umsetzung des Krankenpflegegesetzes
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG) in Rheinland-Pfalz hat eine 13-köpfige Lehrplankommission unter Leitung von Frau Prof. Dr. Schewior-Popp mit der Erarbeitung eines landeseinheitlichen integrierten Lehr- und Ausbildungsrahmenplanes zur Umsetzung des Krankenpflegegesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Krankenpflege beauftragt. Die Lehrplankommission, an der u.a. auch Vertreter der Krankenpflegeschulen und der Pflegeverbände beteiligt sind, wird bis Ende des Jahres ihre Arbeit abgeschlossen haben.
Neu! Netzwerk Demenz soll Pflegebedürftige und Angehörige unterstützen
Die Arbeitsgemeinschaft der Beratungs- und Koordinierungsstellen und die Kreisverwaltung Mainz-Bingen haben das kreisweite Modellprojekt „Netzwerk Demenz“ gestartet. Ziel des Projektes ist, Hilfen zur Verfügung zu stellen, damit dementiell erkrankte Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können. An wechselnden regionalen Standorten sollen Ehrenamtliche, professionelle Betreuungskräfte und pflegende Angehörige in der Betreuung und Versorgung dementiell erkrankter Menschen geschult werden. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, der Landkreis Mainz-Bingen und die Pflegekassen in Rheinland-Pfalz haben Fördermittel für einen Zeitraum von drei Jahren bewilligt, die zum Aufbau trägerübergreifender Netzwerkstrukturen dienen sollen.
Pflege im Mittelpunkt – Informationsveranstaltungen der BeKos in Montabaur und Bad Marienberg
Was sich durch die Pflegereform für Pflegebedürftige und Angehörige ändert, beleuchten die Beratungs- und Koordinierungsstellen im Westerwaldkreis. Das Angebot ist kostenfrei. Eingeladen sind alle betroffenen und am Thema interessierten Menschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Projekt zur Weiterentwicklung der Pflegeberufe in Speyer erfolgreich
Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer hat mit seiner Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschule erfolgreich an einem Bundesmodellprojekt zur Erprobung neuer Ausbildungsmodelle in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege teilgenommen, wie Arbeits- und Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz mitteilte.
Neu! Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallendar bietet ab Herbst Masterstudiengang Pflegewissenschaft an - Promotionsstudiengang in Planung
Im Herbst geht er erstmalig an den Start, der Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV). Die dort im Aufbau befindliche Pflegewissenschaftliche Fakultät hat Anfang Mai offiziell das Bewerbungsverfahren für Studierende eröffnet. Bewerbungsunterlagen für den Masterstudiengang können unter www.pthv.de heruntergeladen werden. "Bewerbungen müssen bis zum 30. Juni eingereicht werden", sagt Professor Dr. Frank Weidner, der Gründungsbeauftragte der Pflegewissenschaftlichen Fakultät in Vallendar, die die erste dieser Art in Deutschland ist.
NEU! Zentrum für Validation hat Hotline geschaltet!
Validation ist eine international anerkannte Methode der Kommunikation mit desorientierten alten Menschen. Seit 1997 gibt es in Bad Dürkheim ein Autorisiertes Zentrum für Validation in Trägerschaft des Landesvereins für Innere Mission in der Pfalz e.V. Um dem wachsenden Bedarf an fachlicher Beratung gerecht werden zu können und betroffene Personen in Rheinland-Pfalz für einen validierenden Umgang mit desorientierten alten Menschen zu sensibilisieren, hat das Zentrum für Validation eine Telefon-Hotline eingerichtet. Sie erreichen das Zentrum montags und donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0900 – 510 22 12, Tarif: 49 Cent pro Minute.
Informations- und Beschwerdetelefon Pflege ist wichtige Anlaufstelle
„Das Informations- und Beschwerdetelefon Pflege, das in Kooperation zwischen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und den Beratungs- und Koordinierungsstellen eingerichtet wurde, hat sich fast zweieinhalb Jahre nach seinem Start bewährt“, berichtete Sozialministerin Malu Dreyer in Mainz. Es sei zu einer wichtigen Anlaufstelle bei Fragen und Problemen rund um das Thema Pflege geworden. „Die Verbesserung der Information und Mitsprache pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen hat in meiner Initiative ‚Menschen pflegen’ einen hohen Stellenwert. Sie sollen befähigt werden die Qualität von Pflegeleistungen zu beurteilen, um ambulante oder stationäre Einrichtungen entsprechend auswählen zu können. Ich bin daher sehr froh, dass wir für die Menschen dieses Angebot schaffen konnten und dass es so gut angenommen wird“, so die Ministerin. Das Projekt sei beispielhaft für ganz Deutschland. Weil es so gut angenommen wird, soll die derzeit halbe Personalstelle bei der Verbraucherzentrale in Rheinland-Pfalz auf eine ganze aufgestockt werden.
Veranstaltungshinweis: Interkulturelle Kompetenz in der Pflege
Das Weiterbildungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet am 8. und 9. Mai 2007ein Seminar zur Pflegebedürftigkeit bei insbesondere älteren Menschen mit Migrationshintergrund.
Insbesondere ältere Menschen sind durch hohe Temperaturen und Sonneneinwirkung sehr beeinträchtigt. Der Ratgeber „Was tun bei Hitze“ kann nützliche Dienste leisten.
Nachfolgend kurze Neuigkeiten zum Branchenmonitoring Pflege Rheinland-Pfalz 2005/2006, zur 16. Landespflegekonferenz und zu einer Besuchergruppe aus Korea.
„ Bei uns leben und sich wohl fühlen“ – Zusammenarbeit von Kindergarten und Seniorenheim im Ingweilerhof in Reipoltskirchen
„Bei uns leben und sich wohl fühlen“, ist die Philosophie des Ingweilerhofes. Ein Seniorenheim in Reipoltskirchen lebt vor, was sich betagte pflegebedürftige Menschen wünschen. Ein berührendes Beispiel auch dafür, freiheitsentziehenden Maßnahmen rechtzeitig vorzubeugen.
Das Netzwerk Demenz Koblenz hat vom
7. 6. bis 18.6.2010 die 2. Koblenzer Demenzwochen veranstaltet. Die Auftaktveranstaltung stand unter
dem Motto „Vergesslich … aber nicht vergessen -
Gemeinsam Leben mit Demenz". Mit einer Demonstration will das Netzwerk ein Zeichen setzen, für eine bessere
Integration von demenzkranken Menschen in die Gesellschaft
werben, sowie Solidarität mit den Betroffenen und deren
Angehörigen zeigen.
Die Theatergruppe „Rolle vorwärts“ klärt über Alzheimer auf. „Agnes will heim“ ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Tagesklinik der Hunsrück Klinik Kreuznacher Diakonie, Gehaichnis e.V. und Ambulanter Krankepflegedienst Ingbert Ochs GmbH im Rahmen des Modellprojektes Netzwerk Demenz im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Netzwerk Demenz eröffnet Informations- und Koordinierungsbüro
Am 9. Februar 2005 ist im Schulungszentrum des Krankenhauses Sankt Marienwörth in Bad Kreuznach, Mühlenstraße 83 , offiziell das Informations- und Koordinierungsbüro des Netwerkes „Demenz“ eröffnet worden. Erreichbar ist die Anlaufsstelle für Be-troffene und ihre Angehörige donnerstags von 14 – 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (Telefon: 0671/ 37 23 04). Ansprechpartnerin ist Frau Meike Sandstede. Als landesweit vorbildlich und einmalig lobte Sozialstaatssekretär Dr. Richard Auernheimer das „Netzwerk Demenz“. Im Netzwerk kooperieren zurzeit 27 Instituionen. Ihr Ziel ist, die Versorgungsmöglichkeiten demetiell erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern.
Beratungsführer Demenz – Informationen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Kreis Ahrweiler
Wie man mit einem übersichtlichen Beratungsführer auf regionale Anlaufstellen hinweist und damit die wichtigste Grundlage für betroffene Menschen schafft, dafür hat die Leitstelle Demenz im Kreis Ahrweiler ein gutes Beispiel gegeben.
Einen guten Überblick über wichtige Ergebnisse der Arbeitsforschung bietet das Buch „Dialoge verändern. Partizipative Arbeitsgestaltung – Voraussetzungen, Methoden und Erfahrungen für eine zukunftsfähige Arbeitsforschung", Arbeit und Zukunft e.V. (Hrsg.), Köln 2006.
Unter diesem Motto findet das abschließende Symposium zu den Modellprojekten Pflegebudget und Integriertes Budget am 16. und 17. Oktober 2008 im Ludwig-Erhard-Haus (www.leh-berlin.de) in Berlin statt.
Neuerscheinung! Demenzwohngruppen und bauliches Milieu
Die Demenz Support Stuttgart stellte im April dieses Jahres die Publikation „Demenzwohngruppen und bauliches Milieu – Beispiele für Umbau und Innenraumgestaltung“ vor. Die Publikation beleuchte bauliche Aspekte neuer Wohnkonzepte für Menschen mit Demenz und stelle dar, wie diese mit vertretbarem Umbauaufwand umgesetzt werden könnten, so die Herausgeber.
Gestaltung positiver Erlebnisräume in der Pflege von Menschen mit Demenz
Die Kategorien guten Lebens sind immer gleich, auch für Menschen mit Demenz. Diese Aussage von Helmut Wallrafen-Dreisow untermauert die Ergebnisse des Projektes DEMIAN, die am 29. März in Heidelberg durch das Institut für Gerontologie vorgestellt wurden.
Die Gestaltung positiver Erlebnisräume in der Pflege von Menschen mit Demenz
Am 29. März 2007 veranstaltet das Institut für Gerontologie von 10 bis 17 Uhr in der Neuen Aula der Universität Heidelberg eine Fachtagung zum Thema "Die Gestaltung positiver Erlebnisräume in der Pflege von Menschen mit Demenz".
Optimierung der Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen
Das Land fördert ein Modellprojekt des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, der über einen Zeitraum von 30 Monaten acht Einrichtungen bei der Entwicklung und Realisierung von speziellen Versorgungsangeboten und Versorgungsstrukturen für Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenzerkrankungen beratend begleitet. Hiermit verbunden ist eine breit angelegte Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Analyse der Auswirkungen der Veränderungen auf Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 30. November 2004 wurden in Alzey die ersten Ergebnisse des Projektes vorgestellt und als Erfolg hervorgehoben, dass die bedürfnis- und biografieorientierte Versorgung von Menschen mit Demenz in den am Projekt beteiligten stationären Pflegeeinrichtungen verbessert werden konnte.
Die Geschäftsstelle beim Dachverband der Pflegeorganisationen (DPO) wurde am 10. März diesen Jahres in Bad Kreuznach eröffnet. Sie soll die Kommunikation der Pflegeverbände untereinander verbessern, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung intensivieren und Initiativen und Maßnahmen zur Steigerung der Qualität in der Pflege entwickeln. Das Land fördert die neue Geschäftsstelle für einen Zeitraum von fünf Jahren mit 50.000 Euro pro Jahr.
Studie: Gesundheit und Selbständigkeit im Alter erhalten und fördern
Wie können Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter erhalten und gefördert werden? Mit dieser Frage befasst sich seit Juli 2002 das Projekt „mobil“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) und der Bosch BKK. Erste Ergebnisse und grundlegende Informationen zum Projekt stellen die Projektträger nun auf der neuen Internetseite www.projekt-mobil.de vor.
Gutachten: Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat Anfang Juli sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Kooperation und Verantwortung. Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung" vorgestellt.
Angesichts der anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen hat Gesundheitsministerin Malu Dreyer an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ganz besonders auf ihre Gesundheit zu achten. „Das A und O in diesen Tagen ist der Schutz vor der Hitze und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Das beste sind alkoholfreie Getränke, ideal sind Wasser oder Fruchtsäfte und davon mindestens zwei Liter am Tag“, so die Ministerin. Dazu sollten die Menschen möglichst mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten mit leichter Kost, viel Gemüse und wasserreiches Obst, wie Gurken, Tomaten oder Melonen, zu sich nehmen.
"Sie kamen und sie brauchen Pflege", unter diesem Thema stand die Pflegefachtagung, die von derr Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG) und der Landesbeauftragten für Ausländerfragen (LBA) am 16. September im Erbacher Hof in Mainz stattfand. Die Tagung richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungs- und Koordinierungsstellen, der ambulanten und stationären Altenpflegeinrichtungen und der Migrationsdienste. Bewährte und neue Konzepte zur Pflege und Betreuung von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurden vorgestellt und diskutiert.
Interkulturelle Kompetenz in der Pflege.
Materialien und Hintergrundwissen für den Unterricht - Fortbildung für Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen
Im Rahmen des Projektes Step on! Bildungswegweiser der Stadt Mainz/Landkreis Mainz-Bingen – Netzwerkgruppe Älter werden in der Region - wurden nunmehr Unterrichtsmaterialien zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ für die Altenpflegeausbildung entwickelt. Die Materialien vermitteln Hintergrundwissen für Lehrerinnen und Lehrer in der Altenpflegeausbildung. Nützliche Adressen sowie Film- und Buchempfehlungen ergänzen den Lehrstoff.
Kommunen treffen Vorbereitungen für den „Demographischen Wandel“
"Im Alter leben die Menschen am liebsten in ihrer vertrauten Umgebung. Darüber hinaus gewinnen für alleinstehende ältere Menschen zunehmend alternative Wohnformen an Attraktivität", so Sabine Röhl, Landrätin des Landkreises Bad Dürkheim. Die Förderung von Wohngemeinschaften für ältere Menschen nehme deshalb in ihrem Landkreis gegenüber der Heimunterbringung eine klare Priorität ein. „Wohngemeinschaften sind viel kommunikativer und bieten den Älteren mehr Bewegungsfreiheit“, sagte die Landrätin. Rund 1.250 Plätze stündenen zurzeit zur Verfügung. Für das Alternativkonzept des betreuten Wohnens bestehe augenblicklich leider nicht die entsprechende Nachfrage, es gebe lediglich ein Projekt in Grünstadt.
Kultursensible Altenhilfe - Anforderungen an die Praxis
Kultursensible Altenhilfe ist ein individuell zu gestaltender Prozess, der Empathie- und Konfliktfähigkeit, aber auch kulturspezifisches Wissen erfordert. Zu diesem Ergebnis kamen die etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie Beratungs- und Koordinierungsstellen anlässlich einer Fachveranstaltung, die am 5. Mai im Bürgerhaus in Trier stattfand. Organisatoren der Fortbildung waren die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, die Landesbeauftragte für Ausländerfragen und die Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationsstelle (Sekis) in Trier.
Landespflegeausschuss Rheinland-Pfalz startet die Initiative Dekubitus.
Der Landesspflegeausschuss Rheinland-Pfalz unterstützt Ministerin Malu Dreyer bei ihrem Engagement zur Verbesserung der Pflegequalität in der häuslichen und stationären Versorgung mit einer Initiative zum Thema Dekubitus.
Lange ersehnt: die Änderung der Landesverordnung über den Erwerb der Fach-hochschulreife nach § 65 Abs. 3 Hochschulgesetz
Endlich ist es soweit. Der Abschluss der Ausbildung in der Gesundheits-, Kranken- sowie in der Kinder-krankenpflege berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz
"Die Pflege ist eine der wichtigsten Dienstleistungen der Zukunft. Wir müssen deshalb besondere Anstrengungen unternehmen, um den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften zu decken", so Bundesministerin Renate Schmidt. Diese Aufgabe sei eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für Innovationen. Sie wolle den Prozess, die Berufsprofile zu schärfen, Pflegeausbildungen weiterzuentwickeln und attraktiver zu gestalten, aus dem Blickwinkel der Altenpflege aktiv unterstützen und befördern, beschreibt Renate Schmidt die Bedeutung des Modellvorhabens „Pflegeausbildung in Bewegung“.
Neu! Modellprojekt: „Erhaltung der Häuslichkeit bei dementiell erkrankten Pflegebedürftigen“ des Caritasverbandes Westeifel e.V, Bitburg.
Am 1. April .2006 startete der Caritasverbandes Westeifel e.V. für den Landkreis Bitburg-Prüm das Modellprojekt „Erhaltung der Häuslichkeit bei dementiell erkrankten Pflegebedürftigen“. Das Projekt zielt darauf, pflegende Angehörige von dementiell erkrankten Menschen zu beraten und unterstützen, bereits vorhandene Angebote zu vernetzen, bedarfsorientierte, wohnortnahe Angebote zu schaffen, und durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit auf eine Enttabuisierung des Themas Demenz hinzuwirken.
Die Finanzierung des Projektes erfolgt im Rahmen einer Anteilsfinanzierung durch den Landkreis Bitburg-Prüm, das Ministeriums für Arbeit, Soziales Familie und Gesundheit, die Pflegekassen und den Träger des Projektes.
Mulitplikatorenschulungen am 26. und 27. Mai 2008 bei Redufix in Frankfurt
Redufix Praxis bietet in Kürze eine kostenfreie Multiplikatorenschulung an. Hier wird unter anderem der Umgang mit Handlungsalternativen vermittelt. Achtung: Anmeldeschluss ist der 10. Mai 2008
Der Landkreis Ahrweiler hat eine Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Spurensuche - Tage der Demenz" durchgeführt und über die Krankheit informiert. Ein Theaterstück, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen haben den Bürgerinnen und Bürgern das Thema nähergebracht und einen Beitrag zu mehr Transparenz und Vernetzung bei der Versorgung demenzkranker Menschen geleistet.
Umfragen sprechen davon, dass 80 Prozent der Pflegebedürftigen überwiegend von weiblichen Angehörigen versorgt werden. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, startete die Evangelische Landvolkshochschule in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Westerwald e.V. drei Wochenendseminare und eine Woche Praxis zur Vermittlung von Grundwissen über das Krankheitsbild "Demenz". Für das Jahr 2005 sind weitere Wochenendseminare geplant.
Sozialwissenschaftliches Institut der EKD: Häusliche Pflege hat nur im verlässlichen Netzwerk eine gute Zukunft
Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) hat jetzt erste Projektergebnisse zum Thema "Zeiten der Pflege" vorgestellt.
Sturzprävention in der Praxis – Techniken für Mobilisation und Alltag
Wissen muss Spaß machen – das Motto ist Programm bei den Berliner Fachtagen vom 25. September bis 27. September 2008 in der Alice Salomon-Hochschule Berlin. Anmeldung online unter http://www.berlinerfachtage.de/. Anmeldeschluss ist der 17. September 2008.
Und zum guten Schluss: Nichtraucherschutz beim Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das Thema vom 1. Februar 2008 bis 15. Februar 2008 ist „Das Rauchverbot – Eine Chance für die Gesundheit“.
Veranstaltungshinweis: Wohnformen für Generationen – Zukunft gestalten!
Am Samstag, den 12.04.2008 veranstaltet der Verein AWIA e.V. (Anderes Wohnen Im Alter) zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (Fraunhofer IESE) Kaiserslautern und der Stadt Kaiserslautern eine Tagung zum Thema „Wohnformen für Generationen – Zukunft gestalten!“. Tagungsort ist das Fraunhofer Zentrum am Fraunhofer-Platz 1 in Kaiserslautern. Anmeldung unbedingt erforderlich!!
Verhalten an die hohen Temperaturen im Sommer anpassen
Angesichts der anhaltenden Hitzeperiode hat Gesundheitsministerin Malu Dreyer an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ganz besonders auf ihre Gesundheit zu achten. „Das A und O ist in diesen Tagen der Schutz vor der Hitze und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Das beste sind alkoholfreie Getränke, ideal sind Wasser oder Fruchtsäfte und davon mindestens zwei Liter am Tag“, so die Ministerin am 27. Juni in Mainz. Dazu sollten die Menschen möglichst mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten mit leichter Kost, viel Gemüse und wasserreiches Obst, wie Gurken, Tomaten oder Melonen zu sich nehmen.
Die Beko-Stellen beraten seit 1995 im Landkreis Mainz-Bingen zu allen Fragen rund um die Pflege. Das Motto der Beko-Stellen ist der Leitsatz der Pflegeversicherung „ambulant vor stationär“. Dieser Leitsatz macht allerdings auch einen WohnWandel erforderlich
100.000 pflegende Angehörige könnten von „EDe“ profitieren
Ein innovatives Projekt in der Demenzpflege ist im Kreis Minden-Lübbecke an den Start gegangen. Das „Entlastungsprogramm bei Demenz“ (EDe) hat eine effektive Entlastung und Unterstützung für pflegende Angehörige, die demenzerkrankte Menschen zu Hause versorgen, zum Ziel.
Ausschreibung: Konzepte für die Pflege von Menschen mit Demenz
Die Demenz Support Stuttgart gGmbH fördert mit der Ausschreibung „SinnVoll: Die Pflege von Menschen mit Demenz in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung“
innovative Konzepte und Projekte.
Bauliche Voraussetzungen für eine effiziente häusliche Pflege
Dieses Thema beleuchtet der 4. Kongress des Netzwerkes für Wohnen und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar Urban Plus am 26. September 2008 in der Handwerkskammer Mannheim.
Das Ehrenamt - gut für alle.
Die Initiative des Landes Rheinland-Pfalz für Ehrenamt und Bürgerengagement
Weit über eine Million Menschen in Rheinland-Pfalz engagieren sich Tag für Tag für das Wohl ihrer Mitmenschen. Unentgeltlich sind sie in ihrer Freizeit in fast allen gesellschaftlichen Bereichen aktiv. Ohne sie wäre unsere Gemeinschaft ärmer und weniger menschlich, ohne ihren Einsatz müssten wir alle auf Leistungen verzichten, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.
Der Eifer des Engagements lässt aber oft die Risiken vergessen, die mit freiwilliger Betätigung verbunden sein können. Ehrenamtlich Engagierte merken erst im konkreten Schadensfall, dass kein oder kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Der neue Versicherungsschutz des Landes stellt jetzt eine wirksame Hilfe dar.
27. Januar: Abschlussveranstaltung des PIZA-Projektes in Mainz
Das 2. FORUM Ambulante Pflege, die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „PIZA: Gesunde Beschäftigte und gute Servicequalität in der Ambulanten Pflege“, wird am 27. Januar 2005 im Rathaus der Stadt Mainz stattfinden. Inhaltlich baut die Veranstaltung auf den Diskussionsergebnissen des 1. FORUMS Ambulante Pflege vom 18. Juli 2003 auf. Politik, Pflegeeinrichtungen, Klientinnen, Klienten und ihre Angehörigen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Vertreterinnen und Vertreter der Pflegeversicherung, der Krankenkassen, der Verbände, der Aus- und Fortbildungsstätten u.a. werden sich mit der Zukunft der Arbeit in der Pflege auseinandersetzen und Handlungsstrategien für ein gutes und gesundes Arbeitsumfeld diskutieren. Dabei ist wichtig, dass ein gutes und gesundes Arbeitsumfeld sowohl die Servicequalität als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Pflegeeinrichtungen verbessert.
Freizeit-Tipp: Den Alltag hinter sich lassen auf dem Jakobs-Pilgerweg in Rheinhessen
Es wird Frühling in Rheinland-Pfalz. Es ist länger hell, die Temperaturen werden angenehmer – und überall blitzt das erste frische Grün aus der Erde. Wenn das kein Grund ist, endlich einmal wieder einen Ausflug zu planen! Warum nicht einfach mal die Region vor der eigenen Haustüre erkunden? Gemäß dem Motto „Pilgern verbindet“, empfehlen wir in diesem Newsletter einen Spaziergang oder eine Wanderung entlang des insgesamt 42 Kilometer langen Teilabschnitts des Jakobsweges in Rheinhessen, und zwar zwischen Bingen und Dittelsheim-Heßloch.
Gesucht: Neue Projekte für Menschen mit Demenz in der Kommune
Die Robert Bosch Stiftung hat ein neues Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune" aufgelegt und den Gießener Verein Aktion Demenz e.V. mit der Durchführung beauftragt.
Kassen zahlen medizinisch notwendige Trink- und Sondennahrung
Am 1. Oktober 2005 tritt die Richtlinie zur enteralen Ernährung in Kraft Siie regelt, in welchen medizinisch notwendigen Fällen Trink- und Sondennahrung - die so genannte enterale Ernährung - in der ambulanten Versorgung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Diese Richtlinie gewährleiste die medizinisch notwendige Versorgung der Betroffenen mit Trink- und Sondennahrung, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.
Auch bei Pflegebedürftigkeit möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu können, erhoffen sich die meisten Menschen für ihr Alter. Dass das möglich ist, zeigen die Initiativen der nun ermittelten zehn Preisträger des im Mai 2004 von der Bertelsmann Stiftung und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ausgelobten "Werkstatt-Wettbewerbs Quartier". Die öffentliche Preisverleihung findet am 22. April 2005 im Umweltforum Berlin im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Gemeinschaftsprojekts der Bertelsmann Stiftung und des KDA "Leben und Wohnen im Alter" statt.
Fortbildung zur Versorgung demenziell erkrankter Menschen
Etwa vierzig Fachkräfte, zumeist in Leitungsfunktionen ambulanter und stationärer Einrichtungen, waren am 10. und 11. November ins Mainzer Stadthaus gekommen, um Konzepte zur Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen zu diskutieren. Innovative und unkonventionelle Konzepte aus dem ambulanten und stationären Bereich wurden vorgestellt und kritisch betrachtet. Die Netzwerkgruppe „Pro Altenpflege“ innerhalb des Bildungsnetzwerkes „Step on“ hatte die Fortbildung organisiert, unterstützt wurde sie durch die Stadt Mainz und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren überzeugt davon, dass den Wünschen und Bedürfnissen von Menschen mit Demenzerkrankungen nur durch facettenreiche und vielgliedrige Versorgungsangebote zu entsprechen sei: „Kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch!“
Am 1. Mai 2006 ist das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz – AVWG – in Kraft getreten. Es sieht neben anderen Maßnahmen eine Absenkung der Festbeträge und die Möglichkeit der Zuzahlungsbefreiung für besonders preisgünstige Arzneimittel vor. In der Folge haben die Arzneimittelhersteller ihre Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel auf breiter Front deutlich gesenkt bzw. weitere Senkungen angekündigt. Dadurch werden seit dem 1. Juli 2006 die gesetzlichen Krankenkassen bei den Arzneimittelausgaben deutlich entlastet und zugleich den Patientinnen und Patienten preisgünstige Medikamente zur Verfügung gestellt, für die sie keine Zuzahlungen mehr leisten müssen. Gesetzlich Versicherte können sich ab sofort online darüber informieren, ob ein vom Arzt verordnetes Medikament von der Zuzahlung befreit ist.
Rheinland-Pfälzisches Modellprojekt in Berlin prämiert
Das gemeinsam vom Ambulanten Hilfezentrum Ingbert Ochs GmbH, Oberwesel, der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück und der Verbandsgemeinde Rheinböllen durchgeführte Modellprojekt "Im Alter zu Hause leben" erhielt in Berlin von der Bertelsmannstiftung, dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine bundesweite Auszeichnung.
Neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens entwickeln
„Angesichts des demografischen und sozialen Wandels suchen immer mehr ältere Menschen nach neuen Formen des Wohnens“, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer auf der Fachtagung „Mehr als Wohnen“ im November in Mainz. Die Landesregierung habe sich daher die Förderung neuer, alternativer Wohnformen zum Ziel gesetzt.
Partizipative Prävention im Arbeits- und Gesundheitsschutz durch sozialen Dialog
Die Prävention nimmt zurecht einen hohen Stellenwert innerhalb des Gesundheitswesens ein. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Arbeits- und Sozialministerium Rheinland-Pfalz gemeinsam geförderte Projekt Prävention im Arbeits- und Gesundheitsschutz durch sozialen Dialog (PaPsD-Projekt) läuft noch bis August 2009.
Im Rahmen der Initiative „Menschen pflegen“ gibt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit (MASFG) eine neue Broschürenreihe mit dem Thema „Berichte aus der Pflege“ heraus.
Zukünftig sollen unter dieser Reihe interessante Informationen über Modellprojekte, Studien, Untersuchungen aus dem Bereich der Pflege, die das MASFG mit Kooperationsunternehmen auf den Weg gebracht hat, für die Besucher der Website www.menschen-pflegen.de als pdf-Dateien downloadbar sein.
Bericht! Regionale Pflegekonferenz in Neuwied im Zeichen des Personenbezogenen Budgets
Ganz im Zeichen des „Personengebundenen Budgets“ stand die letzte von insgesamt vier regionalen Pflegekonferenzen, die am 7. Juni 2004 in Neuwied stattfand. Über 130 Gäste und über 20 Aussteller - überwiegend Fachkräfte aus der ambulanten und stationären Pflege - wurden auf Schloss Engers von der Moderatorin, Karin von der Groeben, begrüßt.
Demenzfreundliche Kommunen: Unter diesem Motto hat die Aktion Demenz e.V. Initiativen angestoßen, mit denen zivilgesellschaftliches Engagement für eine respektvolle Kultur des Umgang mit dementen Menschen auf regionaler Ebene mobilisiert werden soll. Das Praxisforum Demenzfreundliche Kommune findet vom 8. bis 9. Mai in der Lutherstatt Wittenberg statt. – Achtung: Anmeldeschluss ist der 5. Mai per Fax.
Schulungsinitiative für Angehörige von Demenzkranken ist gut gestartet !
Die am 1. August erfolgreich gestartete rheinland-pfälzische Schulungsinistiative wird derzeit an 7 Standorten durchgeführt. An rund 20 Standorten sind Schulungen in Vorbereitung, weitere sind in Planung. Die gute Resonanz zeige, so Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer, dass die Schulungsinitiative an den Bedürfnissen pflegender Familienangehöriger und ehrenamtlich engagierter Menschen ansetze und als Hilfestellung gerne angenommen würde.
Gesundheitstelefon informiert über Selbsthilfegruppen
Das Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. informiert in der Zeit vom 16. bis 30. Juni dieses Jahres über Aufgaben und Ziele von Selbsthilfegruppen. Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/20 69-30 zu erreichen. Außerdem ist der Ansagetext neben weiteren Informationen auf der Homepage der Landeszentrale für Gesundheitsförderung unter www.lzg-rlp.de zu finden.
Neu! Sonderausgabe der Zeitschrift „Spätlese“ zur Gesundheit im Alter
Mit verschiedenen Themen rund um die "Gesundheit im Alter“ beschäftigt sich die aktuelle Sonderausgabe der Senioren-Zeitschrift Spätlese. “Gesundheit im Alter ist nicht selbstverständlich. Es kommt darauf an, frühzeitig etwas dafür zu tun und sich auch im Alter noch für die eigene Gesundheit einzusetzen”, erklärte Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, in Mainz anlässlich der Veröffentlichung des sechsten Sonderheftes der Spätlese.
Neue Studien geben erstmals Überblick über Situation der Pflegeausbildungen in Deutschland: Hohe Akzeptanz der neuen Wege in den Pflegeausbildungen
„Die Ausbildungsstrukturen und -bedingungen für die Pflegeberufe in Deutschland haben sich in jüngster Vergangenheit gravierend verändert“, teilt das Bundesfamilienministerium in seiner Pressemitteilung vom 6. April dieses Jahres mit. Eine Bundesweite Erhebung der Ausbildungsstrukturen an Altenpflegeschulen" (BEA) und die "Pflegeausbildungsstudie Deutschland" (PABiS) verdeutlichten, so das Bundesfamilienministerium weiter, wie auf allen Ebenen und bundesweit große Anstrengungen unternommen würden, um den Herausforderungen moderner Pflege in Deutschland gerecht zu werden.
Mit der von der Robert Bosch Stiftung geförderten PABiS und der vom Bundesfamilienministerium finanzierten BEA-Studie läge erstmals ein umfassender Überblick über die Strukturen und Rahmenbedingungen der Pflegeausbildungen in Deutschland vor.
Vernetzung und interprofessionelles Handeln als Professionalitätsmerkmal
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und der Praxis diskutierten am Tag der Pflege in Trier (8. November) Perspektiven für die Kooperation und Schnittstellengestaltung einer künftigen Pflege.
Gegenwärtig stehe die Pflegeprofession in Deutschland vor einer Neuorientierung, so die Veranstalter: der Caritasdiözesanverband Trier und die Caritasgemeinschaft für Pflege und Sozialberufe. Neue Finanzierungsmodelle in Krankenhäusern, die Reform der Pflegeversicherung, neue Ausbildungsgesetze in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege gäben Hinweise wie professionelle Pflege in Anbetracht der demografischen Entwicklung sichergestellt werden könne. Gleichzeitig sei zu beobachten, welchem fundamentalem Wandel die Profession „Pflege“ in ihrem Selbstverständnis unterworfen ist.
Unter dem Motto des International Council of Nurses (ICN) „Sichere Personalausstattung sichert Leben“ wird am 12. Mai weltweit der Internationale Tag der Krankenpflege gefeiert. Der Internationale Tag der Pflege geht auf Florence Nightingale (1820 – 1910) zurück, die an diesem Tag vor 185 Jahren geboren wurde und als Pionierin der Pflege gilt. Mit ihrem Wirken bei der Versorgung von Kriegsverletzten, der Errichtung von Hospitälern und der Etablierung einer angesehenen Berufsausbildung für Frauen gab Nightingale zu ihrer Zeit wichtige Impulse für eine Reform des Gesundheitswesens sowie die Emanzipation der Frau. Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege stellte Gesundheitsministerin Malu Dreyer fest: "Alle in der Pflege tätigen Menschen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft und für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Pflegekräfte erbringen einen anspruchsvollen Dienst am Menschen. Deshalb ist es notwendig, die Fachkräftesituation in qualitativer und quantitativer Hinsicht nachhaltig zu sichern und zu verbessern." Die von ihr ins Leben gerufene "Initiative "Menschen pflegen" habe im Verbund mit vielen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern dieses Ziel fest im Blick und bislang eine Vielzahl von effektiven Maßnahmen und Projekten auf den Weg gebracht, die unter www.menschen-pflegen.de nachzulesen seien.
Neu! Verein zur besseren Betreuung von Menschen mit Demenz gegründet
Auf Initiative der Robert Bosch Stiftung ist im Mai dieses Jahres der Verein „Aktion Demenz – Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ gegründet worden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz zu verbessern.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßte das Engagement der Robert Bosch Stiftung und dankte allen Beteiligten für ihre Arbeit. „Die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Pflegenden hängt wesentlich von der Haltung unserer Gesellschaft ab. Wir müssen Demenz und ihre Folgen enttabuisieren und Ängste abbauen. Dazu bedarf es wirksamer Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Initiative der Robert Bosch Stiftung trägt diesem Erfordernis besonders Rechnung“, sagte Ministerin Schmidt.
Herzinfarkt bei Frauen und Männern
- erkennen - handeln - vorbeugen -
Dumpfe Schmerzen im Brustkorb. Sie strahlen in Arme, Rücken, Bauch oder Hals aus und lassen nicht nach. Kalter Schweiß auf der Stirn. Todesangst. Dass es sich hier um einen Herzinfarkt handelt, dürfte jedem klar sein. Jetzt heißt es: Sofort den Notarzt rufen. Jede Sekunde zählt. Denn je später mit der Notfalltherapie begonnen wird, desto größer ist das Risiko, dass Herzzellen unwiderruflich absterben.
So sieht ein Notfalleinsatz bei einem Herzinfarkt aus. Bei Männern! Bei Frauen hingegen können manchmal Tage vergehen, bis sie im Krankenhaus landen und dort richtig therapiert werden. Warum ist das so?
Wie transportiere ich alles Wissenswerte rund um die Pflege an die Bürgerinnen und Bürger?
Immer wieder hört man Stimmen aus der Bevölkerung, „Ja, wenn ich das gewusst hätte“ oder „Hier im Ort weiß keiner wirklich Bescheid.“ Wo kann ich denn etwas über Demenz erfahren?“ oder auch: „Wie, es gibt Stellen, die einem im Pflege- oder auch im Krankheitsfall beim Umbau der Wohnung helfen?
Am 6. und 7. Mai 2008 findet das zweite Bayerisch-Pfälzische Symposium des MDK Rheinland-Pfalz mit dem MDK Bayern in Frankenthal statt. Für Pflegekräfte und Ärzte gibt es Diskussionsrunden und Denkanstöße zu den Themen „Gewalt im Alter“, „Transparenz in der Pflege“ und Ernährung im Alter“.
Mit dem Schwerpunkt Seniorenernährung veranstaltet der Qualitätszirkel Ernährung Rheinland-Pfalz e.V. am 08. November 2008 in Ingelheim das 1. Ernährungsforum Rheinland-Pfalz.
Zu diesem Thema bieten Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und rheinland-pfälzisches Arbeits- und Sozialministerium am 27. August 2008 ein Zukunfts-Forum in Mainz an. Anmeldeschluss ist der 18. August 2008.
Aufbruch: Gemeinsam für demenzfreundliche Kommunen
„Lasst uns die Gesellschaft demenzfreundlich machen. Warum? Weil Menschen mit Demenz sich immer noch von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen und weil sie und diejenigen, die sich um sie kümmern, isoliert werden.“ Mit diesem Aufruf startet die Aktion Demenz e.V. eine Veranstaltung am 20. und 21. November 2008 in Esslingen.
Bachelor- und Masterstudiengänge im Fachbereich Gesundheit und Pflege
An der Katholischen Fachhochschule Mainz wurden in mehrstufigen Verfahren von der Akkreditierungsagentur AHGPS erfolgreich akkreditiert: der Studiengang Gesundheit und Pflege mit dem Abschluss Bachelor of Science - der Studiengang Gesundheits- und Pfegemanagement mit dem Abschluss Masters of Arts - der Studiengang Gesundheits- und Pflegepädagogik mit dem Abschluss Master of Arts.
Dachverband der Pflegeorganisationen für Vernetzung in der Pflege
Die Einrichtung der Geschäftsstelle des Dachverbandes der Pflegeorganisationen (DPO e.V.) in Bad Kreuznach zu Beginn des Jahres 2005 habe zwischenzeitlich dazu geführt, dass die Arbeit der Pflegeverbände in Rheinland-Pfalz intensiviert werden konnte, teilte dessen Geschäftsstellenleitung mit.
Eine Lücke in der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Besuchsdienstes in Kliniken will das „Seelsorge- und Kommunikations-Training" schließen, das ab November 2005 in Neuwied startet. Das Qualifizierungsprogramm will neue Entwicklungen in der Freiwilligenarbeit unterstützend begleiten. Menschen im Übergang in die dritte Lebensphase seien bereit, sich für die Gesellschaft zu engagieren, wünschten sich aber auch eine entsprechende Qualifizierung, so die Ausrichter des Ehrenamtlichen-Trainings.
"Reden schreiben - Reden halten" lautet das Thema der Fortbildung, die die Landeszentrale für Gesundheitsförderung für Fachkräfte im Gesundheitswesen anbietet. Die Fortbildung findet am 23./24. Februar 2005 im Landgasthaus Arnoth, 54483 Kleinich statt.
Das Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung informiert: Multiple Sklerose
Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 120.000 Menschen an Multiple Sklerose (MS) erkrankt, wobei Frauen mit einem Anteil von 72 Prozent knapp dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Die Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Gehirn, Rückenmark oder Sehnerven können betroffen sein. Dabei werden die Hüllen der Nervenzellen angegriffen, vernarbt und zerstört. Die Nervenhüllen sind aber mit der Isolierschicht eines Stromkabels zu vergleichen. Sind sie geschädigt, werden Nervenimpulse nicht mehr korrekt weitergeleitet. Es entsteht eine Art Kurzschluss im Nervengewebe. Bei starken Entzündungen werden zudem die Nervenfortsätze selbst, also die Axone, geschädigt. Schmerzhafte Muskelverkrampfungen, unwillkürliches Augenzittern, Zittern der Hände, wenn man gezielt etwas greifen will, ein abgehacktes Sprechen und ein unsicherer wankender Gang sind häufig vorkommende Anzeichen.
Informationen der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz zum Thema „Medikamentenmissbrauch“
Zum Thema „Medikamentenmissbrauch“ lesen Sie die Informationen der Landeszentrale für Gesundheitsförderung auf deren Homepage unter www.lzg.rlp.de nach.
GeReNet.Wi, das Wiesbadener Netzwerk für Geriatrische Rehabilitation, zieht am 26. November 2007 Bilanz. Was bedeutet Lebensqualität für den Menschen mit Demenz? Welche Potentiale können Netzwerke den an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen bieten? Anmeldeschluss ist der 9. November 2007.
Leben mit Demenz - Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten: So lautet das Thema der 8. Pflegestammtische in Mainz und Trier
Der Pflegestammtisch in Mainz findet am 8.9. ab 18.30 Uhr in der Gaststätte des Proviant-Magazines, Schillerstraße 11a und in Trier am 6.9. ab 18 Uhr im Hotel-Restaurant Warsberger Hof, Dietrichstraße 42.
Leserbrief zum Spiegel-Artikel „Vom Straps zur Schnabeltasse“
(Ausgabe SPIEGEL Nr. 11 vom 13.03.2006)
„Vom Straps zur Schnabeltasse“, überschrieb der Spiegel in der Ausgabe Nr. 11 vom 13. März dieses Jahren einen Beitrag, in dem ein nordrhein-westfälisches Modellprojekt zur Umschulung von Prostituierten für Tätigkeiten in der Altenpflege vorgestellt wurde. „Weg von der Straße, rein ins Seniorenheim“, denn „Experten“ meinten, so der Spiegel, Prostituierte seien für diesen Beruf besonders geeignet. Wer sich wie sie rund um die Uhr Machos, Muttersöhnchen, Akademikern, alten wie jungen Männern widme, lerne, sich auf unterschiedliche Charaktere und Bedürfnisse einzustellen und bringe daher positive Startvoraussetzungen für den Beruf als Seniorenpflegerin mit.
„Ein nahe liegender Schritt“, mit diesen Worten wurde eine Mitarbeiterin von der Diakonie Westfalen zitiert, die dieses unter anderem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Umschulungsprojekt koordinieren soll. Und weiter wird die Mitarbeitern der Diakonie zitiert: „Prostituierte könnten ‚allgemein gut mit Menschen umgehen’, verspürten kaum noch Ekelgefühle und hätten ‚null Berührungsängste’. Fähigkeiten, die sie von vielen Schwesternschülerinnen und zukünftigen Pflegern unterscheide.“ Und für einen Vertreter der Bundesagentur für Arbeit scheint das alles schlüssig, denn in Seniorenheimen und sozialen Hilfsdiensten werde händeringend nach neuen Kräften gesucht. Die Rheinpfalz (Ausgabe Ludwigshafen) informierte am 13. März dieses Jahres unter der Überschrift: „Huren werden zu Pflegekräften umgeschult“ über den nordrhein-westfälischen Modellversuch.
Klaus-Peter Lohest, Abteilungsleiter im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit hat zu beiden Artikeln einen Leserbrief verfasst, den wir an dieser Stelle abdrucken möchten.
Modellprojekt bietet Seniorinnen und Senioren Unterstützung im Haushalt
Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen zu Hause zu unterstützen, ist für Sozialministerin Malu Dreyer ein wichtiges Ziel. Deshalb startete sie ein Modellprojekt, das Seniorinnen und Senioren spezielle Unterstützung im Haushalt bietet.
Neu: Dokumentation des Fachgesprächs zur Weiterentwicklung des Heimrechts vom 12.1.2007 in Berlin
Wie bereits im letzten Newsletter berichtet, hat auf Einladung von Sozialstaatssekretär Dr. Auernheimer am 12. Januar 2007 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin ein Expertengespräch zur Weiterentwicklung des Heimrechts auf Länderebene stattgefunden. Ganz aktuell liegt die Dokumentation vor, die auch die schriftlichen Stellungnahmen aus Wissenschaft, Verbandswesen und Selbstorganisationen enthält.
Robert Bosch Stiftung verlängert erfolgreiches Förderprogramm bis Juni
2012
"Profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Kollegen im Ausland" - unter diesem Motto fördert die Robert Bosch Stiftung seit acht Jahren engagierte Fachkräfte im Gesundheitswesen, die den Schritt über die Grenzen wagen, um neue Impulse und Erkenntnisse für ihr Arbeitsfeld in Deutschland zu erhalten. Jetzt wurde das erfolgreiche Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit erneut verlängert und geht in die inzwischen fünfte Programmphase.
NRW-Projekt zu demenzkranken Patienten in Kliniken: Bessere Vernetzung zum Wohle der Patientinnen und Patienten
Der Anteil demenzkranker Krankenhauspatientinnen und -patienten steigt stetig, doch die wenigsten Kliniken sind auf ihre Bedürfnisse eingestellt. Auswirkungen hat dies auch auf die nachsorgenden Pflegeeinrichtungen, die über einen erhöhten Pflegeaufwand klagen.
Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher stärken Patientenrechte
Seit 1973 sind Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher in Rheinland-Pfalz oft die ersten Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe brauchen. Sie sind ehrenamtlich als Mittler zwischen Patient und Krankenhausverwaltung für Anliegen, Anregungen und Beschwerden von Patientinnen und Patienten tätig.
Am 15. Dezember 2005 trafen sich ehrenamtliche Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher aus rheinland-pfälzischen Krankenhäusern in Mainz zum Erfahrungsaustausch und zur Information über aktuelle Entwicklungen im Krankenhauswesen.
Der Deutsche Präventionspreis wird jährlich auf einem ausgewählten Teilgebiet der Prävention vergeben. Prämiert werden vorbildhafte Projekte der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland. Den besten Projekten winkt ein attraktives Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro. Getragen werden Preis und Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Bertelsmann Stiftung, die das Projekt gesamtheitlich organisiert. Im Jahr 2005 steht der Deutsche Präventionspreis im Zeichen des gesunden Alterns in der zweiten Lebenshälfte.
Bundesministerin Renate Schmidt in Mainz mit Generationen-Dialog-Preis ausgezeichnet
Bundesfamilienministerin Renate Schmidt wurde in Mainz mit dem „Generationen-Dialog-Preis 2005“ ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede machte die Ministerin deutlich, dass die Solidarität zwischen den Generationen eine tragende Säule der Gesellschaft ist.
SommerAkademie zur Gesundheitsförderung – “Gesundheit gemeinsam gestalten“
Die Sommerakademie zur Gesundheitsförderung bietet vom 17. bis 19. September 2007 in Magdeburg zum Thema „Gesundheit gemeinsam gestalten“ einen Projektmanagementkurs für gesundheitsfördernde Arbeits- und Lebenswelten an. Angesprochen sind Akteurinnen und Akteure der Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen, Betrieben und Verwaltungen, in Stadtteil-Projekten und bürgerschaftlichen Initiativen.
Soeben erschienen! Gesundheitsberufe in der Grenzregion – eine international-vergleichende Regionalstudie zur beruflichen Bildung
Mit dem Buch „Gesundheitsberufe in der Grenzregion“ legen die Autorinnen Katrin Kraus, Susanne Müller und der Autor Philipp Gonon ein Werk vor, das die Region Trier/Luxemburg wissenschaftlich in den Blick nimmt. Systematisch werden das System der Ausbildung, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie der Arbeitsmarkt in den Pflegeberufen (Alten- und (Kinder-)Krankenpflege) und für den Beruf der MTA in einer ländervergleichenden Perspektive untersucht. Die Ergebnisse zeigen Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede, die sich am Beispiel der Ausbildung in der allgemeinen Krankenpflege aufzeigen lassen.
Leben im Alter - Fachtagung der Friedrich Ebert-Stiftung
"Wie wollen wir leben? Alternative Wohnformen - nicht nur für´s Alter", lautete das Thema der Fachveranstaltung, die die Friedrich Ebert-Stiftung im Kurhaus in Bad Kreuznach durchführte. Das Forum für gemeinschaftliches Wohnen e.V., ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen und Gruppen, die gemeinschaftliche, generationsübergreifende Wohnprojekte initiieren, verwirklichen und pulizieren, präsentierte die Ausstellung "Zusammen planen - gemeinsam wohnen", daneben wurden weitere Projekte des Wohnens im Alter vorgestellt, unter anderem auch für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Über 200 Besucherinnen und Besucher informierten sich. Staatsekretär Dr. Auernheimer, der an der abschließenden Podiumsdikussion teilnahm, sagte: "Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen ihre eigenen Konzepte für die Altersphase umsetzen und sind bereit, sich dafür zu engagieren. Entscheidend ist, diese Entwicklungen zu unterstützen." Das Land werde sich gegenüber dem Bundesgesetzgeber dafür einsetzen, dass die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedinungen - zum Beispiel im Heimgesetz - geschaffen würden. Auch die Anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen zeigten ein großes Interesse an gelebten alternativen Wohnformen im Alter und ermutigten die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie der Staatssekretär, sich rechzeitig über ihre individuelle Wohnform im Alter beraten zu lassen.
Unter dem Titel „Die Versorgung bei Demenz - eine professionsübergreifende Aufgabe“ bietet das Forum Demenz Wiesbaden am 17. September 2008 von 14.30 bis 18.30 Uhr in Wiesbaden eine Fachtagung an. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 5. September 2008.
„Werden wir aktiv für ein Gemeinwesen, in dem es sich gut leben lässt“
Werden wir aktiv – für Menschen mit Demenz und alle Anderen: in der Nachbarschaft, im Stadtteil, im Dorf und in der Gemeinde“- so endete der Aufruf, mit dem in Esslingen (Neckar) die zweitägige Veranstaltung „AUFBRUCH – Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ zu Ende ging.
Was ist wichtig und was ist richtig am Ende eines Lebens? Wie können Pflegende zwischen den Extremen der institutionellen und ökonomischen Rahmenbedingungen auf der einen Seite und dem Gestalten einer würdigen und angemessenen Abschiedskultur auf der anderen Seite eigene Haltungen und Sicherheiten im Umgang mit sterbenden Menschen entwickeln?
Das waren zentrale Fragen des 2. Altenpflegetag, der am 17.11.2005 unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Sozial- und Gesundheitsministerin, Malu Dreyer, im Mainzer Rathaus stattfand.
Mit diesem Aufruf lockt die Landesgartenschau mit vielen attraktiven Angeboten. In der Zeit vom 19. Mai 2008 bis 25. Mai 2008 können Sie dort auch das Beratungsnetzwerk „Barrierefreies Wohnen“ kennen lernen.
Ausschreibung für neue Ansätze in der Pflege von Menschen mit Demenz
Die Demenz Support Stuttgart gGmbH ruft mit der Ausschreibung „SinnVoll: Die Pflege von Menschen mit Demenz in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung“ dazu auf, innovative Konzepte und Projekte einzusenden, die sich für eine qualitative Versorgung dieser Patientengruppe einsetzen. Teilnahmeschluss ist der 15. November 2007.
Neu! Fortbildungsangebot: Musik als Schlüssel im Umgang mit Demenz
Vom 20. –21. März 2006 fand in der Landesmusikakademie Neuwied-Engers eine Pilotveranstaltung für Fachkräfte in der ambulanten und stationären Pflege statt, die sich dem Thema Demenz über die Musik näherte.
Das neue Fortbildungskonzept, ein Angebot im Rahmen der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz, geht davon aus, dass Musik ein guter Weg sein kann, an Demenz erkrankte Menschen zu erreichen. Musik und das Singen vertrauter Melodien lösen bei fast allen demenzkranken Menschen angenehme Gefühle aus, auch wenn sie in einer eigenen Gedanken- und Erlebniswelt leben. Wo Worte ihren Weg nicht mehr zum Gegenüber finden, kann Musik ein Schlüssel zur Seele werden.
Unter der Rufnummer 0180/ 321 4 321 stehen Ihnen Expertinnen und Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am Mittwoch, den 29. Juni 2005, zwischen 13.00 und 18.00 Uhr, Rede und Antwort zu Fragen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Ein Anruf des Service-Telefons kostet 9 Cent pro Minute aus dem nationalen Festnetz der Deutschen Telekom.
Fachtagung Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften
Ambulant betreute Wohngemeinschaften – Welche Aufgaben haben die beteiligten Akteure bei der Sicherstellung von Qualität und Verbraucherschutz? Dieser und weiteren spannenden Fragen widmet sich die Fachtagung "Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften (nicht nur) für Menschen mit Demenz" am 7. November 2007 in Kassel.
Fachtagung Gemeinschaftliches Wohnen in Rheinland-Pfalz
In vielfältiger Weise unterstützt das Land die Entwicklung und Förderung von neuen Projekten des gemeinschaftlichen Wohnens. Am Dienstag, den 13. März 2007, findet im Erbacher Hof in Mainz eine Fachtagung statt, in deren Rahmen die Landesarbeitsgemeinschaft "Wohnprojekte" gegründet werden soll.
Fachtagung: Neue Formen der ambulanten Versorgung von Menschen mit Demenz
Am 22. September 2005 fand in der Katholischen Akademie in Trier die jährliche länderübergreifende Tagung der Sozialstationen sowie der Beratungs- und Koordinierungsstellen des Diözesan-Caritas-Verbandes Trier statt. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit neuen Formen der ambulanten Versorgung von Menschen mit Demenz auseinander. Dazu wurden interessante Praxisbeispiele präsentiert.
Integrierte Versorgung - Hausärztinnen und Hausärzte als Koordinatoren
Der 17. Workshop des "Zukunftsforums Demenz" befasste sich mit dem Thema "Integrierte Versorgung". Ziel der integrierten Versorgung sei ein durch die Hausärztinnen und -ärzte koordiniertes Zusammenwirken aller an der Versorgung dementer Menschen Beteiligten im Sinne einer Qualitätsverbesserung und Kostenoptimierung von Diagnose, Therapie und Pflege.
Interessante Vorträge zum Thema Demenz sind beim 11. Internationalen Demenzkongress Saar-Lor-Loux am 17. und 18. September 2008 in der Kulturhalle Saarlouis-Roden zu erwarten. Anmeldeschluss ist der 12. September 2008.
Am 21. September 2005, dem Weltalzheimer-Tag, veranstaltete das Ärztenetzwerk WEGE in Kaiserslautern unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Malu Dreyer eine Informationsveranstaltung zum Umgang mit der Krankheit Demenz. Ziel war, eine verbesserte Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Ärzten, Fachärzten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Selbsthilfe in Kaiserslautern zu erreichen.
Schmerz sei kein "normaler" Bestandteil des Alters, obwohl das viele Menschen immer noch annähmen, betont das Kuratorium Deutsche Altershilfe in einer Presseerklärung vom 14. Dezember 2004. Es verweist auf die Ausgabe 4/2004 von PRO ALTER, dem Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), die sich mit diesem Vorurteil auseinandersetzt.
Projekt mobil – Ergebnisse und Perspektiven auf abschließender Fachtagung in Stuttgart diskutiert
Mit einer Fachtagung im Haus Heidehof der Robert-Bosch-Stiftung schlossen die Kooperationspartner Bosch BKK und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) im März 2008 in Stuttgart das Projekt „mobil – Präventive Hausbesuche bei Senioren“ ab.
Wie muss die Bildungsarbeit mit Menschen im vierten Lebensalter aussehen? Dieser Frage ging die von der Friedrich Ebert-Stiftung durchgeführte Fachtagung in Linz am Rhein nach. Ziel der Bildungsarbeit mit älteren Menschen müsse sein, so die Veranstalter, vorhandene Ressourcen aufzugreifen, aber auch die häuslichen Bedingungen – zum Beispiel die Pflegesituationen – im Auge zu behalten. Bildungsarbeit im vierten Lebensalter sei mehr als die Vermehrung von geistigem Wissen, so ein Resümee des Veranstalters.
Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe von GEZ-Gebühren befreit
Der bundesweit einheitlich geltende Rundfunkgebührenstaatsvertrag sieht Ausnahmeregelungen für Einrichtungen bzw. Heime für behinderte Menschen, für Ausbildungsstätten und Werkstätten für behinderte Menschen sowie für Einrichtungen der Altenhilfe vor. Auf Antrag können die Einrichtungen eine Befreiung von den GEZ-Gebühren erlangen. Voraussetzung ist, dass die Rundfunkempfangsgeräte dem betreuten Personenkreis in den jeweiligen Einrichtungen unentgeltlich bereitgestellt werden. Darüber hinaus muss der Einrichtungsträger gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung dienen. Bei Altenwohnheimen, Altenheimen und Altenpflegeheimen genügt es, wenn diese nach § 3 Nr. 20 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit sind.
Unter dem Slogan Älter werden neu sehen bietet die Serviceagentur Servicenior als neues Dienstleistungssegment der Seniorenresidenz-Wohnpark Nieder-Olm Seniorinnen und Senioren Zeitersparnis, Erleichterung und Lebensqualität an. Und wenn Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen – schenken Sie Zeit - mit einem Gutschein von Servicenior.
Soziales Wohnen im Alter: Interessenbekundungsverfahren des Bundes für das Programm Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schreibt im Rahmen des Dachprogramms "Soziales Wohnen im Alter" ein neues Programm zur Förderung von "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen" aus.
Dokumentation: Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege
Im Rahmen einer Fachtagung am 2. November 2006 wurde erörtert, dass die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege in Zukunft ganz wesentliche Voraussetzung dafür sein wird, dass Menschen ihrem Wunsch entsprechend zuhause und in der Familie gepflegt werden können. Wir berichteten im Newsletter vom 23. November 2006. Jetzt liegt die Dokumentation der Fachtagung vor.
WohnWandel....... Wohnen Zuhause – barrierefrei und sicher
Die Veranstaltungsreihe „WohnWandel“ der Beratungs- und Koordinierungsstellen im Landkreis Mainz- Bingen in Kooperation mit der Kreisverwaltung hat am 17. August 2008 von 14.00 – 18.00 Uhr das Thema „Wohnen Zuhause – barrierefrei und sicher“ im Visier. Veranstaltungsort ist der Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Nierstein-Oppenheim
Vom 1. Dezember bis 3. Dezember 2008 veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. - als gemeinsames Forum der kommunalen Spitzenverbände und der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege - in Berlin-Schönefeld hierzu eine Fachtagung. Anmeldeschluss ist der 6. November 2008.
Veranstaltungen: Perspektiven einer alternden Gesellschaft
Eine gestiegene Lebenserwartung sowie das verbreitete frühzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben hat eine Lebensphase herausgebildet, in der die Menschen weitgehend frei sind von Verpflichtungen in Beruf und Familie, aber leistungsfähig und leistungsbereit bleiben, so Maria Dietzel-Papakyriakou im Rahmen einer Veranstaltung der Friedrich Ebert-Stiftung am 30. November in Neuwied, die sich mit den Perspektiven einer alternden Gesellschaft auseinandersetzte. Es sei notwendig, so Dietzel-Papakyriakou weiter, dass dieser Lebensabschnitt nicht nur individuell, sondern auch für die Gesellschaft genutzt werde. Das Know-how, die Kompetenz und die Lebenserfahrung älterer Menschen dürften weder in der Wirtschaft noch in der Gesellschaft weiter ungenutzt bleiben. Vielmehr müsse eine Balance zwischen Generationengerechtigkeit und individueller Freiheit gefunden werden.
Ambulant vor stationär – dieser Wunsch besteht in ganz Europa
Am 28. April 2008 hat die Europäische Kommission einen Bericht (in englischer Sprache) veröffentlicht, wonach eine deutliche Mehrheit der Europäerinnen und Europäer (fast neun von zehn) der Pflege zu Hause oder in der Gemeinschaft den Vorzug vor der Pflege in einer Einrichtung gibt. Und es herrscht Konsens in der EU über die Zugangsgarantie für alle Menschen zu Pflegeleistungen.
Kaum ein Thema betrifft den Menschen so unmittelbar wie die Gesundheit. Besonders im Alter ist sie für den Menschen bedeutsam, denn sie ermöglicht eine aktive Teilnahme am Leben.
Bilanz Menschen pflegen 2005 jetzt im Überblick online abrufbar
In den vergangenen Jahren haben es in Rheinland-Palz alle an der Pflege beteiligten Institutionen, Professionen und Organisationen geschafft, sich im partnerschaftlichen Miteinander den Herausforderungen einer veränderten Pflegelandschaft zu stellen und mit vielfältigen innovativen Ideen; Initiativen und umfassenden Handlungskonzepten in Rheinland-Pfalz die Qualität in der Pflege zu verbessern, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer in Mainz.
Dreyer: „Ich stelle fest: Die von mir auf den Weg gebrachte Initiative ‚Menschen pflegen’ hat in Rheinland-Pfalz ein starkes Gefühl der Solidarität und der Verantwortung mit und für Pflegebedürftige und Pflegende entstehen lassen. Darauf können wir gemeinsam sehr stolz sein. Unter www.menschen-pflegen.de kann nunmehr eine Übersicht über die Projekte, Maßnahmen, Veranstaltungen und Initiativen, die im Rahmen von "Menschen pflegen" in 2005 realisiert werden konnten, eingesehen werden. Links führen zu weiteren Detailinformationen über das jeweilige Projekt."
Wie Arbeitgeber Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen unterstützen können und wo die Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik liegen, hat die berufundfamilie gGmbh – Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - in ihrer neuen Broschüre „Eltern pflegen“ verdeutlicht.
NEU! Demenzwohngruppen einführen - Ein Praxisleitfaden für die Konzeption, Planung und Umsetzung
Demenz-Support Stuttgart hat einen Praxisleitfaden veröffentlicht, der Einrichtungen hilft zu prüfen, ob eine milieutherapeutische Wohngruppe ein mit ihren Vorausset-zungen vereinbarer Lösungsansatz ist. Der Leitfaden biete konkrete Hinweise und Handlungsempfehlungen, um den Prozess hin zu einer qualitätsvollen Betreuung von Menschen einleiten, erfolgreich durchführen und nachhaltig stabilisieren zu können, so die Herausgeber. Einrichtungen erhielten konkrete, auf die jeweilige Situation anpassbare Hilfestellungen für die Umsetzung ihres Vorhabens.
Am 30. Januar 2008 stellte die Demenz-Support Stuttgart die Ergebnisse ihrer Best-Practise-Ausschreibung „SinnVoll" vor: Die Pflege von Menschen mit Demenz in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung“ vor.
Das Zentrum für Gesundheitstechnik an der Akademie Loccum bietet gemeinsam mit der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. am 14. und 15. September 2007 eine Tagung in Loccum an zum Thema Fremdsein in der Pflege: Praktische und ethische Ansprüche an eine kultursensible Pflege. Alle in der Pflege Tätigen und Lehrenden sind herzlich zu dieser Fortbildung eingeladen.
„Ich kann nicht entspannen, mich nicht erholen, an Urlaub ist gar nicht zu denken. Ich kann doch meinen pflegebedürftigen Angehörigen nicht alleine lassen......?“ Haben auch Sie das Verlangen, endlich mal die Seele baumeln zu lassen? Dann auf in den Urlaub mit Pflegeentlastung!
Leitfaden: Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz
Die Broschüre "Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz" informiert Angehörige und andere persönliche Interessenvertreter von Menschen mit Demenz. Sie stellt neue Wohnformen vor und und gibt Interessierten Tipps, die selbst eine solche Gemeinschaft gründen wollen.
Neue gesetzliche Regelungen zur Stärkung des Bürgerschaftliche Engagements
Das vom Bundesrat am 21. September 2007 verabschiedete Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements beinhaltet eine Reihe von steuerlichen Verbesserungen. Das Ministerium der Finanzen hat mit Presseerklärung vom 24.09.2007 die wichtigsten Neuregelungen für alle gemeinnützigen Bereiche veröffentlicht.
Das seit Jahren in Köln erfolgreich arbeitende Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) richtet noch in diesem Jahr einen neuen Standort in Vallendar bei Koblenz ein.
2003: Heime und ambulante Dienste betreuten rund 46.600 Pflegebedürftige
Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden in Rheinland-Pfalz Ende 2003 mehr als 46.600 pflegebedürftige Personen nach dem Pflege-Versicherungsgesetz ambulant oder stationär versorgt. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen, die stationär oder von ambulanten Diensten betreut wurden, gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2001 um 900 Personen oder knapp zwei Prozent gestiegen. Darüber hinaus erhielten über 48.000 Empfängerinnen und Empfänger ausschließlich Pflegegeld. Diese Pflegebedürftigen konnten mit den gewährten Mitteln ihre erforderliche Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung sicherstellen. Gegenüber dem Jahr 2001 ist die Zahl dieser Pflegegeldempfänger um über zwei Prozent zurückgegangen.
Neuauflage der Therapieempfehlungen zur Demenz der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Demenzerkrankungen von derzeit ca. einer Million bis 2030 verdoppelt. Das Potential der zur Behandlung eingesetzten Medikamente ist umstritten. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft http://www.akdae.de/ geht in der aktualisierten 3. Auflage ihrer Therapieempfehlungen zur Demenz - auf der Basis validierter und klinisch relevanter Forschungsergebnisse - detailliert auf die Bewertung der zur Behandlung der Demenz zur Verfügung stehenden Arzneimittel ein.
Mit einer groß angelegten, repräsentativen Studie soll in Rheinland-Pfalz die bundesweit erste Erhebung durchgeführt werden, um den aktuellen Stand der Versorgungs- und Lebensqualität von Sterbenden und deren Angehörigen zu ermitteln.
Heute wissen was morgen zu tun ist. Topaktuelle Informationen zur Umsetzung der Pflegereform gibt es im Rahmen der Altenheim-Jahresgespräche am 3. und 4. Dezember 2008 in Berlin
Bürgerinnen und Bürger beklagen Vernachlässigung und Missbrauch älterer Menschen
Wie aus einer veröffentlichten Umfrage der EU-Kommission hervorgeht, sind ältere Menschen von Vernachlässigung und Gewalt bedroht. Die Würde von älteren Menschen schützen - Prävention von Gewalt gegen ältere Menschen und Vernachlässigung war Thema einer Konferenz bei der Europäischen Kommission.
Förderpreise für wissenschaftliche Arbeiten im Studiengang Pflege
Die wissenschaftliche Diplomarbeit zur Rolle der Altenpflege in der Sterbebegleitung von Dagmer Algermissen wurde mit dem 1. Preis der Schröterstiftung, einer gemeinnützigen Familienstiftung, die soziale und diakonische Einrichtungen und Projekte im In- und Ausland unterstützt, ausgezeichnet. Den 2. Preis ging an Andrea Senn-Lohr für eine wissenschaftliche Diplomarbeit, die sich mit Möglichkeiten der Entwicklung moralischer Mündigkeit in der Pflegeausbildung befasst. Neben dem Stiftungsgeber gehören der Jury Professorinnen und Professoren der Evangelischen Fachhochschule für Sozial- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen an.
Fortbildungsangebot für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Wohnformen mit Präsensbedarf
Die Landesarbeitsgemeinschaft für hauswirtschaftliche Bildung hält ab 22. September 2008 ein Fortbildungsangebot bereit – Achtung: Anmeldeschluss ist der 10. September 2008
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Aktuell für alle Leserinnen und Leser von Interesse: Alle Jahre wieder – wie Sie dem Weihnachtsstress entgehen.
Unter dem Leitgedanken "Pflege im Wandel" findet der Mainzer Altenpflegetag am 11. Oktober 2007 im Rathaus Mainz statt. Anmeldeschluss für Teilnehmer ist der 24. September 2007
Im Rahmen einer kleinen Festveranstaltung hat Staatssekretär Christoph Habermann vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen im März 2008 45 neuen SeniorTrainerinnen und SeniorTrainern für ihr Engagement gedankt und ihnen viel Erfolg für die Arbeit in ihren zukünftigen Projekten gewünscht.
Broschüre: Pflege nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus
Die Stiftung Pflege e.V. Berlin hat eine Informationsbroschüre für Patienten, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige zur Bewältigung der häuslichen Pflegesituation nach einer Rückkehr aus dem Krankenhaus kürzlich in 2. Auflage herausgegeben.
Damit ein heißer Sommertag nicht zur Qual oder zu einer ernsten gesundheitlichen Belastung wird, kann man sich durch das Beachten von einfachen Regeln eine Erleichterung schaffen. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, geringe Luftbewegung und Wärme, lösen im Körper eine Hitzebelastung aus.
Master of Gerontomanagement an Katholischer Fachhochschule in Mainz möglich
Die Katholische Fachhochschule Mainz bietet seit dem Sommersemester 2005 einen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang "Master of Gerontomanagement" an. Der Studiengang wird von den drei Fachbereichen Soziale Arbeit, Pflege & Gesundheit und Praktische Theologie gemeinsam durchgeführt.
Zusatzqualifikation für den Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in
Eine berufsbegleitende Fortbildung für „Personenbezogene Versorgung und Betreuung in Wohnformen mit Präsenzbedarf“ bietet die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier an.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 16. Mai 2008 bis 31. Mai 2008 lautet „Tag der Organspende – Organspende schenkt Leben“.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Im November gibt es die Elterninfo zum Thema Demenz: Warum ist Oma so komisch.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 1. Juli 2008 bis 15. Juli 2008 lautet „Hautkrebsvorsorge – nicht nur im Sommer ein Thema“
Noch immer lassen sich zu wenige Menschen gegen Influenza impfen. Da es in unseren Breiten meist erst ab Mitte Dezember oder im Januar zu einer Häufung von Influenzafällen kommt und auch die einmalige Impfung nur einen zeitlich begrenzten Schutz bietet, ist es jetzt sinnvoll, sich durch eine Schutzimpfung vor einer schweren Grippeerkrankung zu schützen. Besonders gefährdet sind alle jene, deren Immunität durch das Alter oder eine chronische Erkrankung eingeschränkt ist.
Neuer Newsletter der Pflegewissenschaftlichen Fakultät Vallendar
Ein neuer Newsletter der Pflegewissenschaftlichen Fakultät i.G. der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) informiert über Neues aus der Hochschule, Studieninhalte des Moduls „Pflege gemeindenah gestalten“ und vieles mehr.
Pflegerecht online – eine Adresse, die man sich merken sollte
Das Koblenzer Institut für Gesundheits- und Pflegerecht kennen sicherlich viele von Ihnen durch die Zeitschrift „PflegeRecht“. Seit Mitte Januar 2008 ist das Institut online.
Gestaltungspreis 2005 der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung
Der Gestaltungspreis 2005 wird vergeben für eine vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit Demenz und neue Konzepte für den Pflegeheimbau.
Ausgezeichnet werden Neubauten, größere Umbauten oder Anbauten für Pflegeeinrichtungen, die für die speziellen Bedürfnisse demenzkranker Menschen konzipiert wurden.
SinnVoll: die Pflege von Menschen mit Demenz in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung
Die Demenz Support Stuttgart gGmbH hatte mit der Ausschreibung „SinnVoll: Die Pflege von Menschen mit Demenz in weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung“ zu innovativen Konzepten und Projekten aufgerufen. Nun lädt sie zu einem Fachtag ein.
Winterzeit ist Grippezeit – Impfzeit ist zu Beginn des Herbstes
Allen Informationskampagnen zum Trotz: Die Impfquoten sind besonders beim medizinischen Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen sowie in der Altenpflege dramatisch niedrig. Alljährlich empfiehlt das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz allen Bürgerinnen und Bürgern die jährliche Grippeimpfung.
Bevor Schwellen zu Hürden werden – Schlüsselwort: „Barrierefreiheit“
Eine Informationsreihe der Beratungs- und Koordinierungsstellen (Beko) im Rhein-Hunsrück-Kreis hat das Ziel, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu fördern. Nutzen Sie die Chance und informieren Sie sich über ein barrierefreies Leben – nicht nur für Ihr Alter.
„Schöne Aussichten fürs Alter“ hält „Dorette Deutsch“ in ihrem gleichnamigen Buch für uns bereit. Wer wissen möchte, wie ein italienisches Dorf auch unser Leben verändern könnte, sollte es lesen.
Lebensgeschichten von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung. Ein Buch, das Mut macht, Demenz nicht nur als das schreckliche Ende eines Lebens zu sehen.
Der Freizeit-Tipp: Unterwegs auf dem Geoökologischen Lehrpfad Gau-Algesheim - viel Landschaft auf einem Weg
Dieser (Rund-)Lehrpfad geht durch eine besonders abwechslungsreiche Landschaft. Rätsel- und Aufgabentexte fordern beim Wandern durch die Gemeinde und das Naturschutzgebiet „Gau-Algesheimer Kopf“ nicht nur die Sinne: Wer möchte, kann auch noch spielerisch den Geist trainieren.
Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012
Im Juli 2011 hat das Europäische Parlament das Europäische Jahr 2012 zum Thema „Active Ageing and Solidarity between Generations“ beschlossen. Es soll die Vitalität und Würde aller fördern.
Im letzten Newsletter wurde über die Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Rheinland-Pfalz/ Saarland e.V. am 6. März 2007 zur „Zukunft der Pflege“ mit einem Impulsreferat von Herrn Staatssekretär Dr. Auernheimer berichtet. Die Dokumentation zur gesamten Tagung können Sie jetzt downloaden.
Freizeit-Tipp: Der neue Eifelsteig in Rheinland-Pfalz
Maximaler Wandergenuss in abwechslungsreicher Landschaft, eine qualitativ hochwertige Wanderinfrastruktur sowie höchste Ansprüche an die Qualität stehen auch bei dem neu eingerichteten Eifelsteig an erster Stelle - er zählt damit schon jetzt zu den zehn „Top Trails of Germany“.
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2009
Sozialministerin Malu Dreyer sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Initiative Menschen pflegen wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, eine paar Tage Gemütlichkeit mit viel Zeit zum Ausruhen und Genießen, zum Kräfte sammeln für ein neues Jahr. Ein Jahr ohne Seelenschmerzen und ohne Kopfweh, ein Jahr ohne Sorgen, mit so viel Erfolg, wie man braucht um zufrieden zu sein, und nur so viel Stress, wie Sie vertragen, um gesund zu bleiben, mit so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude wie nötig, um 365 Tage lang rundum glücklich zu sein.
In der Zeit vom 16. Mai bis zum 31. Mai 2005 bietet das Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) unter der Telefonnummer: 06131/20 60-0 Informationen zum Thema Osteoporose an.
In der vierten Ausgabe ihres Online-Journals „DeSS orientiert“ setzt sich die Demenz-support Stuttgart gmbH mit den spirituellen Bedürfnissen von demenzkranken Menschen auseinander.
Eine Krankenkasse kann ein notwendiges Hilfsmittel nicht mit der Begründung ablehnen, der entsprechende Bedarf könne auch durch Pflegekräfte gedeckt werden. Das Landessozialgericht entschied in einem Beschluss abweichend von der Ausgangsentscheidung des Sozialgerichts Speyer, dass dies mit dem Grundsatz der Selbstbestimmung aus dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) nicht zu vereinbaren ist. Damit wurden die Rechte behinderter Menschen gestärkt.
Tagung
„Zukunft der Praxisanleitung in der
Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und
Kinderkrankenpflege in Rheinland-Pfalz“
am 26.11.2009
Wie ist der aktuelle Stand bei der Umsetzung der landesrechtlichen Vorgabe von 250 Stunden strukturierter und dokumentierter Praxisanleitung und der bundesrechtlichen Vorgabe von
200 h Qualifizierung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter?
Wir haben eine Rubrik mit aktuellen und interessanten Veranstaltungshinweisen zum Thema Pflege eingerichtet. Über Ihre Informationen und Terminhinweise freuen wir uns! Der nächste Newsletter ist für Mitte August 2010 geplant.
In eigener Sache: Vernetzung der Initiative Menschen pflegen
Seit Sozialministerin Malu Dreyer vor etwa zwei Jahren die Initiative „Menschen pflegen“ ins Leben gerufen hat, ist es erklärtes Ziel dieser Initative, Kräfte zu bündeln und die Projekte, die zwischenzeitlich auf den Weg gebracht wurden, zu vernetzen. Heute möchten wir, das Redaktionsteam von www. menschen-pflegen.de, alle Kooperationspartnerinnen und -partner sowie Förderinnen und Förderer der Initiative einladen, mit Ihrer Website zu dieser Vernetzung beizutragen. Dabei können Sie unter drei verschiedenen Optionen wählen.
Barrierefreies Wohnen – Unterstützung mit regionalen Netzwerken
Das Beratungsnetzwerk „Barrierefreies Wohnen“ haben wir im Newsletter bereits vorgestellt. Im März 2008 wurden besonders die Kommunen, die Beratungs- und Koordinierungsstellen, die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften um den Aufbau regionaler Netzwerke gebeten. Erste positive Ergebnisse sind zu verzeichnen.
Im letzten Newsletter wurde die Fortsetzung möglicher Ausflugsziele bei schlechterem Wetter angekündigt. Hier nun weitere attraktive Freizeitmöglichkeiten rund um die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt.
Der Frühling lässt auf sich warten. Bei nasskaltem Wetter bietet sich vielleicht auch wieder einmal ein Museumsbesuch an. Denn die Ausstellungen in den oft kleinen Museen der Region bringen nicht nur Kinder zum Staunen. Wo die Schätze aus den verschiedensten Epochen der Geschichte rund um die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz besonders gut erlebbar sind, verrät unser Freizeit-Tipp.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 1. Mai 2007 bis 15. Mai 2007 ist „Schlaganfall - erkennen, behandeln, vorbeugen“. Vom 16. Mai bis 31. Mai informiert die Landeszentrale über das Thema "Von Mensch zu Mensch - Organspende".
In Anerkennung seines berufspolitischen Engagements wurde dem Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Arbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen (ALK) und langjährigem Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen (BLK), Karl-Heinz Grünfelder, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Grünfelder nahm die Auszeichnung von Sozial- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer in Anwesenheit seiner Familie und Weggefährten entgegen.
Das Pädagogische Zentrum Rheinland-Pfalz (PZ) Bad Kreuznach veröffentlicht in seiner Reihe „PZ-Informationen“ Ergebnisse, die von Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten in Arbeitsgruppen zusammengetragen worden sind. Die Ausgabe 9/2007 beinhaltet Handreichungen für die Fachschule Altenpflege.
Wenn die Töchter nicht mehr pflegen - Geschlechtergerechtigkeit in der Pflege
Wie eine Gesellschaft mit der Pflegebedürftigkeit
alter Menschen umgeht, ist ein Gradmesser ihrer
Humanität. Im Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterforschung
der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde
2008 mit einem Projekt zur Genderfrage im Pflegebereich
begonnen.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 16. bis 31. August 2008 lautet „Familien bewegen sich! Entspannendes Wandern für die ganze Familie tut allen gut“ Lesen Sie hierzu auch unseren Freizeit-Tipp.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr Wissenswertes für Ihre Gesundheit erfahren. Das aktuelle Thema vom 16. Dezember 2007 bis 31. Dezember 2007 ist „Blitzdiäten und Hungerkuren – Anders essen heißt die Devise“.
Land will Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld stärken
Die meisten Menschen im Alter - auch im Falle von Pflege- und Unterstützungsbedarf – möchten zuhause leben. Eine von Ministerin Malu Dreyer in Auftrag gegebene Expertise beinhaltet innovative Konzepte für die Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld, eine Bewertung der Ausgangsituation im Land sowie Handlungsempfehlungen für die Akteure in Stadt und Land.
Der Freizeit-Tipp: Eine abwechslungsreiche Wanderung in der Pfalz
Die Pfalz ist das ganze Jahr einen Ausflug wert, aber zur Zeit ist es dort ganz besonders schön: Prall behangene Weinreben ranken über die kleinen Straßen in den pfälzischen Dörfern, Kiwi-Ranken reichen bis an die Gartenzäune – und in den Wäldern verheißen volle Esskastanienbäume bereits jetzt eine reiche „Keschde“- Ernte im nahenden Herbst. Eine wenig anstrengende Wanderung zu einem besonderen Gewässer im Pfälzer Wald verspricht die beschriebene Wanderung.
Ihnen und Ihren Familien wünschen Ministerin Dreyer und das Redaktionsteam des Newsletters Menschen pflegen eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und einen guten Start ins Jahr 2008.
Neue Förderinitiative im Rahmen der Zukunftswerkstatt Demenz
Das Bundesgesundheitsministerium hat im Rahmen der "Zukunftswerkstatt Demenz" am 31.5.2011 eine neue Förderinitiative bekannt gegeben. Den Bekanntmachungstext mit näheren Angaben finden Sie unter www.bund.de mit dem Suchbegriff "Zukunftswerkstatt Demenz". Entsprechende Anträge können bis zum 31.08.2011 beim BMG eingereicht werden.
Ministerpräsident Kurt Beck und Sozialministerin Malu Dreyer haben bei einem Empfang in der Staatskanzlei anlässlich des 18. Landesverbandstages die vielfältigen Verdienste des Sozialverbandes VdK gewürdigt.
NEU! Kostenlose Beratung des MDK für Pflegeeinrichtungen
Seit dem 1. Mai 2002 bietet der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK) den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz kostenlose Beratungen an. Es ist das erklärte Ziel dieses Angebots, die Eigenverantwortung der Pflegeeinrichtungen zu stärken und sie in ihrem Bemühen zu unterstützen, die Qualität der Pflege dauerhaft zu sichern und zu verbessern.
Wie kann Kindern in einfachen Worten erklärt werden, was es mit der Erkrankung Demenz auf sich hat? Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) stellt zu dieser Frage eine weitere Neuveröffentlichung im Rahmen der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz vor.
Malu Dreyer: Land macht neuen Vorstoß im Bundesrat für Mindestlohn
Das Land Rheinland-Pfalz hat im Bundesrat erneut einen Vorstoß für einen gesetzlichen Mindestlohn unternommen, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer in Mainz mitteilte. Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen hat das Land in der Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember einen Entschließungsantrag eingebracht.
?Getestet: Altenpflegeheime des AWO Bezirksverbandes Rheinland sind verbraucherfreundlich
?Die Altenpflegeheime des AWO Bezirksverbandes Rheinland sind verbraucherfreundlich. In einer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Aktion zur Bewertung von Altenheimen wurden sie ohne Ausnahme als „verbraucherfreundlich“ eingestuft.
Pflegetransparenz: Malu Dreyer fühlt sich von Studie in ihrer Kritik bestätigt
„Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation zur Beurteilung der Pflege-Transparenzvereinbarungen für stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste bestätigen meine Kritik an dem Verfahren“, erklärte Familien- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer in Mainz.
Zukunftswerkstatt zur Situation von Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen
Die Zukunftswerkstatt beabsichtigt, Fachkräfte unterschiedlicher Professionen und Institutionen zusammen zu bringen, um fachübergreifend innovative, realistische und verbindliche Maßnahmen zur Verbesserung von Familien zu erarbeiten, die pflegebedürftige Angehörige versorgen. Veranstalter der Tagung, die am 8. November in Mainz stattfindet, sind die Arbeitsgemeinschaft der Familienorganisationen (AGF) in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.
Zukunft der Pflege: Herausforderungen und Chancen für Dienste und Einrichtungen
Staatssekretär Dr. Auernheimer war voller Lob für die Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrsverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. am 6. März 2007 in der Sparkassenakademie Schloß Waldhausen in Mainz Budenheim, die unter dem Motto „Zukunft der Pflege“ mit vielen wissenswerten Informationen stattfand. Ingesamt konnte der Landesgeschäftsführer, Herr Wolfgang Krause, ca. 120 Personen begrüßen.
Menschen mit Demenz im Krankenhaus – Modellprojekt in der Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie
Die Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie führt gemeinsam mit dem Landes-Netz-Werk Demenz in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) ein Projekt durch, das die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz während eines Klinikaufenthalts in den Blick nimmt.
Gut leben im Alter – neue Servicestelle in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Auf dem 6. Rheinland-Pfälzischen Seniorenkongress hat Sozialministerin Malu Dreyer den Aktionsplan „Gut leben im Alter“ vorgestellt. Der Aktionsplan fasst die Ziele der Seniorenpolitik in Rheinland-Pfalz zusammen, zeigt innovative Ansätze und Maßnahmen sowie nächste mögliche Schritte auf.
220 Kommunen für einen besseren Umgang mit Demenz: Große Resonanz auf die Neuauflage des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung
Die Bewerbungsfrist für das Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung „Menschen mit Demenz in der Kommune“ ist abgelaufen. Eine halbe Million Euro stehen diesmal für lokale Projekte bereit, in denen das Thema Demenz in einem zivilgesellschaftlichen Rahmen aufgegriffen wird.
Informationen über Demenz für pflegende Migranten: Internetseite www.demenz-leitlinie.de
Neues Informationsmaterial für Pflegende über das Krankheitsbild Demenz in russischer und türkischer Sprache ist von den Universitätskliniken Freiburg und Hamburg im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Projektes entwickelt worden und in dem folgenden Internetportal www.demenz-leitlinie.de verfügbar.
Auch in 2011 bietet das Landes-Netz-Werk Demenz als Service- und Koordinierungsstelle zum Thema Demenz in Rheinland-Pfalz Fortbildungen für die regionalen Demenznetzwerke an.
Neues vom Landes-Netz-Werk Demenz: Die Demenzlandkarte hilft helfen – und wächst weiter!
Die Demenzlandkarte Rheinland-Pfalz ist das landesweite Informationsportal zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Terminen und Weiterbildungen zum Thema Demenz.
Die Wanderausstellung zum Thema Demenz auf ihrem Weg durch Rheinland-Pfalz
„Demenz ist anders“, das möchte die Wanderausstellung mit den Fotografien von Michael Hagedorn vermitteln. Die Ausstellung ist im Auftrag von Ministerin Malu Dreyer durch ganz Rheinland-Pfalz unterwegs. Insgesamt ist sie an mehr als 20 Orten im Land zu sehen. Aktuell gastiert sie in Nieder-Olm im Rathaus der Verbandsgemeinde.
Ratgeber zu ambulanten Pflegediensten bietet Hilfe für die richtige Wahl
Wie man unter der Vielzahl der Pflegedienste den richtigen Anbieter findet, welche Merkmale eine gute Pflegequalität auszeichnen, was bei der Vertragsgestaltung zu beachten ist und wie Betroffene mögliche Probleme am besten lösen – darüber informiert der Ratgeber „Ambulante Pflegedienste“ der Verbraucherzentralen.
Eigenverantwortung fördern, abwechslungsreich Essen und Trinken, mehr Bewegung und Mundgesundheit - das sind die Themen eines Wettbewerbs unter dem Motto "Fit im Alter".
Demenzkranke Menschen brauchen eine besonders intensive Betreuung und Pflege, die nur zu leisten ist, wenn viele Institutionen, Verbände und Einzelpersonen gemeinsam an einem Strang ziehen. Im März 2004 hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit und anderen Partnerinnen und Partnern eine landesweite Demenz-Kampagne gestartet.
Die Resonanz ist groß: Alle 36 Landkreise und kreisfreien Städte haben ihr Interesse signalisiert, die Kampagne aktiv zu unterstützen. „Wir gehen davon aus, dass es uns gelingen wird, ganz Rheinland-Pfalz mit Informationen, Beratungen, Fortbildungen und Aktionstagen rund um das Thema „Demenz“ zu versorgen“, so Jupp Arldt, Geschäftsführer der Landeszentrale.
Jahressteuergesetz 2010: Dreyer begrüßt höhere Freibeträge für ehrenamtliche Betreuer
Der Bundesrat hat der Anhebung des steuerlichen Freibetrages für Aufwandsentschädigungen ehrenamtlich tätiger Betreuerinnen und Betreuer von 500 Euro auf 2.100 Euro zugestimmt. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Ehrenamtes im Betreuungswesen“, sagt Ministerin Malu Dreyer.
Zeit wird oft als fremdbestimmtes Element erlebt, sei es im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt. Die zeitlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz oder in Vereinen orientieren sich an Menschen, die zeitlich verfügbar und frei von familiären Verpflichtungen sind. Ein Seminar der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz bietet Gelegenheit, den Umgang mit dem Thema Zeit zu überdenken.
Neues von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V. (LZG)
Im Rahmen der Planung und Koordination von regionalen und landesweiten Projekten und Kooperationen zur Prävention und Gesundheitsförderung arbeiten das MASGFF und die LZG eng zusammen. In diesem Newsletter informieren wir Sie über fünf Projekte der LZG
Qualifikation im Engagement für ältere und pflegebedürftige Menschen - Start am 15. Juni 2006
Für Staatssekretär Dr. Auernheimer gehört zur Pflege der Zukunft auch die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Dem entspricht auch das aktuelle Angebot der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen.
Dieser Newsletter informiert Sie über 6 Veranstaltungen. Bitte senden Sie uns Ihre Informationen zu Terminen oder interessanten Projekten in Rheinland-Pfalz zur Veröffentlichung zu. Der nächste Newsletterversand ist für Anfang November 2010 geplant.
Bitte senden Sie uns Ihre Informationen zu Terminen oder interessanten Projekten in Rheinland-Pfalz zur Veröffentlichung zu. Der nächste Newsletterversand ist für Ende April 2011 geplant.
Wir haben eine neue aktuelle Rubrik mit interessanten Veranstaltungshinweisen zum Thema Pflege. Über Ihre Informationen und Terminhinweise freuen wir uns!
Rat und Hilfe für pflegende Angehörige – Die Broschüre „Demenz-Info“ wurde völlig überarbeitet und ist nun wieder erhältlich
Seit Jahren ist die Broschüre „Demenz-Info“ den Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Hilfe bei der Beantwortung wichtiger Fragen, ein Ratgeber und Wegweiser im Alltag. Die Broschüre wurde im Rahmen der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz in der nunmehr vierten Auflage aktualisiert.
„Einrichtung oder selbstorganisierte Wohngemeinschaft, das ist hier die Frage“
Nach dem geltenden Gesetz über die Anzeige von Wohnformen, die nicht selbstorganisiert sind (vgl. § 6 LTWG) muss durch den Träger bis zum 31. März 2012 bei der Beratungs- und Prüfbehörde erfolgen. Bis dahin sind Betreiber von betreuten Wohnformen aufgefordert zu klären, ob diese unter die Regelungen des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe fallen und damit bei der Beratungs- und Prüfbehörde anzeigen müssen.
Land und LZG rufen ‚Landes-Netz-Werk Demenz’ ins Leben
Demenz zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Es ist Ministerin Malu Dreyer ein wichtiges Anliegen, Betroffene, ihre Angehörigen und alle, die in der Pflege tätig sind, zu unterstützen und gute regionale Angebote für die Diagnostik, Versorgung und Betreuung demenzkranker Menschen zu fördern. Das Landes-Netz-Werk Demenz ist am 21. September 2009 – dem diesjährigen Welt-Alzheimertag – mit einer ersten Netz-Werk-Konferenz in der Alten Patrone in Mainz gestartet.
Bitte senden Sie uns Ihre Informationen zu Terminen oder interessanten Projekten in Rheinland-Pfalz zur Veröffentlichung zu. Der nächste Newsletterversand ist für Ende Februar 2011 geplant.
„Eckpunkte des Deutschen Vereins für einen inklusiven Sozialraum“
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. hat Eckpunkte für einen inklusiven Sozialraum verabschiedet. Zielrichtung der vorliegenden Eckpunkte ist es, insbesondere den Akteuren auf der kommunalen Ebene Hilfestellung beim Auf- und Ausbau von inklusiven Sozialräumen an die Hand zu geben.
Zum diesjährigen Welt-Alzheimertag am 21. September führt die ServiceStelle Demenz Mainz und das Netzwerk Demenz Mainz-Bingen zwei Veranstaltungen durch.
Mit einer interdisziplinären und praxisorientierten Fachveranstaltung wenden sich die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz und die Universitätsmedizin Mainz an alle an der Behandlung und Pflege von Menschen mit Demenz beteiligten Fachkräfte.
12. Internationaler Demenz-Kongress am 23./24. September
Der 12. internationale Demenz-Kongress Saar-Lor-Lux findet am 23./24 September 2009 in der Kulturhalle Saarlouis-Roden statt. Die Kongressreihe, die im Jahr 1998 begonnen wurde, wird damit zeitnah zum Weltalzheimertag ( 21.09.2009) fortgesetzt.
Rheinland-Pfälzisches Projekt wird im Rahmen von „Menschen mit Demenz in der Kommune“ gefördert
Im Rahmen der Ausschreibung „Menschen mit Demenz in der Kommune“ hat die Aktion Demenz e.V. Fördergelder der Robert Bosch Stiftung vergeben. 13 lokale Initiativen aus ganz Deutschland wurden aus bundesweit insgesamt 155 eingegangenen Anträgen ausgewählt. Das Kompetenzzentrum und die VG Nieder-Olm sind mit dem Projekt
„Demenzfreundliche Verbandsgemeinde Nieder-Olm“ als Projekt in Rheinland-Pfalz ausgewählt worden.
Zu dem Thema "Wie kann ich wissen, was Du willst" - praktische, ethische und rechtliche Fragen der Pflege dementer Menschen, findet
vom 30. bis 31.10.2009 in der Evangelischen Akademie Loccum, 50 Kilometer nordwestlich von Hannover, eine Fachtagung für Pflegeberufe statt.
Demenz und Musik: Berufsbegleitende Fortbildung für Fachkräfte der ambulanten und stationären Pflege
Die bundesweit erstmals angebotene Fortbildung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. in Kooperation mit der Fachhochschule Münster und der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz dient der Verbesserung der Lebensqualität von dementiell erkrankte Menschen.
Gutes Beispiel: „Zirkus der Generationen“ als gelungenes Projekt zur Integration einer Einrichtung in die Gemeinde
Ein außergewöhnliches Gemeinschaftserlebnis hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums St.Josefsheim in Herxheim. Gemeinsam mit der 8. Klasse der Realschule plus des Pamina Schulzentrums und der Kindertagesstätte „Am Niederteich“ profitierten sie von einem Zirkusprojekt, wie dieser Beitrag von Dr. Uwe Müller schildert.
Unter dem Motto: „Entwicklung einer neuen regionalen Pflegeinfrastruktur“ eröffnete Sozialministerin Malu Dreyer gemeinsam mit Bürgermeister Georg Büttler am 22. April 2004 in Worms die erste von bisher fünf geplanten regionalen Pflegekonferenzen in Rheinland-Pfalz. Ziel regionaler Pflegekonferenzen ist es, alle an der Pflege beteiligten Akteurinnen und Akteure in ein Netzwerk einzubinden, um die Qualität der Pflege nachhaltig zu verbessern. Das Krankenhaus vor Ort, Fachkliniken, Rehaeinrichtungen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, müssen in einem solchen Netzwerk ebenso einen Platz haben wie freigemeinnützige und private Pflegeeinrichtungen und -dienste, Pflegekassen, Beratungs- und Koordinierungsstellen, pflegende Angehörige und Selbsthilfegruppen.
Forschungsprojekt zum Thema: Pflegesensible Arbeitszeiten, Arbeitszeitrealitäten und -bedarfe von Beschäftigten mit Pflegeaufgaben
Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) führt zusammen mit dem Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften (IfES) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein Forschungsprojekt durch. Ziel ist es herauszufinden, welche Arbeitszeiten bzw. welche Arbeitszeitregelungen die Vereinbarung der Pflege von Angehörigen und ihre Berufstätigkeit begünstigen.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die neuen Richtlinien zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit genehmigt. Sie regeln verbindlich, wie die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) vorgehen, wenn Pflegebedürftige einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt haben. Die aktualisierte Fassung setzt die begutachtungsrelevanten Themen aus dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vom 1. Juli 2008 um und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Wettbewerb zum universellen Design: Bewerbungen noch möglich
Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, weist darauf hin, dass Bewerbungen für den Wettbewerb „Universelles Design: Gut zu gebrauchen“ für Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen und Studierende an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz noch möglich sind.
„Zeit für mich – Erholung von der Pflege“. Neue Broschüre für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen
Sommerzeit – Urlaubszeit: Für die meisten Menschen ist der jährliche Urlaub fast eine Selbstverständlichkeit geworden. Wer zu Hause einen Angehörigen pflegt und betreut, steht jedoch bei dem Bedürfnis nach Erholung vor vielen Fragen: Wer versorgt den pflegebedürftigen Angehörigen während meiner Abwesenheit? Wie wird die Versorgung finanziert? Gibt es vielleicht Urlaubsangebote, die auch für pflegebedürftige Menschen geeignet sind?
Gesprächskreis für pflegende Angehörige in Schifferstadt
Der Gesprächskreis für pflegende Angehörige
bei der Ökumenischen Sozialstation Schifferstadt e.V. bietet
Unterstützung bei der Pflege. Das Programm an den sechs Abenden besteht zu Beginn in einer Reflexion über die eigene Pflegesituation mit ihren Schwierigkeiten, aber auch Chancen und Möglichkeiten.
Pflegebedürftige können ihren Pflegedienstvertrag jederzeit kündigen
- Urteil des Bundesgerichtshofs sorgt für Klarheit
Ein Pflegebedürftiger kann seinen Pflegedienstvertrag jederzeit fristlos kündigen, wenn er sein Vertrauen in die Tätigkeit des Pflegedienstes verloren hat, das hat der Bundesgerichtshof entschieden
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Diskussion - Veranstaltungstermine
Freiheitsentziehende Maßnahmen gehören zu den umstrittensten Maßnahmen und den schwersten Eingriffen in die Menschenrechte eines pflegebedürftigen Menschen. Ministerin Malu Dreyer hat deshalb in 2006 im Rahmen ihrer Initiative Menschen pflegen zur Reduzierung entsprechender Maßnahmen auf das absolut Unverzichtbare aufgerufen.
Etwas bewegen und sich dabei selbst bewegen, Dingen den richtigen Impuls geben und mit der Bewegung experimentieren - all das ist im neu eröffneten Dynamikum Science Center in Pirmasens möglich!
Pirmasens ist als Zentrum der Südwestpfalz sowie als Tor zum Naturpark Pfälzerwald einen Ausflug wert. Mit dem im April 2008 in einer ehemaligen Schuhfabrik eröffneten "Dynamikum", wird aber nicht nur die lange Tradition als Schuhstadt mit dem Thema "Bewegung" im sprichwörtlichen Sinne in Verbindung gesetzt.
Unter diesem Motto erscheinen im Newsletter Menschen pflegen regelmäßig Neuigkeiten und Termine vom Landes-Netz-Werk Demenz und von der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der Initiative Menschen pflegen setzt sich die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V. (LZG) seit 2004 mit der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz für mehr Öffentlichkeit und Akzeptanz von an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen ein.
Rückblick 12. Pflegestammtisch in Mainz: Abschied in Würde – Welche Begleitung brauchen Menschen am Ende ihres Lebens?
„Abschied in Würde – Welche Begleitung brauchen Menschen am Ende ihres Lebens?“ – so lautete das Thema des 12. Mainzer Pflegestammtischs mit Sozialministerin Malu Dreyer, zu dem die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) am 29. November 2011 ab 18.00 Uhr in das Proviant-Magazin in Mainz einlud.
Selbsthilfegruppe Morbus Parkinson in Schifferstadt
Die Selbsthilfegruppe Morbus Parkinson besteht aus einer Gruppe von ca. 25 betroffenen Patienten oder deren Angehörigen. Unter der Leitung von Frau Schoeneberger, Dipl. Sozialpädagogin im Pflegestützpunkt der Ökumenischen Sozialstation Schifferstadt e.V., trifft sich die Gruppe einmal im Monat.
Wir haben eine neue aktuelle Rubrik mit interessanten Veranstaltungshinweisen zum Thema Pflege. Über Ihre Informationen und Terminhinweise freuen wir uns!
Neues Projekt: „Hand in Hand“- Wörrstadt lernt Demenz
"Hand in Hand" ist ein Projekt, das für ein Miteinander mit dementiell veränderten Menschen wirbt und mit einer Ausstellungseröffnung im Seniorenzentrum der AWO in Wörrstadt bereits gestartet ist.
Musik in Hospiz und Palliative Care. Fortbildungsangebote für ehrenamtliche und professionelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit 2012.
Auch 2012 wird die Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) wieder ein Fortbildungsangebot für ehrenamtliche und professionelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit anbieten. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Angebot erweitert: Neben einem Wiederholungsseminar werden zwei Aufbauseminare angeboten.
Veröffentlichung: Fachkräftesituation und Fachkräftebedarf in der Pflege in Rheinland-Pfalz
Der Zwischenbericht zur Fachkräftesituation und zum Fachkräftebedarf in der Pflege in Rheinland-Pfalz liefert erstmals umfassende und differenzierte Informationen über die Angebots- und Nachfageseite des Pflegemarktes in Rheinland-Pfalz.
Die Leitstelle "Kriminalprävention" im Ministerium des Innern und für Sport in Mainz richtet jährlich einen Landespräventionstag zu unterschiedlichen Themen aus.
Familienpflegeratgeber des Sozialministeriums wird neu aufgelegt
2005 erschien der vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen erstmals herausgegebene Familienpflegeratgeber. Aufgrund der großen Nachfrage war bereits im Jahr 2007 eine 2. Auflage erschienen. Wegen neuer Entwicklungen im Gesundheitswesen und in der Pflege wird der Ratgeber derzeit in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern der Initiative „Menschen pflegen“ erneut überarbeitet und neu aufgelegt.
Pflegestammtische in Mainz (22. Juni 2011) und Trier (20. Juni 2011) mit Ministerin Malu Dreyer
Als pflegende Angehörige haben Sie sich einen Urlaub verdient!
Expertinnen und Experten informieren Sie bei den 11. Mainzer Pflegestammtischen über die verschiedenen Möglichkeiten zur Unterstützung Ihrer persönlichen Auszeit.
Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung bauen die Kooperation aus
Neue Vereinbarungen für die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung im Pflege- und Gesundheitswesen unterschrieben die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip). Damit setzen sie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit durch einen neuen Kooperationsvertrag fort.
Dreyer/Berres: Gesundheitsberichterstattung im Internet ausgebaut
Die Gesundheitsberichterstattung des Landes Rheinland-Pfalz wird weiter ausgebaut. Gesundheitsministerin Malu Dreyer und der Präsident des Statistischen Landesamtes, Jörg Berres, wiesen auf die Erweiterung des seit Oktober 2007 bestehenden Internetangebots zur Gesundheitsberichterstattung hin.
Landesgesetz über Ausbildungsvergütungen in der Altenpflegehilfe
In der Sitzung des Landtags Rheinland-Pfalz vom 29. April 2004 begrüßte Sozialministerin Dreyer den Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen für ein „Landesgesetz über Ausbildungsvergütungen in der Altenpflegehilfe“. Der Gesetzentwurf sieht den Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung für die gesamte Dauer der Ausbildung in der Altenpflegehilfe vor. „Gut ausgebildete Pflegekräfte sind eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Qualität in der Pflege. Um die Pflegeausbildung in der Altenpflegehilfe für junge Menschen attraktiv zu erhalten, muss den Auszubildenden eine angemessene Ausbildungsvergütung gezahlt werden“, betonte die Ministerin.
Speziell für ältere Menschen: Broschüre zur Einkommenssteuer
Die Broschüre des Ministeriums der Finanzen Rheinland-Pfalz gibt älteren Menschen einen Überblick über die für sie wichtigen Bestimmungen der Einkommenssteuer.
Handbuch zur Kampagne „Mittendrin – Älter werden im Landkreis Mainz-Bingen“
In einer Auflage von 500 Stück ist das Handbuch zur Kampagne „Mittendrin – Älter werden im Landkreis Mainz-Bingen“ erschienen. Es vermittelt einen Überblick über den Inhalt der Kampagne und enthält Informationen zu Wohnformen im Alter, die Entwicklung der Pflegestützpunkte im Landkreis sowie zu Dienstleistungsangeboten für Seniorinnen und Senioren in der Region.
Praxisworkshop: Pflege deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist der Schlüssel für gesunde und motivierte Pflegekräfte: Gute Erfahrungen hat die rheinland-pfälzische Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. mit ihren Kooperationspartnerinnen und -partnern bei einem Modellversuch in zwei Altenheimen gemacht. Am 10. Mai 2004 wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Fachtagung für Leiterinnen und Leiter rheinland-pfälzischer Altenheime und Pflegedienste vorgestellt. Fachleute und Experten diskutierten die Möglichkeiten betrieblicher Gesundheitsförderung in Einrichtungen der Altenpflege, um diese Vorschläge den immerhin 900 Altenpflege-Einrichtungen in Rheinland-Pfalz anzubieten.
Pflege-Thermometer 2009 übertrifft Erwartungen: Fast 10.000 Pflegefachkräfte nahmen an Befragung zur Krankenhauspflege teil
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startete Anfang September mit dem Pflege-Thermometer 2009 die bislang bundesweit größte Befragung von Pflegefachkräften im Krankenhaus. Insgesamt nahmen bis Ende Oktober fast 10.000 Pflegende an der Untersuchung teil.
Neues vom Landes-Netz-Werk Demenz: Biografische Mappe bewahrt Erinnerungen Demenzkranker
Im Rahmen der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen und dem Ministerium des Innern und für Sport eine zweiteilige biografische Mappe für an Demenz erkrankte Menschen entwickelt.
Dreyer/Hering: Initiative Gesundheitswirtschaft - Weitere regionale Netzwerke gegründet
„Sechs weitere Regionen in Rheinland-Pfalz gründen einen Runden Tisch mit dem Ziel, die medizinische Versorgung auch zukünftig flächendeckend und auf hohem Niveau zu sichern. Mit den nun insgesamt zwölf Runden Tischen im Land ist das Fundament für eine tragfähige Netzwerkarbeit gelegt“, gaben Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Hendrik Hering bekannt.
Am 13. Februar 2004 und am 6. April 2004 fand für die Krankenpflegeschulen der Regionen Süd und Nord in Rheinland-Pfalz eine Fortbildung zur Umsetzung des neuen Krankenpflegegesetzes statt. Unter großer Beteiligung der Krankenpflegeschulen wurde das Thema „Lernfeldansatz - neue Herausforderungen an den Lernort Pflegeschule“ von zwei Referenten unter verschiedenen Blickwinkeln dargestellt.
Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Mainz
Unter dem Motto „ Wählen Sie Gesundheit – Telefon 06131/206930“ können Sie rund um die Uhr wissenswerte Informationen zu wechselnden Gesundheitsthemen erfahren.
Näheres zum Thema „Sturzprophylaxe im Alter“ erfahren Sie vom 16. bis 31. Mai 2004 am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/2069-30 zu erreichen. Sie finden den Ansagetext neben weiteren Auskünften über die LZG auch im Internet unter www.lzg-rlp.de.
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Osteuropäische Haushaltshilfen dürfen jetzt auch pflegen
Von der Arbeitsagentur vermittelte osteuropäische Haushaltshilfen dürfen seit dem 24.12.2009 auch „notwendige pflegerische Alltagshilfen“ durchführen, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Dazu zählen Hilfeleistungen gegenüber Pflegebedürftigen bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität, beispielsweise beim An- und Auskleiden. In der Vergan-genheit war die Arbeitserlaubnis der osteuropäischen Hilfskräfte hin-gegen auf Haushaltstätigkeiten und allgemeine Betreuungsaufgaben in Haushalten mit Pflegebedürftigen beschränkt.
Alzheimer Gesellschaft fördert Forschung bei nicht-medikamentösen Therapien
Mit bis zu 150.000 Euro will die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) in diesem Jahr Forschungsvorhaben unterstützen. Gefördert werden Projekte im Bereich der nicht-medikamentösen Therapien bei Demenz.
Fortbildungsangebote des Landes-Netz-Werkes Demenz
Am 9. März 2010 findet in den Räumen der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) die erste von vier Fortbildungen des Landes-Netz-Werkes Demenz statt. Thema ist „Moderation in der Netzwerkarbeit“. Unter der Leitung von Bildungsreferentin Gisela Abts geht es um Fragen wie Vermittlung zwischen Interessen einzelner Netzwerkpartner, Kommunikation in Netzwerken oder Vorbereitung und Moderation von Sitzungen.
AWO Rheinland setzt auf Qualitätssteigerungen und mehr Zeit für Bewohner durch den Einsatz der elektronischen Pflegedokumentation Dan-Touch
Das System sollte möglichst wenig Ressourcen binden, die Qualität steigern und den Dokumentationsvorgang vereinfachen – das waren die nachvollziehbar hohen Anforderungen, die die Arbeiterwohlfahrt Rheinland bei der Suche nach einer EDV-gestützten Pflegedokumentation stellte.
Aktueller Familienservice für Juli 2010 ist Online!
Das aktuelle Thema diesen Monat lautet: „Verkehrte Rollen? – Wenn Kinder ihre Eltern pflegen. Unter www.familienservice-rlp.de gibt die Expertin Claudia Müller-Schmitt, Diplom-Sozialarbeiterin (FH) und Beraterin im Pflegestützpunkt Ludwigshafen-Oggersheim/Ruchheim, erwachsenen Kindern von pflegebedürftigen Eltern wichtige Informationen zum Thema Pflege.
Für die diesjährige Fachtagung am 23./24 März 2010 in der Kulturhalle Saarlouis-Rodenkonnten die International anerkannten Experten Frau Nicole Richard und Herr Prof. Erwin Böhm gewonnen werden.
Im praktischen Übungen können Pflegeprofessionelle und Interessierte Möglichkeiten der Kommunikation mit Demenzerkrankten insbesondere bei herausforderndem sexuellen Verhalten sowie die Maßnahmen einer stützenden Umgebung durch Milieutherapie kennenlernen.
Im Verlauf des Jahres 2010 wird eine Informationsreihe für pflegende Angehörige zum Thema Demenz im Tageszentrum der Geschwister de Haye´sche Stiftung in Koblenz durchgeführt.
Die Auftaktveranstaltung fand am 22. Februar 2010 zum Thema "Finanzierungsmöglichkeiten der Tagespflege" mit der Referentin Martina Neeb, Barmer-GEK Koblenz, statt.
Studiert!
Und dann?
Messe für Studierende und AbsolventInnen
Dies ist der Titel einer Veranstaltung, die der Berater für Akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Mainz in Kooperation mit der Katholischen Fachhochschule Mainz
(KFH) am 6.5.2010, 11 – 14 Uhr in der KFH durchführt.
vdek-Zukunftspreis 2010: Demografische Entwicklung als gesellschaftliche Herausforderung
Durch die älter werdende Bevölkerung wird sich der medizinische Versorgungsbedarf massiv verändern. Die Ersatzkassen setzen sich deshalb dafür ein, dass altersgerechte Versorgungskonzepte und -angebote entwickelt und erforscht werden.
06. März 2010: Seminar Selbsterhaltungstherapie (SET) in der ambulanten Rehabilitation von Menschen mit Demenz
Das Fortbildungsseminar soll fundiertes Wissen über das Konzept der Selbsterhaltungstherapie (SET) und praktische Erfahrungen mit der Anwendung dieses therapeutischen Ansatzes vermitteln.
Verbraucherzentrale in neuem Domizil:
Startschuss für ein Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten
Nach mehr als 20 Jahren sind die Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und ihre Beratungsstelle Mainz wieder unter ein gemeinsames Dach gezogen. Am 13. Januar 2010 wurde das neue Domizil in der Seppel-Glückert-Passage 10 offiziell eröffnet und gleichzeitig das Jahresprogramm für das 50-jährige Jubiläum der Verbraucherzentrale vorgestellt. Der Tag der offenen Tür stellte auch den Start des Jubiläumsjahres der Verbraucherzentrale dar.
Ein Großteil der Informationen zum Fachtag unter der Überschrift "Pflege-Modelle von Bürgern für Bürger" am 25.01.2010 in Berlin steht mittlerweile im Internet zur Verfügung.
Gesundheitstelefon der LZG: Wissenswertes für Ihre Gesundheit
Unter dem Motto „Wählen Sie Gesundheit“ werden im zweiwöchigen Wechsel aktuelle Gesundheitsthemen vorgestellt. Anrufer erreichen diesen Infodienst landesweit unter der Nummer 06131/206930 zum Ortstarif rund um die Uhr.
Beispielprojekt zum Thema Pflege aus Rheinland-Pfalz: IDEE als Brücke zwischen Generationen
Auf Initiative von Schülern des Görres-Gymnasiums entstand gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt Koblenz-Nord, ehemals Beratungs- und Koordinierungsstelle, vor drei Jahren das Projekt "Idealismus und Engagement im Ehrenamt" (IDEE). Für ihr Engagement wurden die Schüler ausgezeichnet.
Sie suchen eine für Ihre Arbeit relevante Adresse, Telefonnummer oder Internetseite? Mit der Online-Suche Rheinland Pfalz bietet Ihnen das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit einen hilfreichen Service an. Über die Online-Suche können Sie zur Zeit nach 35 Einrichtungsarten in Rheinland-Pfalz bzw. in Ihrer Region suchen. Beginnend bei der Heimaufsicht über Beratungs- und Koordinierungsstellen, Heime der Altenhilfe, Ausbildungsstätten der Alten- und Krankenpflege, Krankenhäuser, Reha-Service-Stellen bis hin zu Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erhalten Sie alle Informationen zu der gesuchten Einrichtung in der von Ihnen angegebenen Region schnell und problemlos.
Nachfolgend finden Sie ausgewählte Veranstaltungen. Wir freuen über Hinweise zu Veranstaltungen das Thema Pflege in Rheinland-Pfalz. Bitte senden Sie Ihre Terminhinweise mit Angaben zu Datum, Thema und Ort an die E-Mail-Adresse stefanie.jung@msagd.rlp.de.
Wir haben eine Rubrik mit aktuellen und interessanten Veranstaltungshinweisen zum Thema Pflege eingerichtet. Über Ihre Informationen zu Terminen oder interessanten Projekten im Land Rheinland-Pfalz, die wir hier vielleicht einmal vorstellen könnten, freuen wir uns! Der nächste Newsletterversand ist für Ende September 2010 geplant.
Anwaltliche Beratungsstellen in Bad Kreuznach, Ludwigshafen, Pirmasens und Mainz vorgestellt
Mit der Vorstellung des neuen Justiz-Angebot "Anwaltliche Beratungsstellen" wurde der Startschuss für die Beratungsstellen bei den Amtsgerichten Bad Kreuznach und Pirmasens sowie in den Häusern des Jugendrechts in Ludwigshafen und Mainz gegeben. Dort soll mittellosen Bürgerinnen und Bürgern, die ein rechtliches Problem haben, eine schnelle, unbürokratische und kostenlose Beratung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt ermöglicht werden.
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters "Menschen pflegen",
mit diesem vorerst letzten Newsletter vor den Sommerferien in Rheinland-Pfalz möchten wir uns für Ihre Treue bedanken.
Die beständig wachsenden Nutzerzahlen zeigen uns, wie hoch das Interesse an regelmäßigen und aktuellen Informationen zum Thema Pflege ist.
Weiterhin freuen wir uns über Ihre Mitteilungen und Meldungen, z. B. zu Veranstaltungen oder Projekten, die Sie durchführen.
Bis zum nächsten "Menschen pflegen-Newsletter" im August wünscht die Newsletter-Redaktion Ihnen allen einen schönen Sommer!