Fachtagung Pflegestützpunkte
|
Erstmals wurde gemeinsam von den Trägern der Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz sowie den Kooperationspartnern die Veranstaltungsreihe „Fachtagung Pflegestützpunkte“ (24. Januar 2011, Trier, 1. Februar 2011, Mainz, 2. Februar 2011, Speyer) durchgeführt. In drei Referaten wurden die aktuellen Themen, die derzeit den Diskurs um die Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte bestimmen, vertiefend dargestellt. Dem Thema „Neue EDV-Software in den Pflegestützpunkten“ widmete sich Prof. Dr. Peter Löcherbach von der Katholischen Fachhochschule Mainz. Er informierte über den aktuellen Stand hinsichtlich der Einführung einer landeseinheitlichen Software, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Software, die geplante Funktionsweise sowie über das notwendige Prozedere hinsichtlich der erforderlichen europaweiten Ausschreibung informieren. Eine neue gemeinsame EDV wird die Arbeit der Beratungsfachkräfte in den PSP erleichtern. Sie wird auch helfen, die spezifischen Probleme in einer Region zu identifizieren und wird somit den Kommunen Material für die Pflegestrukturplanung liefern. Roland Sader (AOK Trier), Ulrike Weikusat (Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück) und Ria Krampitz (Stadtverwaltung Speyer) stellten jeweils die in Ihren regionalen „Kooperationsgemeinschaften Pflegestützpunkte“ gelungen Umsetzungsbeispiele vor. Dabei wurde in vertiefenden Arbeitsgruppendiskussionen deutlich, dass die Umsetzung dann gelingt, wenn Konflikte offen angesprochen werden, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Entscheidend in allen drei Beispielregionen war, dass sich die Beteiligten auf gemeinsame Ziele verständigen konnten, diese Zielbeschreibung half dann bei der Lösung von Konflikten und offenen Fragen. Weitere Informationen: Aufbau von Pflegestützpunkten im Rhein-Hunsrück-Kreis, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis |
|
