Kultursensible Pflege

"Kultursensible Pflege trägt dazu bei, dass eine pflegebedürftige Person entsprechend ihrer individuellen Werte, kulturellen und religiösen Prägungen und Bedürfnisse leben kann.“

Der Prozess der interkulturellen Öffnung wird in der Initiative „Menschen pflegen“  in Gang gesetzt.
Die meisten Bedürfnisse und Fragen von Familien mit Migrationshintergrund im Bereich Pflege unterscheiden sich nicht von denen der Familien ohne Migrationshintergrund.
Dennoch gibt es einige Unterschiede im Hinblick auf rechtliche Fragen, kulturelle Hintergründe und religiöse Gebräuche.

„Familien kultursensibel pflegen“ –
ein interkulturelles Begleitheft zum Familienpflegeratgeber
So lautet die Überschrift des Ratgebers.  Das interkulturelle Begleitheft greift Fragestellungen des Familienpflegeratgebers rund um die Pflege auf, ergänzt und vertieft Themen, die für Familien mit Migrationshintergrund von besonderer Bedeutung sind. Es werden Anlaufstellen für Kooperationen und Hinweise zu weiter führender Literatur genannt. Das interkulturelle Begleitheft zum Familienpflegeratgeber wurde erstellt in Zusammenarbeit zwischen dem Referat Familienpolitik und der Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

Download: Begleitheft „Familien interkulturell pflegen“
Download: Familienpflegeratgeber hier

Migrationssozialberatungsstellen beraten Migrantinnen und Migranten unabhängig von dem Grund der Einreise oder dem Aufenthaltsstatus.
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Beiräte für Migration und Integration werden in den meisten rheinland-pfälzischen Kommunen gewählt oder berufen.
Sie sind die offizielle Vertretung der ausländischen Bevölkerung in der Kommune.
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Integrations- oder Ausländerbeauftragte existieren in Kommunen,  die sich mit dem Zusammenleben von Eingewanderten und Einheimischen sowie den Problemen der Eingewanderten beschäftigen.
Die jeweiligen Adressen finden Sie auf der Webseite des Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration unter www.integration.rlp.de
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Migrationsorganisationen
Über die Ausländerbeiräte wie die kommunalen Einrichtungen gibt es auch die Möglichkeit mit Migrationsorganisationen Kontakt aufzunehmen.
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Der Verein für Internationale Freundschaften e.V. Dortmund hat im Rahmen des Projekts Gesundheit für ältere Migrantinnen und Migranten sowie Deutsche 2006 Broschüren zu neun Themen in fünf Sprachen (Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Türkisch) herausgebracht.
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Kommunikations-Materialien (KOM-MA) in elf Sprachen auf CD-Rom, Hrsg. Klinikum Nürnberg und Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum der Universität Erlangen-Nürnberg sind hier erhältlich...
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Das medizinische Linkwörterbuch Best-MED-Link (www.best-med-link.de) ist ein medizinisches Linkwörterbuch mit redaktionell ausgewählten Internetquellen zu folgenden Themen:
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Das Wissensportal „Kultur-Gesundheit“ bietet medizinischem und Pflegepersonal, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie interessierten Laien Grundkenntnisse über Glauben und Wertvorstellungen der muslimischen Patientinnen und Patienten.
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„MIT Migranten FÜR Migranten“ (MiMi) Neben der Schulung von Gesundheitsmediatorinnen und –mediatoren gibt das Ethnomedizinische Zentrum Hannover gemeinsam mit den Betriebskrankenkassen einen mehrsprachigen Gesundheitswegweiser heraus.
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Folgende Materialien können Sie außerdem bei Fragen und Problemen unterstützen:

  • Das Institut für transkulturelle Betreuung Hannover hat Broschüren zum Betreuungsrecht in verschiedenen Sprachen herausgegeben.
    Die Broschüren können hier bestellt werden.
  • Die Arbeitsgemeinschaft Berliner Koordinierungsstellen Rund ums Alter hat Informationsblätter in mehreren Sprachen zu unterschiedlichen Themen herausgebracht.

Folgende Organisationen können Sie außerdem bei Fragen und Problemen unterstützen: